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Valorant Pro-Settings-Explorer

Du willst wissen, mit welcher Sensitivity, DPI und eDPI die bekanntesten Valorant-Profis zielen – und wie ihr Fadenkreuz-Code aussieht? Dieser Pro-Settings-Explorer legt dir öffentlich geteilte Richtwerte als durchsuchbare, sortierbare Tabelle vor. Tippe einen Namen oder ein Team ins Suchfeld, klick auf eine Spaltenüberschrift zum Sortieren und öffne jede Zeile für den kopierbaren Crosshair-Code. Alles läuft lokal in deinem Browser, ohne Login, ohne Cookies und ohne dass etwas gespeichert wird.

Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2026

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Dieser Explorer zeigt öffentlich geteilte Sensitivity, DPI und eDPI von 27 bekannten Valorant-Profis als durchsuchbare, sortierbare Tabelle – inklusive kopierbarem Crosshair-Code. Neu seit Champions 2026: erde, Cryocells, Sayonara, trent, tkzin und DaviH. Alles läuft lokal im Browser, ohne Login.

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Pro-Settings durchsuchen

Spieler Team Rolle Sens DPI eDPI Auflösung

Alle Angaben sind öffentlich geteilte Richtwerte (Stand 27.10.2026; alle Profile mit ProSettings.net abgeglichen) und können sich jederzeit ändern. Rolle und Agent = meistgespielt laut VLR.gg in den letzten 90 Tagen (bei inaktiven Spielern: zuletzt gespielte Rolle). Klick eine Zeile, um den Fadenkreuz-Code zu öffnen.

Was der Pro-Settings-Explorer zeigt – und was nicht

Der Explorer oben bündelt die drei Kennzahlen, die das Zielgefühl in Valorant bestimmen, für eine Auswahl bekannter Profis: Sensitivity, DPI und eDPI, dazu Team, Rolle, Auflösung und den jeweiligen Fadenkreuz-Code. Du kannst live nach Namen oder Team filtern, jede Spalte auf- und absteigend sortieren und mit einem Klick den kopierbaren Crosshair-Code jeder Zeile öffnen. So findest du in Sekunden heraus, wer besonders niedrig zielt, welche eDPI im Feld üblich ist und wie ein konkretes Setup aussieht.

Wichtig ist die richtige Einordnung dieser Zahlen. Es handelt sich um öffentlich geteilte Richtwerte (Stand 27.10.2026; alle Profile mit ProSettings.net abgeglichen), die aus Streams, Interviews und Profil-Seiten stammen. Profis stellen ihre Einstellungen im Laufe einer Saison immer wieder um, tauschen Mäuse, wechseln Rollen oder passen sich an neue Maps und Agenten an. Sieh die Werte deshalb als Momentaufnahme und Orientierung, nicht als amtliche, für immer gültige Wahrheit. Der eigentliche Nutzen liegt nicht darin, exakt eine Zahl zu kopieren, sondern darin, ein Gefühl für den sinnvollen Korridor zu bekommen, in dem sich starke Spieler bewegen.

Genau deshalb zeigt der Explorer neben der reinen In-Game-Sens auch immer die eDPI an. Denn die nackte Sens allein sagt fast nichts aus, solange du die DPI nicht kennst. Erst die Kombination aus beidem ergibt eine vergleichbare Größe – und genau diese Vergleichbarkeit ist der Sinn eines solchen Werkzeugs. Wer das verstanden hat, liest die Tabelle nicht als Ranking, sondern als Landkarte: Sie zeigt, wo die große Mehrheit liegt und wie weit einzelne Ausreißer davon abweichen.

In welchem Team ein Profi aktuell spielt, siehst du in unserer Übersicht der Valorant-Teams und Roster.

Sensitivity, DPI und eDPI verständlich erklärt

DPI ist Hardware

Die DPI (dots per inch) ist eine reine Hardware-Einstellung deiner Maus. Sie legt fest, wie viele Zählschritte der Sensor pro Zoll physischer Bewegung meldet. Eine höhere DPI bedeutet, dass dieselbe Handbewegung mehr Zählschritte erzeugt und sich deine Spielfigur weiter dreht. Die DPI stellst du in der Software deiner Maus ein, nicht in Valorant. In der Tabelle oben siehst du, dass sich fast alle Profis auf wenige runde Werte beschränken: 400, 800, 1000 oder 1600. Sehr hohe DPI bringt keinen Vorteil, sondern verstärkt nur das Sensorrauschen und lässt den Cursor bei winzigen Bewegungen zittern.

