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Valorant Agenten-Pickrates – Pro vs. Ranked

Welche Agenten werden gerade wirklich gespielt – und warum sieht die Profi-Meta so anders aus als deine Ranked-Lobby? Diese Seite stellt die Pickrate im Profi-Turnier (VCT 2026) direkt neben die Ranked-Pickrate (Platinum+) – allgemein und pro Map wählbar. Alle Zahlen sind echt, mit Quelle und Patch-Stand.

🏆 Pro-Meta (VCT 2026)🎯 Ranked Platinum+🗺️ Pro Map wählbar🔗 Echte Quellen
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Im Profi-Turnier ist Omen mit Abstand am meisten gepickt (73 % Präsenz), in Ranked führt dagegen Chamber (27,6 % Pickrate) vor Jett und Clove. Der Grund: Profis spielen koordiniert um feste Rollen, Ranked-Spieler wählen ihren Main. Wähle unten eine Map für den direkten Vergleich.

Valorant Agent Omen

Pickrate-Vergleich

Wähle eine Map (oder »Allgemein«) und sortiere nach Pro-, Ranked-Pickrate oder der größten Differenz. Die Pro-Balken zeigen die Präsenz im Profi-Match, die Ranked-Balken die Pickrate in Platinum+.

Pro (VCT 2026)Ranked (Platinum+)
So liest du die Liste – kurz erklärt
  • Pro-Balken (orange): Wie oft der Agent im Profi-Turnier (VCT 2026) gespielt wird. 100 % = in fast jedem Spiel dabei.
  • Ranked-Balken (blau): Wie oft der Agent in Ranked (Rang Platinum und höher) gewählt wird.
  • Winrate: Wie viel Prozent seiner Spiele der Agent gewinnt. Über 50 % = überdurchschnittlich gut.
  • STier (S/A/B/C/D): Gesamt-Note für die Stärke – S ist am besten, D am schwächsten.
  • Tipp: Oben eine Map anklicken – die Liste ordnet sich sofort neu. Mit dem Schalter rechts wählst du, wonach sortiert wird (Standard: nach Pro-Pickrate, meiste oben).

Stand: 11.09.2026 · Patch 13.05 · Quellen: Pro = VLR.gg (VCT 2026 Americas Stage 2, 150 Maps) · Ranked = valking.gg (Platinum+). Pickrate = Anteil der Matches, in denen der Agent gespielt wird. Werte werden pro Patch aktualisiert.

Pro-Meta vs. Ranked: warum die Pickrates so verschieden sind

Wer sich zum ersten Mal Profi-Statistiken ansieht, wundert sich oft: Im Turnier taucht Omen in fast jedem Team auf (73 % Präsenz bei der VCT 2026 Americas Stage 2), während er in Ranked mit rund 10,5 % Pickrate nur Mittelfeld ist. Umgekehrt regiert in Ranked Chamber mit 27,6 % vor Jett (25,1 %) und Clove (23,5 %) – drei Agenten, die im Profi-Turnier deutlich seltener oder fast gar nicht gespielt werden. Der Grund liegt nicht in unterschiedlichen »Wahrheiten«, sondern in zwei völlig verschiedenen Spielumgebungen. Genau diesen Kontrast kannst du oben Agent für Agent und Map für Map durchklicken – diese Seite ist der einzige deutsche Ort, der Profi-Präsenz und Ranked-Pickrate direkt nebeneinander legt.

Im Profi-Spiel stellt jedes Team koordiniert fünf feste Rollen: mindestens ein Controller für Rauch, ein Initiator für Info und Flashes, ein Wächter zur Absicherung und ein bis zwei Duellanten für den Entry. Ein Controller wie Omen ist damit fast Pflicht – deshalb erreichen Top-Agenten Präsenzwerte bis 100 % auf bestimmten Maps. Die »Pickrate« ist hier also eine Präsenz: der Anteil der Maps, auf denen der Agent im Team stand. Weil ein Profi-Team seine fünf Slots bewusst auf Aufgaben verteilt, entsteht ein enges, stabiles Meta, in dem dieselben zwölf bis fünfzehn Agenten fast alle Spiele bestreiten.

