Valorant RR-Rechner & Rangverteilung
Wie viele Siege trennen dich noch von deinem Ziel-Rang – und wie selten ist deine aktuelle Einstufung eigentlich? Mit diesen zwei Werkzeugen bekommst du in Sekunden eine ehrliche Einschätzung. Der Valorant RR-Rechner schätzt anhand deiner Winrate, wie viele Spiele und Siege bis zum Wunschrang nötig sind. Die Rangverteilung zeigt dir, wie viel Prozent der Spielerschaft du bereits hinter dir gelassen hast. Alle Zahlen laufen lokal in deinem Browser, ganz ohne Login und ohne dass Daten gespeichert werden.
Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2026
Der RR-Rechner schätzt anhand deiner Winrate, wie viele Spiele und Siege bis zum Ziel-Rang nötig sind. Die Rangverteilung zeigt, wie viel Prozent der Spieler du bereits hinter dir gelassen hast.

Morgen wieder reinschauen? Nach jedem Ranked-Abend schnell nachrechnen. Speicher dir die Seite als Lesezeichen: Strg+D⌘+DSpeichern: „Teilen“ → „Zum Home-Bildschirm“ (Android: Menü ⋮ → „Zum Startbildschirm hinzufügen“).
Wie viele Siege bis zu deinem Ziel-Rang?
Trage deinen aktuellen Stand ein und wähle deinen Wunschrang. Der Rechner nimmt an, dass jede Division bis Aufgestiegen 3 genau 100 RR umfasst (ab Unsterblich zählt er fortlaufend mit Riots RR-Schwellen der gewählten Region, Standard: Europa), und schätzt aus deiner Winrate den durchschnittlichen Netto-Gewinn pro Spiel.
RR-Schwellen ab Unsterblich je Region (Unsterblich 2 / Unsterblich 3 / Radiant): EU 100 / 200 / 500 · NA 90 / 200 / 450 · AP 80 / 200 / 400 · KR und LATAM 90 / 150 / 200 · BR 100 / 230 / 340 RR. Riot nennt Werte für alle sechs Ranked-Regionen, KR und LATAM teilen sich dieselben. Für Radiant brauchst du zusätzlich einen Platz unter den Top 500 deiner Region. Quelle: Riot Support (30.03.2026)
Rangverteilung: Wie selten ist dein Rang?
Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die Spielerschaft ungefähr auf die Ränge verteilt. Wichtig: Es handelt sich um eine ungefähre Schätzung auf Basis der Rangverteilung von esportstales für V26 Akt 5 (Stand 8. September 2026, alle Regionen) – die echten Werte schwanken je nach Region, Plattform und Akt.
Verteilungswerte = ungefähre Schätzung, keine offiziellen Riot-Zahlen.
Noch genauer, mit voller Rang-Leiter und nachvollziehbarer Rechnung: Valorant Rang-Perzentil-Rechner. Dein Ergebnis als Bild zum Angeben: Rang-Flex-Card.
📊 Wie viele Spieler in jedem Rang stehen – alle 25 Stufen in Prozent mit interaktivem Diagramm: Valorant Rangverteilung 2026.
Wie RR, Auf- und Abstieg funktionieren
Ranked-Punkte, kurz RR (Rank Rating), sind die Punkte, die du im Wertungsmodus sammelst. Jede Division – etwa Gold 2 – reicht von 0 bis 100 RR. Erreichst du 100 RR, steigst du sofort in die nächste Division auf und startest dort mit einem kleinen Puffer von mindestens 10 RR. Fällst du auf 0 RR und verlierst erneut, steigst du eine Division ab. Ein Sieg bringt dir grob zwischen 10 und 30 RR, eine Niederlage kostet dich einen ähnlichen Betrag. Wie viel es genau ist, hängt stark von deinem verborgenen Wert ab.