Sensitivity ist der Spiel-Multiplikator

Die Sensitivity ist der Multiplikator innerhalb des Spiels. Valorant nimmt die Zählschritte deiner Maus entgegen und multipliziert sie mit deinem Sens-Wert, um daraus einen Drehwinkel zu berechnen. Eine Sensitivity von 0,3 dreht die Kamera bei gleicher Mausbewegung nur halb so weit wie eine von 0,6. Weil DPI und Sensitivity zusammenwirken, kann jemand mit niedriger DPI und hoher Sens exakt dasselbe Zielgefühl haben wie jemand mit hoher DPI und niedriger Sens – solange das Produkt aus beiden stimmt.

eDPI ist die ehrliche Vergleichszahl

Genau dieses Produkt heißt eDPI (effective DPI) und ergibt sich aus Sensitivity × DPI. Der eDPI ist die ehrlichste Vergleichszahl zwischen zwei Spielern, weil er beide Stellschrauben in einer einzigen Zahl bündelt. Ein Spieler mit 800 DPI und Sens 0,4 hat einen eDPI von 320 – genau wie jemand mit 1600 DPI und Sens 0,2. Beide bewegen die Kamera bei identischer Handbewegung gleich weit. Wenn du also die Pro-Settings in der Tabelle vergleichst, ist die eDPI-Spalte die aussagekräftigste. Sortiere sie einmal aufsteigend und du erkennst sofort, wie eng das Feld beieinander liegt: Die große Mehrheit bewegt sich in einem klar umrissenen Band, und nur wenige Ausreißer sitzen deutlich darüber oder darunter.

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So findest du deine eigene Sensitivity

Die beste Einstellung ist nicht die eines bestimmten Profis, sondern die, die zu deiner Hand, deinem Mauspad und deinem Spielstil passt. Ein bewährter Startpunkt ist eine eher niedrige eDPI zwischen etwa 200 und 400. Bei 800 DPI entspricht das grob einer Sens von 0,25 bis 0,5. Von dort tastest du dich in kleinen Schritten heran: Merkst du, dass du beim Umdrehen ständig am Rand des Mauspads ankommst, war es zu niedrig. Verreißt du dagegen jeden Headshot, ist es zu hoch.

Entscheidend ist die richtige Reihenfolge. Lege zuerst eine feste DPI fest – 400 oder 800 sind solide, weit verbreitete Werte – und ändere danach nur noch die In-Game-Sens. Wer beides gleichzeitig verstellt, kann die Wirkung nicht sauber zuordnen und dreht sich im Kreis. Gib jeder Einstellung mindestens ein bis zwei Wochen ernsthaftes Spiel, bevor du urteilst, denn ein schlechter Tag liegt fast nie an der Sens, sondern an Konzentration, Schlaf oder Positionierung. Widerstehe der Versuchung, nach jeder verlorenen Runde an der Empfindlichkeit zu drehen – jeder Wechsel setzt dein Muskelgedächtnis zurück.

Eine praktische Methode, deine cm/360 zu messen, hilft beim Feinschliff: Lege deine Maus an den linken Rand des Mauspads, drehe dich im Spiel exakt um 360 Grad und miss die zurückgelegte Strecke in Zentimetern. Dieser Wert ist deine reale Drehstrecke und lässt sich Spiel für Spiel exakt reproduzieren. Wer es genauer mag, nutzt dafür unseren Sensitivity-Converter, der aus DPI und Sens direkt cm/360 und inch/360 berechnet und auch die Umrechnung aus anderen Spielen übernimmt. Für den reinen Vergleich der Effektivwerte lohnt zusätzlich ein Blick in den eDPI-Guide, der die typischen Bänder ausführlich einordnet.

Zwischen Spielen umrechnen

Viele der Profis in der Tabelle kommen ursprünglich aus CS2, CS:GO oder anderen Shootern und haben ihr Zielgefühl mit hinübergenommen. Genau das solltest du auch tun, wenn du wechselst. Deine Sensitivity ist zu einem großen Teil Muskelgedächtnis: Über Hunderte Stunden lernt dein Arm, welche Bewegung welchen Drehwinkel erzeugt. Trägst du beim Spielwechsel einfach eine runde Zahl ein, wirfst du diesen erlernten Zusammenhang weg.