In Ranked (hier Platinum+) wählt dagegen jeder Spieler frei seinen Agenten – meist den eigenen Main. Die Picks verteilen sich dadurch viel breiter, und selbstbezogene Agenten mit hohem Solo-Wert dominieren: Reyna (kein Team nötig), Chamber (starke Selbst-Utility und Reposition), Jett (Fluchtpotenzial und Entry-Freiheit). Deshalb liegt selbst der meistgepickte Agent »nur« bei knapp 28 % statt bei 70 %+. Ranked ist außerdem eine Umgebung ohne feste Absprachen: Viele Teams haben zwei oder drei Duellanten und keinen echten Controller – ein Muster, das im Profi-Bereich sofort bestraft würde.

Die größten Pro-vs-Ranked-Unterschiede im Detail

Omen ist das Paradebeispiel: 73 % Präsenz im Profi-Turnier, aber nur 10,5 % in Ranked. Er ist der flexibelste Controller des Spiels – seine Rauche lassen sich blitzschnell neu setzen, sein Blind und die Teleporter geben einem koordinierten Team enorme Kontrolle. In Solo-Queue fehlt oft die Absprache, um sein Potenzial auszuschöpfen, also greifen viele lieber zu Clove (23,5 % Ranked, 0 % Pro): Clove kann selbst nach dem eigenen Tod noch Rauch setzen und wiederbeleben – perfekt für unkoordinierte Runden, aber im strukturierten Profi-Spiel den klaren, planbaren Rauchen von Omen und Viper unterlegen.

Sova zeigt denselben Graben aus der Initiator-Perspektive: 60 % Pro-Präsenz, aber nur 15,3 % in Ranked. Information ist im Profi-Spiel die halbe Miete – ein Recon-Pfeil, der die Site aufdeckt, verhindert blinde Pushes. In Ranked wird Info dagegen unterschätzt, weil das Team die Ansagen oft gar nicht nutzt. Viper ist der extremste Fall: im Profi-Bereich auf bestimmten Maps bis zu 100 % Präsenz, in Ranked mit 0,3 % praktisch nicht existent – ihr Wert entfaltet sich nur mit Team-Timing und Post-Plant-Absprache. Wer diese Muster versteht, erkennt sofort, welche Agenten in Ranked unterbewertet sind: Controller und Info-Initiatoren gewinnen Spiele, auch wenn sie selten gepickt werden.

Pickrate ist nicht gleich Stärke

Eine hohe Pickrate heißt zunächst nur: beliebt oder Meta-Pflicht. Sie sagt nicht automatisch, dass der Agent auch gewinnt. Ein gutes Beispiel ist Chamber: meistgepickter Ranked-Agent (27,6 %), aber mit einer Win-Rate um 49,8 % eher durchschnittlich. Umgekehrt hat Clove mit 52,6 % die höchste Win-Rate im Platinum+-Bereich und ist zusätzlich sehr beliebt – eine seltene Kombination, die den S-Tier-Status erklärt. Auch Killjoy (52,0 % Win-Rate bei nur 1,6 % Pickrate) und Cypher (51,6 %) sind heimliche Gewinner: wenig gespielt, aber überdurchschnittlich erfolgreich. Deshalb zeigen wir bei den Ranked-Werten immer zusätzlich Win-Rate und Tier, damit du Beliebtheit und tatsächliche Stärke auseinanderhalten kannst. Faustregel: Ein Agent mit hoher Win-Rate und niedriger Pickrate ist oft ein unterschätzter Geheimtipp zum Klettern.