Dieser verborgene Wert ist deine MMR (Matchmaking Rating). Riot schätzt damit deine wahre Spielstärke ein. Liegt deine MMR über deinem sichtbaren Rang, bekommst du bei Siegen mehr RR und verlierst bei Niederlagen weniger – das System zieht dich nach oben. Umgekehrt bremst es dich, wenn du über deinem eigentlichen Niveau eingestuft bist. Deshalb kann derselbe Sieg mal +30 und mal nur +14 RR bedeuten. Wie die Ränge im Detail aufgebaut sind, erklärt unser Ratgeber zu den Valorant-Rängen.
Nicht verwechseln: Der Kartenrang, den Valorant seit Patch 13.08 pro Map anzeigt, ist kein RR. Riot beschreibt ihn nur als Wert, der deine Leistung auf einer Map verfolgt – Details im Kartenrang-Guide.
Warum die Schätzung schwankt
Der Rechner arbeitet mit einem vereinfachten Modell: Er nimmt an, dass ein Sieg deinen eingestellten RR-Gewinn bringt und eine Niederlage etwa 80 Prozent davon kostet. Daraus ergibt sich ein Netto-Wert pro Spiel. In der Realität ist das gröber, weil deine MMR ständig nachjustiert, Aufstiegsspiele anders zählen und Ausreißer-Serien deine Bilanz kurzfristig verzerren. Sieh das Ergebnis daher als Richtwert, nicht als Garantie.
Besonders wichtig ist die Winrate. Bei genau 50 Prozent gewinnst du im Modell nur einen kleinen Netto-Betrag pro Spiel, weil Siege und Niederlagen sich fast aufheben – der Aufstieg dauert dann lange. Sinkt deine Winrate unter etwa 45 Prozent, wird der Netto-Wert negativ, und ein höherer Rang ist mit dieser Quote rechnerisch nicht erreichbar. Schon wenige Prozentpunkte mehr Winrate verkürzen den Weg dramatisch – deshalb lohnt sich jede echte Verbesserung deutlich stärker als reines Grinden.
Tipps, um schneller zu klettern
Der schnellste Weg nach oben führt nicht über mehr Spiele, sondern über eine höhere Winrate. Ein paar bewährte Hebel:
- Spiele wenige Agenten und ein bis zwei Maps richtig gut, statt alles halb zu können.
- Wärme dein Zielen vor der ersten Ranked-Partie auf – kurze, feste Routinen reichen.
- Höre auf zu spielen, wenn du müde bist oder zwei Spiele in Folge tiltest. Verluste kommen selten allein.
- Achte auf eine stabile Verbindung, damit dich kein Lag ein Match kostet.
- Kommuniziere knapp und nützlich: Ein gutes Callout gewinnt mehr Runden als ein zusätzlicher Frag.
Und behalte im Kopf: Ein Rang ist eine Momentaufnahme. Wer konstant an Zielen, Positionierung und Ruhe arbeitet, steigt fast von selbst – der Rechner zeigt dir nur, wie weit der Weg gerade noch ist.
Das Rang-System von Valorant im Überblick
Bevor du dein RR sinnvoll berechnen kannst, lohnt ein Blick auf das gesamte Gerüst. Das Rangsystem von Valorant besteht aus neun Rängen: Eisen, Bronze, Silber, Gold, Platin, Diamant, Aufgestiegen, Unsterblich und ganz oben Radiant. Jeder dieser Ränge – mit Ausnahme von Radiant – ist zusätzlich in drei Divisionen unterteilt, also etwa Silber 1, Silber 2 und Silber 3. Insgesamt ergeben sich daraus 25 Einstufungen, durch die du dich nach oben arbeitest. Wenn Leute von „Valorant Ranks“ sprechen, meinen sie meist genau diese Leiter, und dein Valorant-RR ist die Währung, mit der du auf ihr kletterst.