Der Trick ist, nicht die In-Game-Sens zu übernehmen, sondern die reale Drehstrecke. Jede Engine rechnet Mausbewegung anders in Drehwinkel um, daher ergibt dieselbe Sens in zwei Spielen völlig unterschiedliche Turns. Die spielübergreifende Größe ist die cm/360: die Strecke, die deine Maus für eine volle Drehung zurücklegen muss. Hältst du sie über alle deine Shooter konstant, trainiert jede Stunde – egal in welchem Spiel – dasselbe Muskelgedächtnis. Weil das von Hand fehleranfällig ist, nimmt dir der Valorant Sensitivity-Converter die Rechnerei ab und liefert dir sofort die passende Valorant-Sens zu deinem gewohnten Wert aus CS2, Apex oder Overwatch 2.

Warum Pro-Settings so niedrig sind

Wenn du die eDPI-Spalte sortierst, fällt ein Muster auf: Fast alle Werte liegen niedrig, viele sogar unter 400. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Valorant ist ein Präzisionsspiel, in dem die meisten Duelle über kurze, saubere Flicks und ruhiges Nachziehen auf Kopfhöhe entschieden werden. Eine niedrige Empfindlichkeit erlaubt genau diese präzisen Mikro-Korrekturen: Kleine Zitterbewegungen der Hand übersetzen sich in kleine Bewegungen des Fadenkreuzes, sodass du sauber auf einem Kopf landen und dort bleiben kannst.

Der Preis dafür ist eine langsamere Drehung. Wer niedrig spielt, braucht mehr Platz auf dem Mauspad und muss die Maus für weite Turns oft neu ansetzen. Profis nehmen diesen Nachteil bewusst in Kauf, denn ein verpasster erster Schuss wiegt in Valorant schwerer als eine langsame Wende. Bei einer Trefferzone am Kopf, die über Leben und Tod entscheidet, zählt jeder Millimeter Präzision mehr als Tempo. Genau deshalb liegt der Trend seit Jahren klar bei ruhigen, niedrigen Einstellungen – und genau das spiegelt die Tabelle wider. Die wenigen höheren Werte im Feld gehören meist zu Duellisten, deren aggressiver Stil schnelle Nahkämpfe und 180-Grad-Drehungen belohnt.

Ein Paradebeispiel für niedrige Werte: Champions-2026-MVP erde (LOUD) spielt mit 800 DPI und Sensitivity 0,2 – also nur 160 eDPI. Sein komplettes Setup samt Crosshair-Code findest du unter erde Crosshair & Settings.

Auflösung: Warum 1920x1080 und Alternativen

Die Auflösungs-Spalte zeigt bei den meisten Profis denselben Wert: 1920x1080, kurz Full HD im Seitenverhältnis 16:9. Das hat einen einfachen Grund. Diese Auflösung bietet das native, unverzerrte Sichtfeld, für das Valorant designt ist, und läuft auf nahezu jeder Hardware mit hohen, stabilen Bildraten. Hohe Bildraten sind in einem Taktik-Shooter kein Luxus, sondern reduzieren die Eingabeverzögerung und lassen Gegner einen Sekundenbruchteil früher auftauchen.

Manche Spieler experimentieren mit gestreckten Auflösungen wie 4:3 oder 16:10, weil Gegnermodelle dort breiter wirken und eine schwächere Grafikkarte durch die geringere Pixelzahl entlastet wird. Das ist Geschmackssache und geht mit einem eingeschränkten horizontalen Sichtfeld einher, das dir seitlich anrückende Gegner später zeigt. Für die allermeisten Spielerinnen und Spieler ist die native 16:9-Auflösung die beste Wahl: volles Sichtfeld, korrekte Proportionen und ein Bild, das genau dem entspricht, worauf die Profis ihre Zielübungen aufbauen. Ändere die Auflösung nur, wenn du einen konkreten Grund hast und dich an das veränderte Sichtfeld gewöhnen willst.

Zwei Technik-Fragen, die bei Pro-Setups immer wieder auftauchen, klären unsere Guides zu Raw Input Buffer in Valorant und zu Stretched Res in Valorant.

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Ein Pro-Setup verantwortungsvoll übernehmen

Es ist verlockend, einfach die exakten Zahlen deines Lieblingsprofis zu kopieren – doch das ist selten der beste Weg. Ein Setup ist über Jahre auf eine bestimmte Hand, ein bestimmtes Mauspad und einen bestimmten Spielstil zugeschnitten. Was für einen Duellisten mit riesigem Mauspad und aggressivem Entry-Stil funktioniert, kann sich für dich völlig falsch anfühlen. Nutze die Tabelle deshalb als Orientierung, nicht als Kopiervorlage. Schau dir an, in welchem Band die eDPI-Werte liegen, wähle einen Startpunkt in deiner Nähe und passe ihn dann geduldig an dich an.

