Sechs verdeckte Karten, persönliche Rabatte: Der Nachtmarkt gehört zu den Momenten, auf die sich jeder Valorant-Spieler freut. Wann er öffnet, wie die Auswahl entsteht und wie du das Beste herausholst, liest du hier.
Der Night Market erscheint etwa einmal pro Akt (rund alle zwei Monate) und bleibt jeweils 1–2 Wochen offen. Du bekommst 6 personalisierte Skin-Karten mit Rabatten von 10 % bis knapp 50 % – die Auswahl ist zufällig und lässt sich nicht beeinflussen.
Der Night Market (Nachtmarkt) ist eines der beliebtesten Features in Valorant – hier bekommst du Skins mit persönlichem Rabatt. So funktioniert er.
Der Nachtmarkt deckt sechs zufällige Skins auf, die du noch nicht besitzt – jeweils mit einem persönlichen Rabatt zwischen etwa 10 % und 47 %. Die folgenden Karten sind Beispiel-Angebote zur Veranschaulichung, keine echten Preise für deinen Account. Selbst Karten aufdecken? Unser Night-Market-Simulator würfelt dir jederzeit sechs neue Angebote.






Faustregel: 1.000 VP ≈ 10 €. Ein Rabatt von 40 % auf eine Premium-Skin (1.775 VP) spart also rund 7 €. Den echten Euro-Wert deiner Wunsch-Skins rechnest du mit dem Valorant-Spind aus.
Der Night Market ist ein zeitlich begrenzter, personalisierter Rabatt-Store. Statt der normalen Store-Preise bekommst du eine Auswahl an Skins zu reduzierten Preisen. Die Angebote sind für jeden Spieler individuell und werden aus Skins zusammengestellt, die du noch nicht besitzt.
Der Night Market erscheint mehrmals im Jahr, meist rund um den Start eines neuen Acts bzw. einer neuen Episode, und bleibt dann für ein bis zwei Wochen aktiv. Feste Termine gibt Riot nicht lange im Voraus bekannt – es lohnt sich, das Spiel zum Act-Start im Auge zu behalten.
Deck immer alle Karten auf – es kostet nichts. Kaufe vor allem Skins, die du dir ohnehin gewünscht hast, wenn der Rabatt hoch ist. Ob sich ein Kauf lohnt, siehst du gut im Verhältnis zum regulären Preis. Wie viel deine bestehende Sammlung schon wert ist, zeigt dir Valorant-Spind Rechner.
Für viele Spieler ist der Night Market die beste Gelegenheit, günstig an gewünschte Skins zu kommen – gerade bei Rabatten von 30 % oder mehr. Da die Angebote aber zufällig sind, erwischst du nicht immer genau die Skin, die du dir wünschst. Unser Tipp: Setz dir vorher ein Budget und kaufe nur Skins, die dir wirklich gefallen. Wie viel deine Sammlung schon wert ist, hilft dir bei der Entscheidung – das zeigt dir Valorant-Spind auf einen Blick.
Beide Wege führen zu neuen Skins, unterscheiden sich aber deutlich. Im täglichen Shop zahlst du immer den vollen Preis, dafür ist er jeden Tag da. Der Night Market kommt nur wenige Male im Jahr, bietet dann aber echte Rabatte. Wer sparen möchte, hebt sein VP-Guthaben gezielt für den Nachtmarkt auf, statt spontan im Tagesshop zu kaufen. Ein kleiner Haken: Weil die Karten zufällig sind, ist nie garantiert, dass deine absolute Wunsch-Skin dabei ist – oft tauchen aber ältere Skins auf, die im normalen Shop selten erscheinen.
Der Night Market gehoert nicht zu den Funktionen, mit denen Valorant im Sommer 2020 an den Start ging. Der reguläre Shop und die ersten Bundles waren von Beginn an dabei, doch ein personalisierter Rabatt-Store fehlte anfangs vollständig. Riot führte den Nachtmarkt erst später ein, nachdem viele Spieler nach einer Möglichkeit gefragt hatten, ältere Skins günstiger nachzukaufen. Das Grundproblem war schnell erkannt: Wer zum Release eine bestimmte Kollektion verpasst hatte, konnte sie oft monatelang nicht mehr erwerben, weil der tägliche Shop seine Auswahl rein zufällig rotiert. Der Night Market wurde als Gegengewicht gedacht – als wiederkehrendes Fenster, in dem gezielt Skins auftauchen, die man noch nicht besitzt, und das zu Preisen unter dem üblichen Niveau.
Seitdem hat sich das Format kaum verändert, was für Riot ungewöhnlich ist. Das Kartenmotiv, das schrittweise Aufdecken und die individuellen Rabatte sind über die Jahre praktisch gleich geblieben. Angepasst wurden vor allem Details: die optische Gestaltung der Karten, gelegentliche saisonale Rahmen und die Frage, welche Skin-Kategorien überhaupt berücksichtigt werden. Für die Community ist der Nachtmarkt dadurch zu einem festen Ritual geworden, das ungefähr im Rhythmus der Akte wiederkehrt – also grob alle zwei Monate – und jeweils ein bis zwei Wochen offensteht. Genau diese Regelmäßigkeit erklärt, warum rund um jeden Akt-Start Spekulationen über den nächsten Termin aufkommen.