Ein wichtiger Bruch in dieser Leiter liegt bei Unsterblich und Radiant. Bis einschließlich Aufgestiegen gilt die feste Grenze von 100 RR pro Division. Ab Unsterblich rechnet Valorant dagegen mit einem fortlaufenden RR-Konto ohne Divisionsdeckel: Unsterblich 2, Unsterblich 3 und Radiant erreichst du über regionale RR-Schwellen – in Europa laut Riot 100, 200 und 500 RR, in Nordamerika 90, 200 und 450 RR, in Korea und Lateinamerika 90, 150 und 200 RR. Für Radiant musst du zusätzlich zu den 500 besten Spielern deiner Region gehören. Deshalb ist die obere Spitze der Valorant-Rangverteilung so extrem dünn besetzt, während sich die große Masse in Bronze, Silber und Gold drängt. Wie die einzelnen Stufen aussehen und welche Symbole dazugehören, zeigt unser ausführlicher Überblick zu den Valorant-Rängen.
Wie sich RR pro Spiel wirklich zusammensetzt
Viele Spieler wollen ihre RR berechnen und stellen dann fest, dass zwei scheinbar identische Siege völlig unterschiedliche Punkte bringen. Das liegt daran, dass hinter jedem Spiel mehr steckt als nur Sieg oder Niederlage. Der Ausgang der Partie ist der wichtigste Faktor, aber er ist nicht der einzige. Grob lässt sich der RR-Gewinn in drei Bausteine zerlegen, die zusammenwirken.
Sieg oder Niederlage als Basis
Der Ausgang legt fest, ob es überhaupt Punkte gibt oder ob welche abgezogen werden. Ein Sieg bringt in der Regel einen positiven Betrag, eine Niederlage einen negativen. Das ist der Rahmen, in dem sich alles Weitere bewegt. Ohne Sieg kein spürbarer Zugewinn – deshalb ist deine Winrate am Ende der entscheidende Hebel, wenn du deinen Aufstieg planst.
Der Abstand zwischen MMR und sichtbarem Rang
Der zweite Baustein ist der Abgleich zwischen deiner verborgenen MMR und deinem sichtbaren Rang. Liegt deine MMR höher, als dein aktueller Rang vermuten lässt, geht Valorant davon aus, dass du eigentlich weiter oben hingehörst. Es beschleunigt dich dann mit hohen Gewinnen und milden Verlusten. Passt beides zusammen, pendelt sich der Wert bei ausgeglichenen Beträgen ein. Genau dieser Mechanismus sorgt dafür, dass die Frage „Wie viele RR pro Sieg?“ keine feste Antwort hat.
Deine Leistung im Spiel
Der dritte, kleinste Baustein ist deine persönliche Performance. In den unteren und mittleren Rängen kann eine deutlich überdurchschnittliche Runde deinen Gewinn leicht anheben oder einen Verlust abfedern. Je höher du kommst, desto stärker zählt allein das Ergebnis, und ab Unsterblich verschwindet der Leistungsbonus praktisch ganz. In der Spitze wird nur noch belohnt, ob dein Team gewinnt – nicht, wie viele Kills du dabei sammelst.
Für die Praxis heißt das: In niedrigen Rängen kann konstant gute Einzelleistung den Aufstieg beschleunigen, weiter oben zählt fast nur noch der Sieg. Der RR-Rechner auf dieser Seite bildet diese Feinheiten bewusst nicht einzeln ab, sondern bündelt sie in einem einzigen Durchschnittswert für den Gewinn pro Sieg. Das macht die Schätzung robuster, auch wenn sie dadurch nie den exakten Verlauf einer einzelnen Session trifft.
MMR und sichtbarer Rang: zwei Zahlen, die auseinanderdriften
Der häufigste Grund für Verwirrung ist der Unterschied zwischen deiner MMR und dem Rang-Abzeichen, das dir angezeigt wird. Der sichtbare Rang ist das, was du und deine Mitspieler sehen. Deine MMR ist die interne Einschätzung deiner Spielstärke, die niemand direkt einsehen kann. Beide bewegen sich meist parallel, können aber deutlich auseinanderlaufen – etwa nach einer langen Pause, nach einem Rang-Reset oder wenn du in kurzer Zeit stark besser geworden bist.