Am ehesten übertragbar ist der Fadenkreuz-Code, weil er unabhängig von deiner Hardware funktioniert. Öffne eine Zeile im Explorer, kopiere den Code mit einem Klick und füge ihn in Valorant unter Einstellungen, Fadenkreuz, Profil-Code importieren ein. Trotzdem gilt auch hier: Teste, ob dir das Fadenkreuz wirklich hilft, statt es nur zu übernehmen, weil ein bekannter Name dahintersteht. Wenn du dein eigenes bauen willst, hilft der Crosshair-Generator, mit dem du Farbe, Länge, Lücke und Umrandung frei einstellst; mehr Hintergrund zu den einzelnen Parametern findest du im Fadenkreuz-Guide. Und weil ein gutes Setup ohne Training wenig bringt, lohnt sich anschließend ein paar Minuten Aufwärmen im Aim-Trainer, um die neue Sens im Muskelgedächtnis zu verankern.

Wenn du nach dem Setup wissen willst, ob sich dein Aim wirklich verbessert, wertet die kostenlose Valorant-Spind-App deine echten Matches lokal aus – mit Aim-Trend, Heatmaps und über 40 Statistiken, ohne Login. Einen Einstieg und die Übersicht aller Werkzeuge findest du direkt auf der Startseite von Valorant-Spind.

Zum Schluss der wichtigste Grundsatz: Kein Setup ersetzt Übung. Die niedrige eDPI eines Weltklasse-Duellisten macht aus dir keinen besseren Spieler, wenn dein Muskelgedächtnis sie nicht kennt. Gib deiner Einstellung Zeit, halte sie stabil und arbeite an Positionierung, Timing und Zielhöhe – dort liegen die größten Fortschritte. Die Tabelle oben ist ein Startpunkt und ein Kompass, keine Abkürzung zum Sieg. Nutze sie, um klug zu wählen, und dann lass das eigentliche Training den Rest erledigen.

Maus, Poll-Rate und Mauspad – die Hardware unter der eDPI

Die Zahlen in der Tabelle erzählen nur die halbe Geschichte, denn hinter jeder eDPI steckt echte Hardware. Eine niedrige Empfindlichkeit lässt sich nur sauber spielen, wenn genug Platz zum Ausholen da ist. Deshalb greifen die meisten Profis zu großen, tiefen Mauspads und ziehen aus dem Arm heraus, nicht nur aus dem Handgelenk. Wer eine niedrige eDPI aus der Tabelle übernimmt, aber auf einem winzigen Mauspad spielt, stößt beim ersten weiten Turn an den Rand und wundert sich, warum sich die Einstellung falsch anfühlt. Bevor du also an der Sens drehst, sorge für eine Fläche, auf der eine volle Drehung überhaupt Platz hat.

Ein zweiter Faktor, der selten in Tabellen auftaucht, ist die Poll-Rate, also wie oft die Maus pro Sekunde ihre Position an den PC meldet. Übliche Stufen sind 125, 500 und 1000 Hertz; 1000 Hertz ist heute Standard und sorgt dafür, dass Bewegungen ohne spürbare Verzögerung ankommen. Höhere Poll-Raten, die manche neue Mäuse anbieten, bringen für die meisten Spieler keinen fühlbaren Vorteil und können ältere Rechner unnötig belasten. Wichtiger als jede Rekordzahl sind ein stabiler Sensor ohne Zittern, ein Gewicht, das zu deiner Hand passt, und eine niedrige, gleichmäßige Abhebehöhe, damit das Fadenkreuz beim Neuansetzen nicht verrutscht.

Der entscheidende Grundsatz bleibt derselbe wie bei der Sens: Hardware wird nicht kopiert, sondern an die eigene Hand angepasst. Eine leichte Maus belohnt einen anderen Stil als ein schweres Modell, und ein klebriges Pad bremst anders als ein schnelles. Wenn dir einzelne Begriffe aus diesem Umfeld unklar sind, findest du sie kurz und verständlich im Valorant-Glossar erklärt. Und sobald deine Hardware steht, lohnt es sich, die reale Drehstrecke mit dem Sensitivity-Converter festzuhalten, damit du sie nach jedem Mauswechsel exakt wiederherstellen kannst.