Pickrate pro Map: die Profi-Meta Map für Map

Im Profi-Bereich hängt die Agentenwahl stark von der Map ab – jede Karte hat ihre eigenen Sichtachsen, Chokes und Rotationswege. Über die Map-Auswahl oben siehst du für jede Map sofort die nach Pickrate sortierte Rangliste. Hier die komplette Meta-Analyse der acht Maps aus der VCT 2026 Stage 2, jeweils mit der Begründung, warum bestimmte Agenten dominieren:

Ascent ist die klassische Zwei-Site-Map, auf der die Mid-Kontrolle über die Runde entscheidet. Omen und Sova sind mit je 100 % Präsenz praktisch gesetzt: Omen teilt mit seinen Rauchen Mid und die Sites ab, Sova holt mit Recon-Pfeil und Drohne die Information, die auf Ascent alles ist. Dahinter kommen Phoenix (57 %) und Neon (53 %) als Entry-Duellanten, Cypher (50 %) sichert B-Main und Flanke, Chamber und Jett folgen mit je 37 %. In Ranked sieht Ascent völlig anders aus – dort dominieren Chamber, Jett und Reyna, während Sova nur bei rund 15 % liegt.

Haven ist die einzige Drei-Site-Map und belohnt Information sowie Rotations-Timing. Hier führt Sova (91 %) vor Neon (89 %) und Phoenix (78 %) – drei Maps mit drei Angriffszielen zwingen zu maximaler Aufklärung und schnellem Entry. Omen (74 %) und Cypher (50 %) liefern Rauch und Flankenschutz, Chamber (43 %) und Astra (26 %) runden ab. Haven ist die Map, auf der Info-Initiatoren ihren höchsten Wert erreichen.

Lotus ist die zweite Drei-Site-Map, mit rotierenden Türen und viel Post-Plant-Spiel. Auffällig ist der Doppel-Controller: Omen (100 %) und Viper (85 %) teilen sich die weiten Winkel, dazu kommen Fade (79 %) für Info, Raze (65 %) als Entry und – ungewöhnlich – der Wächter Vyse (59 %), dessen Fallen die vielen Zugänge sperren. Lotus zeigt, wie stark map-spezifisch die Profi-Meta ist: Vyse ist hier fast Pflicht, auf anderen Maps kaum zu sehen.

Split ist eine enge, vertikale Map mit vielen Chokes – Viper ist mit 100 % Präsenz nahezu gesetzt, weil ihre Giftwand die schmalen Korridore perfekt teilt. Omen (94 %) als zweiter Controller, Neon (75 %) für schnelle Executes, Fade (59 %) und Phoenix (50 %) sowie Skye (41 %) ergänzen. Split ist eine Utility- und Nahkampf-Map: reine Aim-Duelle verlieren gegen gut getimte Fähigkeiten.

Sunset ist eine kompakte Zwei-Site-Map mit großem Mid. Omen (100 %) und Neon (91 %) dominieren, dazu Sova (57 %), Cypher (54 %) und Chamber (46 %). Phoenix (39 %), Fade (34 %) und – map-typisch – Sage (27 %) runden ab, deren Wand die engen Mid-Zugänge blockt. Sunset belohnt schnelle Mid-Kontrolle mit Flash-Entry.

Breeze ist eine große, offene Map mit weiten Sichtachsen – hier glänzt der Doppel-Controller am stärksten. Sova (100 %) ist gesetzt, Harbor (73 %) springt als zweiter Controller nach oben, weil seine Wasserwände die langen Linien teilen, dazu Neon (67 %) und Viper (63 %). Auf keiner anderen Map ist Harbor so wertvoll. Cypher und Phoenix (je 40 %) sowie Jett (37 %) ergänzen.

Abyss ist die Besonderheit: eine Map ohne Kill-Barrieren an den Rändern (Fall-Tod!), auf der Positionierung überlebenswichtig ist. Sova (100 %) und Harbor (64 %) führen, gefolgt von einem breiten Feld aus Phoenix, Astra und Waylay (je 50 %). Die vielen offenen Winkel verlangen viel Info und Rauch – reine Duellanten haben es hier schwer.