Wenn der Nachtmarkt aktiv ist, musst du nicht danach suchen – Valorant weist dich von selbst darauf hin. Im Hauptmenü und im Store-Bereich erscheint ein zusätzlicher Reiter oder ein deutlich sichtbares Banner, oft in dunklem Violett gehalten, das den Nachtmarkt vom regulären Angebot abhebt. Ein Klick darauf öffnet die Ansicht mit den sechs verdeckten Karten. Übersehen kann man das kaum, denn Riot spielt zum Start eines Marktes zusätzlich einen kurzen visuellen Effekt ab, sobald du das Menü das erste Mal betrittst.
Sichtbar ist der Nachtmarkt allerdings erst, wenn dein Account die üblichen Grundvoraussetzungen erfüllt, die auch für den normalen Kauf von Skins gelten – vor allem eine ausreichend freigeschaltete Spielstufe. Auf ganz frischen Konten, die noch am Anfang der ersten Freischaltungen stehen, kann der Zugang daher noch fehlen. Sobald der Store regulär nutzbar ist, wird auch der Nachtmarkt angezeigt, sofern er gerade läuft. Endet der Aktionszeitraum, verschwindet der Reiter wieder vollständig, und deine nicht gekauften Karten sind weg – bis zum nächsten Markt, der neue, frisch gezogene Angebote mitbringt.
Auf den ersten Blick wirkt das Aufdecken wie ein Glücksspiel mit offenem Ausgang, doch technisch ist die Sache bereits entschieden, bevor du die erste Karte anklickst. In dem Moment, in dem der Nachtmarkt für deinen Account generiert wird, stehen alle sechs Skins und alle sechs Rabattwerte bereits fest. Die Animation, bei der eine Karte umklappt und langsam den Skin und den durchgestrichenen Originalpreis freigibt, ist reine Inszenierung. Sie ändert nichts mehr am Ergebnis. Das ist der wichtigste Punkt, um viele der kursierenden Ratschläge einordnen zu können.
Jede Karte trägt ihren eigenen, unabhängig gezogenen Rabatt. Es ist also normal, dass eine Karte nur einen kleinen Nachlass zeigt, während direkt daneben ein deutlich höherer Wert auftaucht. Die Spanne reicht typischerweise von etwa 10 % bis knapp unter 50 %, und die einzelnen Werte sind nicht miteinander gekoppelt. Ein hoher Rabatt auf der ersten Karte macht einen hohen Rabatt auf der zweiten weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher. Genauso wenig gibt es eine feste Anzahl an Karten mit starkem Nachlass pro Markt – manchmal sind gleich mehrere gute Werte dabei, manchmal bleibt die gesamte Auswahl im unteren Bereich. Bezahlt wird am Ende ganz normal mit Valorant Points, wobei 1000 VP im Verkauf rund 10 Euro entsprechen. Der angezeigte Rabatt bezieht sich immer auf den regulären VP-Preis der jeweiligen Skin.
Nicht jede Skin aus Valorant kann im Nachtmarkt landen, und das sorgt regelmäßig für Missverständnisse. Die Auswahl zieht Riot aus dem Bestand an Skins, die du noch nicht besitzt – bereits gekaufte Waffen-Designs sind also grundsätzlich ausgeschlossen. Damit ist der Night Market vor allem für Spieler interessant, die schon einige Kollektionen haben, aber eben noch Lücken. Wer fast alles besitzt, sieht entsprechend seltener etwas Neues, während ein junger Account mit kleiner Sammlung fast immer sechs unbekannte Karten bekommt.
Entscheidend ist die Stufe der Skin: Im Nachtmarkt erscheinen ausschließlich Waffen-Skins der Stufen Select, Deluxe und Premium. Die teuersten Klassen – Ultra und Exclusive – tauchen dort in aller Regel nicht auf – seit 2025 lässt Riot nur die älteren Exclusive-Reihen BlastX, Glitchpop und Singularity zu –, ebenso wenig Battlepass-Skins und Ausrüstungs-Objekte. Ein Messer kann erscheinen, aber nur, wenn sein Originalpreis höchstens 3.550 VP beträgt – teurere Messer (4.350 VP und mehr) bleiben ausgeschlossen. Zusätzlich muss eine Skin bereits mindestens zwei Akte im Shop gewesen sein, bevor sie überhaupt in den Nachtmarkt-Pool rutschen kann. Die aufwendigen High-End-Kollektionen mit animierten Effekten und eigenen Finishern behält Riot also dem regulären Shop und den Bundles vor. Im Night Market findest du daher überwiegend Skins aus den mittleren und unteren Preisklassen: solide Waffen-Designs, ältere Kollektionen und Einzelstücke, die im täglichen Angebot nur selten vorbeikommen. Genau das ist aber sein eigentlicher Reiz, denn diese mittelpreisigen Skins sind es, die sich mit einem ordentlichen Rabatt am ehesten lohnen. Wie sich die Preisklassen und Wertstufen zueinander verhalten, lässt sich gut auf der Seite zum Wert von Valorant-Skins nachvollziehen.