Läuft deine MMR dem sichtbaren Rang voraus, erlebst du Spiele mit großen RR-Gewinnen und teils sogar Divisionssprüngen, bis dein Abzeichen aufgeholt hat. Hinkt deine MMR hinterher, weil du über deinem eigentlichen Niveau eingestuft bist, bekommst du wenig für Siege und verlierst viel bei Niederlagen. Das fühlt sich zäh an, ist aber kein Fehler des Systems, sondern seine Art, dich behutsam auf dein echtes Niveau zu ziehen. Wer das versteht, deutet magere Gewinne nicht als Pech, sondern als Signal, dass sichtbarer Rang und MMR gerade dicht beieinanderliegen.
Auf- und Abstieg zwischen Divisionen und Stufen
Innerhalb einer Stufe wanderst du Division für Division nach oben: von Gold 1 über Gold 2 zu Gold 3. Erreichst du in Gold 3 die vollen 100 RR, wechselst du sofort die Stufe und landest in Platin 1. Dieser Stufenwechsel fühlt sich besonders belohnend an, weil sich das Farbschema und das Abzeichen ändern. Rechnerisch ist es aber derselbe Schritt wie jeder andere Divisionsaufstieg – nur an einer Stufengrenze.
Beim Abstieg greift ein kleiner Schutzmechanismus. Fällst du auf 0 RR, führt erst die nächste Niederlage zum Abstieg. Zusätzlich schützen dich beim Erreichen von Stufe 1 eines Rangs zwei Rank Shields vor dem Absturz in den tieferen Rang. Erst wenn du an dieser Nullmarke erneut verlierst, rutschst du eine Division tiefer und startest dort nicht bei null, sondern im oberen Bereich – mit mindestens 70 RR. So passiert es nur selten, dass eine einzige schwache Partie deinen ganzen Fortschritt zunichtemacht. Der RR-Rechner nimmt der Einfachheit halber an, dass jede Division bis Aufgestiegen 3 glatte 100 RR umfasst, und rechnet die Distanz zu deinem Ziel als Vielfaches davon; ab Unsterblich nutzt er Riots RR-Schwellen der Region, die du oben auswählst.
Rang-Reset zu Season-Start und Mid-Season
Valorant ist seit 2025 in Jahres-Seasons mit je sechs Akten gegliedert (aktuell Season V26). Einen Rang-Reset gibt es dabei nur zum Start einer Season und zur Mid-Season: Dann spielst du fünf Platzierungsmatches, bevor dir wieder ein Rang zugewiesen wird (laut Riot höchstens Aufgestiegen 1). Das bedeutet nicht, dass du bei null anfängst – deine MMR bleibt weitgehend erhalten. Bei den übrigen Akt-Wechseln fällt dein Rang laut Riot nicht automatisch; ein einziges Platzierungsmatch aktualisiert ihn. Weil deine MMR im Hintergrund weiterläuft, findest du meist recht schnell zu deinem alten Niveau zurück, sofern deine Leistung stabil bleibt.
Für die Aufstiegsplanung ist dieser Reset wichtig. Direkt nach einem Reset ist die Lücke zwischen MMR und sichtbarem Rang künstlich groß, weshalb die ersten Spiele oft üppige RR-Gewinne abwerfen. Das ist der ideale Zeitpunkt, um zügig zu klettern, weil das System dich ohnehin nach oben zieht. Wer dagegen erst spät einsteigt, wenn sich alles eingependelt hat, spürt diesen Rückenwind kaum noch. Der Reset erklärt auch, warum die Valorant-Rangverteilung je nach Zeitpunkt in der Season schwankt: Kurz nach dem Reset sind viele Spieler vorübergehend niedriger eingestuft, als sie es einige Wochen später sein werden.