Summit ist die neue Drei-Lane-Map mit reaktiven Wänden, auf der Mid-Kontrolle alles ist. Neon (81 %) ist der klare Top-Pick für schnelle Lane-Kontrolle, dazu Fade (69 %) für Info und Omen (67 %) für Rauch. Chamber (39 %), Cypher (36 %) sowie KAY/O und Harbor (je 28 %) ergänzen. Als jüngste Map ist Summits Meta noch am stärksten in Bewegung.

Die Ranked-Pickrate schwankt dagegen pro Map nur wenig: Wer Reyna-Main ist, spielt Reyna auf jeder Map. Deshalb zeigen wir die Ranked-Zahl rankübergreifend als stabile Vergleichsgröße neben der map-genauen Pro-Präsenz – so siehst du auf einen Blick, wo Solo-Queue und Profi-Meta am weitesten auseinanderliegen.

Die vier Rollen im Vergleich

Duellanten beherrschen Ranked (Jett 25,1 %, Reyna 19,9 %, Neon 11,1 %), sind im Profi-Bereich aber meist auf ein bis zwei Slots begrenzt. Die große Ausnahme ist Neon: mit 72 % Pro-Präsenz ist sie der mit Abstand meistgespielte Duellant im Turnier, weil ihr Speed und Stun perfekt in koordinierte Executes passen. Jett dagegen fällt im Pro-Bereich auf 15 %, Reyna sogar auf 0 % – ihr fehlt der Team-Nutzen.

Initiatoren sind im Profi-Spiel überbewertet gegenüber Ranked: Sova (60 % Pro vs. 15,3 % Ranked) und Fade (31 % vs. 8,8 %) liefern die Information, ohne die kein Site-Hit gelingt. In Ranked wird diese Rolle sträflich vernachlässigt – ein Grund, warum ein einzelner guter Initiator dort so viel bewegen kann.

Controller zeigen den größten Graben überhaupt. Omen (73 % Pro / 10,5 % Ranked), Viper (bis 100 % auf einzelnen Maps / 0,3 % Ranked) und Harbor (19 % / 0,5 %) sind im Profi-Bereich unverzichtbar, in Solo-Queue Randerscheinungen. Nur Clove dreht das Bild um (0 % Pro / 23,5 % Ranked). Wer in Ranked konstant einen Controller spielt, tut seinem Team einen der größten Gefallen überhaupt.

Wächter sind gemischt: Cypher (37 % Pro / 6,0 % Ranked) und Killjoy sind im Profi-Bereich Info- und Lockdown-Anker, während Chamber als einziger Wächter in beiden Welten oben steht (31 % Pro / 27,6 % Ranked) – er verbindet Wächter-Nutzen mit Duellanten-artigem Aim-Potenzial.

So nutzt du die Pickrates zum Rank-Climben

Kopiere Profi-Comps nicht blind – ohne Absprache funktionieren sie nur halb. Nimm stattdessen drei Lehren mit: Erstens, sorge dafür, dass dein Team mindestens einen Controller und einen Initiator hat; genau diese Rollen fehlen in Ranked am häufigsten und gewinnen Runden. Zweitens, schau vor dem Locken auf die Map: Auf offenen Maps wie Breeze und Abyss lohnt ein zweiter Controller (Harbor/Viper), auf Info-Maps wie Haven und Ascent ein Recon-Initiator (Sova/Fade). Drittens, achte auf die Win-Rate, nicht nur die Pickrate: Agenten wie Killjoy, Cypher oder Clove gewinnen überdurchschnittlich, obwohl (oder weil) sie seltener gespielt werden. Ein einzelner disziplinierter Utility-Spieler hebt eine Solo-Queue-Runde oft mehr als ein vierter Duellant.