Monitor, Hertz und Reaktionszeit richtig einordnen

Neben der Maus entscheidet der Monitor mit, wie schnell du auf Gegner reagieren kannst. Die Bildwiederholrate in Hertz gibt an, wie viele Bilder dein Bildschirm pro Sekunde darstellt. Verbreitete Stufen sind 60, 144, 240 und 360 Hertz. Je höher die Rate, desto flüssiger die Bewegung und desto früher taucht ein Gegner, der um eine Ecke läuft, tatsächlich auf deinem Bild auf. Genau dieser winzige Zeitvorsprung ist in einem Taktik-Shooter oft der Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Schuss.

Wichtig ist, dass die Bildrate deiner Grafikkarte und die Hertzzahl des Monitors zusammenpassen. Ein 240-Hertz-Bildschirm bringt wenig, wenn dein PC nur 90 Bilder liefert. Hier schließt sich der Kreis zur Auflösung: Weil Full HD auf fast jeder Hardware hohe, stabile Bildraten erlaubt, spielen die meisten Profis darauf – so schöpfen sie die Hertzzahl ihres Monitors voll aus. Achte außerdem auf die Reaktionszeit des Panels; ein schnelles Display zeigt schnelle Bewegungen klarer, ohne dass Konturen verschmieren. Teure Zahlen auf dem Datenblatt nützen aber nichts, wenn der Unterbau nicht mithält.

Lass dich davon nicht zu vorschnellen Käufen drängen. Für den Einstieg ist ein solider 144-Hertz-Monitor eine sehr gute Basis, und die größten Sprünge macht man ohnehin beim eigenen Können. Wie du strukturiert besser wirst, statt nur Hardware zu tauschen, zeigt der Einsteiger-Guide. Und wenn du prüfen willst, ob dein neuer Monitor deine Reaktionen wirklich beschleunigt, gib dir ein paar Runden im Aim-Trainer und beobachte, ob du saubere Treffer landest, bevor du das Setup für optimal erklärst.

Sensitivity Schritt für Schritt umstellen

Wenn du dich nach dem Blick in die Tabelle für eine neue Empfindlichkeit entscheidest, geh planvoll vor, statt einfach eine Zahl einzutippen. Lege zuerst eine feste DPI fest und rühre sie danach nicht mehr an. Berechne aus deinem gewünschten eDPI-Zielwert die passende In-Game-Sens – bei 800 DPI teilst du die Ziel-eDPI schlicht durch 800 – und trage nur diesen einen Wert ein. Wer DPI und Sens gleichzeitig verstellt, kann die Wirkung nicht mehr sauber zuordnen. Den Umweg über das Rechnen im Kopf nimmt dir der Sensitivity-Converter ab, der dir zu jeder eDPI direkt cm/360 ausgibt.

Der schwierigste Teil ist nicht die Zahl, sondern die Umgewöhnung. Deine alte Sens sitzt im Muskelgedächtnis, und jede Änderung setzt einen Teil dieses erlernten Gefühls zurück. Deshalb gilt: nach dem Umstellen konsequent dabei bleiben und nicht nach jeder verlorenen Runde erneut drehen. Wärm dich vor dem Spielen bewusst auf, damit sich die neue Bewegung einschleift. Kurze, gezielte Übungen im Aim-Training helfen dabei mehr als ein wildes Deathmatch, weil du dich voll auf saubere Flicks konzentrierst.

Gib dir realistisch ein bis zwei Wochen, bevor du urteilst. In dieser Zeit lohnt es sich, den Fortschritt spielerisch zu messen. Ein direktes Duell gegen die Uhr im TTK-Duell oder ein ruhiges Ziel-Warmup in der Reflex-Arena zeigen dir schneller als jede Ranked-Session, ob die neue Sens langsam sitzt. Erst wenn du dich nach dieser Eingewöhnung wohler fühlst, war die Umstellung ein Erfolg – ein schlechtes Gefühl am ersten Tag ist völlig normal und noch kein Grund zurückzuwechseln.

Mythen über Pro-Settings, die sich hartnäckig halten

Rund um Pro-Settings kursieren viele Halbwahrheiten. Der erste Mythos lautet: Mehr DPI ist besser. Das stimmt nicht. Entscheidend ist allein die eDPI, also das Produkt aus DPI und Sens. Ob du 400 DPI mit hoher Sens oder 1600 DPI mit niedriger Sens spielst, macht bei gleicher eDPI keinen Unterschied im Zielgefühl. Sehr hohe DPI verstärkt eher das Sensorrauschen, als dass sie einen echten Vorteil bringt.