Warum Verteilungszahlen nur Schätzungen sind
Die Balken im Verteilungs-Tool auf dieser Seite sehen präzise aus, sind aber bewusst als ungefähre Schätzung gekennzeichnet. Riot veröffentlicht keine dauerhaften, offiziellen Verteilungstabellen. Alles, was im Netz kursiert, stammt aus Drittquellen wie Tracker-Diensten, die nur einen Ausschnitt der Spielerschaft erfassen – nämlich die Accounts, die dort abgefragt werden. Dieser Ausschnitt ist nicht repräsentativ für alle Spieler, und schon deshalb solltest du jede Prozentzahl mit etwas Abstand lesen.
Dazu kommen drei Faktoren, die die Zahlen zusätzlich verschieben:
- Region: Eine hart umkämpfte Region hat eine andere Verteilung als eine kleinere. Dasselbe Abzeichen kann regional unterschiedlich schwer zu erreichen sein.
- Zeitpunkt im Akt: Kurz nach dem Reset sind die Ränge niedriger verteilt als am Ende, wenn sich alle wieder hochgespielt haben.
- Quelle und Stichprobe: Je nach Tracker und Erhebungsmethode kommen leicht abweichende Werte heraus. Zwei seriöse Seiten können sich um einige Prozentpunkte unterscheiden.
Nimm die Perzentil-Aussage des Tools deshalb als Orientierung, nicht als amtliche Einstufung. Sie beantwortet die Frage „grob, wie selten ist mein Rang?“ gut genug, um dich einzuordnen – aber sie ist keine exakte Rangliste aller Spieler weltweit.
Realistische Aufstiegsplanung
Der RR-Rechner zeigt dir eine nüchterne Wahrheit: Der Weg nach oben hängt fast vollständig an deiner Winrate, nicht an der Zahl deiner Spiele. Bei genau 50 Prozent Winrate gewinnst du pro Spiel im Schnitt nur einen kleinen Netto-Betrag, weil sich Siege und Niederlagen fast aufheben. Erst ab etwa 53 bis 55 Prozent wird der Aufstieg spürbar zügig. Das ist der Grund, warum reines Grinden mit ausgeglichener Bilanz so mühsam ist – du bewegst dich, aber im Schneckentempo.
Ein zweiter, oft unterschätzter Effekt sind Serien. Weil Valorant deine MMR nach jedem Spiel nachjustiert, verstärken sich Siegesserien selbst: Gewinnst du mehrere Partien in Folge, steigt deine MMR, und die folgenden Siege bringen tendenziell mehr RR. Umgekehrt kann eine Verlustserie dich doppelt treffen, weil sinkende MMR die Verluste größer macht. Deshalb ist es klug, nach zwei Niederlagen in Folge eine Pause einzulegen, statt den Tilt in die nächste Partie mitzunehmen. Ein häufiger Denkfehler ist, verlorene RR sofort „zurückholen“ zu wollen – genau in dieser Stimmung entstehen die Spiele, die die Serie verlängern.
Eine ehrliche Selbsteinschätzung in vier Fragen
- Liegt meine Winrate über den letzten 20 Spielen stabil über 50 Prozent? Wenn nein, ist mehr Spielen allein nicht die Lösung.
- Kommen die Niederlagen eher aus Einzelfehlern oder aus dem Team? Nur die eigenen Fehler kannst du abstellen.
- Spiele ich müde oder getiltet weiter? Dann kostet jede Session mehr RR, als sie einbringt.
- Habe ich einen festen Agenten- und Map-Fokus? Ohne den verschenkst du in jeder Partie Konstanz.
Ein Rechenbeispiel: RR berechnen in der Praxis
Ein kurzes Beispiel macht greifbar, wie der Rechner denkt. Angenommen, du stehst in Gold 1 bei 40 RR und möchtest nach Platin 1. Das sind drei volle Divisionen bis zum Ziel, also 300 RR minus deiner bereits gesammelten 40 – rund 260 RR Distanz. Bei einem angenommenen Gewinn von 20 RR pro Sieg und einem Verlust von etwa 16 RR pro Niederlage ergibt eine Winrate von 55 Prozent einen Netto-Gewinn von 3,8 RR pro Spiel (0,55 × 20 − 0,45 × 16). Um die 260 RR zu überbrücken, brauchst du also ungefähr 69 Spiele, von denen rund 38 Siege sind.