Unterschätzte Agenten & versteckte Perlen

Die spannendsten Picks stehen oft nicht ganz oben in der Pickrate, sondern in der Win-Rate. Killjoy wird in Platinum+ nur von 1,6 % gespielt, gewinnt aber 52,0 % ihrer Runden – ihre Fallen und der Lockdown-Ult sind extrem wertvoll, wenn niemand sonst die Site absichert. Ähnlich Cypher (51,6 % Win-Rate, 6,0 % Pickrate) und Sage (50,8 % / 3,4 %), deren Wand und Heilung ganze Executes brechen. Map-spezifisch lohnt sich der Blick nach oben besonders: Vyse ist auf Lotus mit 59 % Profi-Präsenz fast Pflicht, taucht aber in der allgemeinen Ranked-Liste kaum auf – ein klarer Hinweis, dass sie dort unterschätzt wird. Wer solche Perlen früh spielt, sammelt RR, bevor die breite Masse nachzieht.

Umgekehrt lohnt ein kritischer Blick auf die »sicheren« Picks. Reyna und Jett sind extrem beliebt, liefern aber nur durchschnittliche Win-Raten (50,2 % bzw. 50,1 %) – sie belohnen individuelles Aim, tragen aber wenig zum Team bei. In einer Runde ohne Controller ist der vierte Duellant selten die Lösung. Genau hier liegt die größte, kostenlose Verbesserung für die meisten Ranked-Spieler: eine Rolle zu füllen, die sonst niemand nimmt.

Wie sich das Meta über die Saison verschiebt

Pickrates sind kein Naturgesetz – sie bewegen sich mit jedem Patch. Riot bringt etwa alle zwei Wochen ein Update, das Agenten stärkt oder schwächt, Waffen anpasst oder die Map-Rotation ändert. Ein Buff kann einen Rand-Agenten über Nacht ins Meta heben, ein Nerf einen Dauerbrenner aus den Comps kippen. Auch neue Maps verschieben alles: Summit kam erst mit Patch 13.00 ins Wettkampf-Pool, und ihre Meta ist noch am stärksten in Bewegung. Große Turniere wirken zusätzlich als Katalysator: Wenn ein Top-Team eine neue Comp zeigt, kopieren sie erst die anderen Profis und wenig später die Ranked-Lobbys. Deshalb lohnt es sich, diese Seite regelmäßig zu prüfen – wir ziehen die Zahlen pro Patch nach, damit du immer die aktuelle Lage siehst statt veralteter Faustregeln.

Kurz gesagt: Die Pickrate zeigt dir, was gerade gespielt wird – im Profi-Turnier eng und rollenbasiert, in Ranked breit und main-getrieben. Wer beide Welten nebeneinander liest, erkennt nicht nur die Meta, sondern auch die Lücken: die unterschätzten Controller, die vernachlässigten Initiatoren und die Agenten, deren Win-Rate über ihrer Beliebtheit liegt. Genau daraus baust du dir einen echten Vorteil.

Methodik & Quellen

Die Profi-Zahlen stammen von VLR.gg und beziehen sich auf die VCT 2026 Americas Stage 2 (150 gespielte Maps, 16.07.–07.09.2026). »Pickrate« bedeutet hier Präsenz: der Anteil der Maps, auf denen ein Agent von einem Team gespielt wurde (0–100 %). Die Ranked-Zahlen kommen von valking.gg für den Rang Platinum+ und geben Pickrate, Win-Rate und Tier an. Beide Datensätze sind auf Patch 13.05 erhoben (Stand 11.09.2026). Weil das Meta sich mit jedem Patch verschiebt, ziehen wir die Zahlen pro Patch nach und aktualisieren das Stand-Datum. Champions 2026 (24.09.–18.10., Shanghai) hatte zum Erhebungszeitpunkt noch nicht begonnen – sobald das Turnier läuft, fließen die neuen internationalen Daten ein.