Ein zweiter Irrglaube ist, dass die exakte Sens eines bekannten Spielers dich automatisch besser macht. Eine Einstellung ist über Jahre auf eine bestimmte Hand und einen bestimmten Stil eingeschliffen; blind übernommen fühlt sie sich für dich oft fremd an. Genauso hartnäckig hält sich die Idee, es gebe die eine perfekte Zahl. In Wahrheit spielt eine ganze Bandbreite an Werten stark – die Tabelle zeigt ein Band, keinen einzelnen Punkt. Wichtig ist außerdem, die Windows-Zeigergeschwindigkeit auf der Standardstufe zu lassen, damit die Mausbewegung nicht zusätzlich verzerrt wird.

Der größte Mythos aber ist, dass Einstellungen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Sie schaffen nur die Grundlage; den Ausschlag geben Positionierung, Timing, Zielhöhe und Spielverständnis. Wer diese Grundlagen festigen will, ist mit dem Wissen über Maps und die Stärken der Agenten besser bedient als mit dem hundertsten Sens-Wechsel. Und wenn du wissen möchtest, wie sich deine Fortschritte im Rangsystem einordnen, hilft ein Blick auf die Übersicht der Ränge mehr als jede fremde Kommazahl.

Häufige Fragen zum Pro-Settings-Explorer

Woher stammen die Sens-, DPI- und eDPI-Werte?

Es handelt sich um öffentlich geteilte Richtwerte (Stand 27.10.2026; alle Profile mit ProSettings.net abgeglichen) aus Streams, Interviews und Profil-Seiten. Profis passen ihre Einstellungen im Laufe einer Saison immer wieder an, deshalb sind die Angaben eine Momentaufnahme und Orientierung, keine amtliche Dauergültigkeit. Nutze sie, um den sinnvollen Korridor zu erkennen, nicht als exakte Kopiervorlage.

Sollte ich einfach die Sens eines Profis übernehmen?

Besser nicht eins zu eins. Ein Setup ist über Jahre auf eine bestimmte Hand, ein Mauspad und einen Spielstil zugeschnitten. Wähle stattdessen einen Startpunkt in der Nähe der typischen eDPI-Werte, meist zwischen 200 und 400, und taste dich in kleinen Schritten heran, bis sich die Einstellung für dich richtig anfühlt.

Warum ist die eDPI aussagekräftiger als die nackte Sens?

Weil die In-Game-Sens allein nichts über das Zielgefühl verrät, solange die DPI unbekannt ist. Die eDPI ist Sensitivity mal DPI und bündelt beide Stellschrauben in einer Zahl. Erst dadurch werden zwei Spieler wirklich vergleichbar, etwa 800 DPI mit Sens 0,4 und 1600 DPI mit Sens 0,2 – beide ergeben eine eDPI von 320.

Wie kopiere ich den Fadenkreuz-Code eines Spielers?

Klick im Explorer auf eine Zeile, damit sich der Bereich mit dem Fadenkreuz-Code öffnet, und drück dann auf „Code kopieren“. Füge den Code in Valorant unter Einstellungen, Fadenkreuz, Profil-Code importieren ein. Ein eigenes Fadenkreuz baust du mit dem Crosshair-Generator, falls du den Pro-Code nur als Startpunkt nutzen willst.

Warum spielen fast alle Profis so eine niedrige eDPI?

Valorant wird über kurze, präzise Flicks auf Kopfhöhe entschieden. Eine niedrige Empfindlichkeit erlaubt feine Mikro-Korrekturen und ruhiges Zielen, auch wenn die Drehung dadurch langsamer wird und mehr Platz auf dem Mauspad braucht. Präzision wiegt in einem Taktik-Shooter schwerer als Tempo, deshalb liegt der Trend seit Jahren klar bei niedrigen Werten.

Werden meine Suche und Sortierung gespeichert?

Nein. Es kommen keine Cookies, kein lokaler Speicher und kein Login zum Einsatz. Dein aktueller Stand aus Suche, Sortierung und geöffneten Zeilen steht nur in der Adresszeile hinter dem Rautezeichen. Kopierst du diese Adresse, kannst du genau deine Ansicht teilen oder als Lesezeichen speichern, ganz ohne dass etwas auf dem Server landet.