Dreh die Winrate auf 50 Prozent, und der Netto-Gewinn schrumpft auf etwa 2 RR pro Spiel – die Zahl der nötigen Partien verdoppelt sich fast. Genau dieser Sprung zeigt, warum ein paar Prozentpunkte mehr Winrate so viel wert sind: Sie wirken nicht linear, sondern hebeln den ganzen Aufstieg. Wer sein Valorant-RR ehrlich berechnen will, sollte deshalb nicht fragen „wie viele Spiele schaffe ich heute?“, sondern „wie hebe ich meine Quote über die nächsten Wochen an?“. Der Rechner oben nimmt dir das Kopfrechnen ab und macht diese Hebelwirkung mit jedem Reglerzug sofort sichtbar.
Konkrete Hebel, um zu klettern
Wenn du deine Winrate wirklich anheben willst, helfen ein paar Gewohnheiten, die über reines Spielen hinausgehen. Sie wirken nicht über Nacht, aber über ein paar Wochen summieren sie sich zu genau den wenigen Prozentpunkten, die den Unterschied zwischen Stillstand und Aufstieg ausmachen.
VOD-Review deiner eigenen Spiele
Nichts zeigt deine Muster so klar wie das Wiederansehen der eigenen Niederlagen. Achte nicht auf einzelne verlorene Duelle, sondern auf wiederkehrende Fehler: Läufst du oft allein in Positionen, in denen du keine Unterstützung hast? Kaufst du zur falschen Zeit? Zwei oder drei erkannte Muster pro Woche bringen mehr als hundert weitere Blindspiele.
Aim, aber gezielt
Ein aufgewärmtes Zielen entscheidet Runden, besonders unter Druck. Kurze, feste Routinen vor der ersten Ranked-Partie sind wirksamer als stundenlanges zielloses Üben. Wie du das aufziehst, ohne Zeit zu verschwenden, steht in unserem Leitfaden zum Aim-Training.
Kleiner Agenten-Pool, große Map-Kenntnis
Zwei bis drei Agenten, die du wirklich beherrschst, schlagen zehn, die du nur halb kennst. So kannst du dich in fast jeder Aufstellung nützlich machen, ohne bei jeder Map neu zu improvisieren. Kenne die Standard-Setups deiner Hauptmaps auswendig, dann sparst du in jeder Runde Denkzeit.
Mentale Stärke und Grundstabilität
Ruhe gewinnt Runden. Wer nach einem verlorenen Pistol nicht in Hektik verfällt, trifft bessere Entscheidungen. Dazu gehört auch das Drumherum: Eine stabile Verbindung nimmt dir eine ganze Klasse vermeidbarer Frustmomente, denn kein Lag darf dir ein Duell kosten. Hintergründe dazu findest du im Ratgeber zu den Valorant-Servern.
Der „Hardstuck“-Denkfehler
Kaum ein Begriff hält sich so hartnäckig wie „hardstuck“ – die Überzeugung, in einem Rang festzustecken, obwohl man eigentlich besser sei. In den allermeisten Fällen ist das ein Trugschluss. Über hunderte Spiele hinweg lügt die Winrate nicht: Dein Rang ist am Ende ein ziemlich ehrliches Abbild deiner aktuellen Leistung, inklusive der Konstanz, der Nerven und der Entscheidungen unter Druck. Wer glaubt, nur wegen schlechter Mitspieler festzuhängen, übersieht, dass diese Mitspieler über viele Partien statistisch beide Teams gleich treffen.