Valorant Agenten-Pickrates: die Fakten auf einen Blick

  • Meistgepickter Agent im Profi-Turnier (VCT 2026 Americas Stage 2): Omen mit 73 % Präsenz, gefolgt von Neon (72 %) und Sova (60 %).
  • Meistgepickter Agent in Ranked (Platinum+, Patch 13.05): Chamber mit 27,6 % Pickrate, vor Jett (25,1 %) und Clove (23,5 %).
  • Höchste Win-Rate in Ranked: Clove mit 52,6 % (einziger S-Tier), vor Killjoy (52,0 %) und Cypher (51,6 %).
  • Größter Unterschied Pro↔Ranked: Omen (73 % Pro vs. 10,5 % Ranked) sowie Reyna und Clove, die in Ranked Top 3 sind, im Profi-Turnier aber praktisch nicht vorkommen.
  • Pickrate misst Beliebtheit/Meta-Zwang, nicht automatisch Stärke – deshalb steht die Win-Rate immer dabei.
Quellen: VLR.gg (VCT 2026 Americas Stage 2) & valking.gg (Platinum+) · Stand: 11. September 2026 · Patch 13.05
Warum ist die Profi-Pickrate viel höher als die Ranked-Pickrate?

Weil beide Zahlen unterschiedlich zustande kommen. In einem Profi-Match werden pro Team fünf feste Rollen besetzt – Controller wie Omen sind fast Pflicht, deshalb erreichen Top-Agenten Präsenzwerte bis 100 % auf einer Map. In Ranked wählt jeder Spieler frei seinen Agenten; die Picks verteilen sich viel breiter, weshalb selbst der meistgespielte Agent (Chamber) »nur« rund 28 % erreicht. Beide Werte stehen mit Quelle dabei.

Woher stammen die Zahlen?

Die Profi-Zahlen kommen von VLR.gg (VCT 2026 Americas Stage 2, 150 gespielte Maps), die Ranked-Zahlen von valking.gg (Rang Platinum+). Beide sind zum Patch 13.05 erhoben (Stand 11.09.2026) und werden pro Patch aktualisiert. Es sind keine geschätzten oder erfundenen Werte.

Kann ich die Pickrate pro Map ansehen?

Ja. Über die Map-Auswahl schaltest du zwischen »Allgemein« und einzelnen Maps (Ascent, Haven, Lotus, Split, Sunset, Breeze, Abyss, Summit) um. Die Pro-Balken zeigen dann die Präsenz genau auf dieser Map. Die Ranked-Pickrate ist rankübergreifend, weil sie sich pro Map kaum verschiebt.

Warum sind Reyna und Clove in Ranked stark, im Pro-Turnier aber kaum zu sehen?

Reyna und Clove sind Solo-Queue-Agenten: Reyna belohnt individuelles Aim ohne Team-Abhängigkeit, Clove kann als Controller selbst nach dem eigenen Tod noch wirken. In koordinierten Profi-Teams werden dagegen strukturierte Controller (Omen, Viper) und Info-Initiatoren bevorzugt – deshalb tauchen Reyna und Clove dort fast nicht auf.

Bedeutet eine hohe Pickrate, dass der Agent am besten ist?

Nein. Pickrate zeigt Beliebtheit bzw. Meta-Zwang, nicht automatisch die Win-Rate. Ein Agent kann viel gespielt und trotzdem nur durchschnittlich sein (z. B. Chamber: sehr hohe Pickrate, aber Win-Rate um 50 %). Deshalb steht bei den Ranked-Werten zusätzlich die Win-Rate und das Tier dabei.

Wie oft werden die Daten aktualisiert?

Zu jedem größeren Patch. Da Riot ungefähr alle zwei Wochen patcht und sich die Meta dadurch verschiebt, ziehen wir die Zahlen entsprechend nach und aktualisieren das Stand-Datum oben auf der Seite.

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