Das ist keine bequeme Botschaft, aber eine befreiende. Denn wenn dein Rang deine Leistung spiegelt, dann kannst du ihn auch durch bessere Leistung verändern – Schritt für Schritt, über die wenigen Prozentpunkte Winrate, die der RR-Rechner so eindrücklich sichtbar macht. Nutze das Tool oben als Kompass: Es sagt dir nicht nur, wie viele Siege dich vom Ziel trennen, sondern auch, wie stark sich schon eine kleine Verbesserung deiner Quote auszahlt. Und genau da setzt Valorant-Spind an – es liefert dir aus deinen echten Matches die Muster, an denen du drehen kannst, damit aus „hardstuck“ wieder Bewegung wird.
Valorant Rank Rating (RR): Die Fakten in Kürze
- RR (Rank Rating) reicht von 0 bis 100 Punkten innerhalb jeder Rang-Stufe.
- Ein Sieg bringt grob 10–30 RR, eine Niederlage kostet Punkte – die genaue Menge hängt von Leistung und MMR ab.
- Bei 100 RR steht der Aufstieg an, bei 0 RR droht der Abstieg.
- Der Rechner schätzt, wie viele Siege dich noch von deinem Ziel-Rang trennen.
Häufige Fragen zum RR-Rechner
Wie viele RR bekomme ich pro Sieg?
In der Regel zwischen 10 und 30 RR. Der genaue Wert hängt von deiner verborgenen MMR ab: Liegt sie über deinem sichtbaren Rang, gibt es tendenziell mehr, andernfalls weniger. Der Rechner nutzt einen von dir gewählten Durchschnittswert.
Ist die Rangverteilung offiziell?
Nein. Riot veröffentlicht keine dauerhaften offiziellen Verteilungstabellen. Die Werte hier sind eine ungefähre Schätzung auf Basis öffentlicher Statistiken und schwanken je nach Region, Plattform und Act.
Warum sagt der Rechner „nicht erreichbar“?
Weil deine Winrate zu niedrig ist. Unter etwa 45 Prozent kosten dich Niederlagen im Modell mehr, als Siege einbringen – der Netto-Gewinn pro Spiel wird negativ. Dann klettert der Rang rechnerisch nicht, egal wie viele Spiele du machst.
Kann ich in einer Session mehrere Divisionen aufsteigen?
Ja, wenn deine MMR deutlich über dem aktuellen Rang liegt. Dann gibt es hohe RR-Gewinne und teils Sprünge nach oben. Sobald sichtbarer Rang und MMR sich angleichen, wird der Fortschritt wieder gleichmäßiger.
Zählt Abstieg genauso wie Aufstieg?
Sinngemäß ja: Fällst du auf 0 RR und verlierst erneut, steigst du eine Division ab und landest im oberen Bereich der darunterliegenden Stufe. Ein kleiner Puffer verhindert meist, dass eine einzige Niederlage sofort zum Abstieg führt.
Welche RR-Schwellen gelten ab Unsterblich in meiner Region?
Das legt Riot je Region fest (Riot Support, Stand 30. März 2026). Unsterblich 2 / Unsterblich 3 / Radiant: Europa 100 / 200 / 500 RR, Nordamerika 90 / 200 / 450 RR, Asien-Pazifik 80 / 200 / 400 RR, Brasilien 100 / 230 / 340 RR, Korea und Lateinamerika 90 / 150 / 200 RR. Für Radiant musst du zusätzlich zu den Top 500 deiner Region gehören. Wähle deine Region im Rechner, dann rechnet er mit diesen Werten.
Welchen Rang bekomme ich nach den Platzierungsmatches höchstens?
Laut Riot Support ist Aufgestiegen 1 die höchste mögliche Erstplatzierung nach einem Rang-Reset – auch für Spieler, die vorher Unsterblich oder Radiant waren. Höhere Ränge musst du dir danach mit RR erspielen.
Speichert das Tool meine Eingaben?
Nein. Alles läuft lokal in deinem Browser. Es gibt keinen Login, keine Cookies und keine Server-Speicherung. Dein aktueller Stand steht nur in der Adresszeile, damit du das Ergebnis per Link teilen kannst.