Weil beide zeitlich begrenzt sind, werfen viele Spieler den Nachtmarkt und die Bundles in einen Topf. Tatsächlich funktionieren sie gegensätzlich. Ein Bundle ist ein kuratiertes Paket: Riot stellt mehrere Waffen einer Kollektion zusammen mit Zusatzobjekten wie Buddy, Spray oder Kartenanzeige zu einem festen Preis in den Shop. Dieser Preis ist für alle Spieler gleich, die Zusammenstellung ist vorgegeben, und der Rabatt gegenüber dem Einzelkauf ist – wenn überhaupt – klein und ebenfalls für alle identisch. Ein Bundle richtet sich an Spieler, die eine komplette Kollektion in einem Guss haben wollen.
Der Nachtmarkt dreht dieses Prinzip um. Hier gibt es keine feste Zusammenstellung und keinen einheitlichen Preis. Stattdessen erhält jeder Account seine eigenen sechs Einzelkarten mit individuell gewürfelten Nachlässen. Du kaufst nicht ein Paket, sondern gezielt einzelne Skins – und nur die, die dir gefallen. Wer also eine ganze Kollektion in Reinform sucht, wartet besser auf das passende Bundle im normalen Shop. Wer dagegen einzelne Lieblingsstücke günstig nachholen will, ist im Night Market klar besser aufgehoben. Beide Wege ergänzen sich, ersetzen sich aber nicht.
Rund um den Nachtmarkt haben sich hartnäckige Legenden gebildet, die sich in Chats und Kommentaren immer wieder finden. Die meisten davon lassen sich mit einem Blick auf die Mechanik entkräften, denn sie beruhen alle auf demselben Denkfehler: der Annahme, dein Verhalten beim Aufdecken könne das Ergebnis noch verändern.
Das ist der bekannteste Irrtum. Ob du links oder rechts beginnst, ob du langsam oder schnell klickst, spielt keine Rolle. Alle sechs Karten stehen bereits fest, sobald der Markt für dich erzeugt wurde. Du deckst nur auf, was ohnehin schon hinterlegt ist. Es gibt keine „Glückskarte" in der Mitte und keine Position, die bessere Werte liefert.
Auch das stimmt nicht. Deine sechs Karten ändern sich während der ein bis zwei Wochen Laufzeit nicht. Ein Skin, den du am ersten Tag siehst, hat am letzten Tag exakt denselben Rabatt. Wer wartet, gewinnt höchstens Bedenkzeit, aber keine besseren Preise.
Es gibt keinen belegten Zusammenhang zwischen früheren Ausgaben und der Qualität deiner Karten. Der Pool speist sich aus den Skins, die dir noch fehlen, nicht aus deinem Kaufverhalten. Große Sammler sehen eher weniger Auswahl, weil ihnen schlicht weniger Skins fehlen.
„Ein neuer Account bekommt garantiert Top-Skins"
Ein frischer Account hat zwar einen großen Pool möglicher Karten, weil er kaum etwas besitzt – aber die Rabatthöhe wird trotzdem zufällig gezogen. Ein großer Pool erhöht nur die Vielfalt, nicht die Wahrscheinlichkeit für hohe Nachlässe.
Strategie und Budget im Nachtmarkt
Weil sich am Ergebnis nichts mehr drehen lässt, verlagert sich jede sinnvolle Strategie auf die Zeit vor dem Nachtmarkt und auf die Kaufentscheidung selbst. Der wichtigste Hebel ist dein VP-Guthaben. Wer weiß, dass der nächste Markt grob zum kommenden Akt-Start ansteht, kann bewusst darauf hinsparen, statt sein Guthaben spontan im täglichen Shop auszugeben. So steht im entscheidenden Moment genug bereit, um bei einem wirklich guten Rabatt zugreifen zu können, ohne erst nachkaufen zu müssen.
Ein einfacher Ablauf für den nächsten Markt
Ein zweiter Hebel ist Geduld über mehrere Märkte hinweg. Weil der Pool bei jedem Nachtmarkt neu aus deinen fehlenden Skins gezogen wird, verändert sich deine Auswahl von Mal zu Mal. Ein Skin, der diesmal nicht auftaucht oder nur schwach rabattiert ist, kann beim nächsten Markt in ein paar Wochen mit einem besseren Wert erscheinen. Wer nicht jeden Markt vollständig ausschöpft, verpasst also nichts Endgültiges, sondern verschiebt die Entscheidung nur nach hinten. Das nimmt viel Druck aus dem Moment des Aufdeckens und hilft, ruhiger zu entscheiden.
Ein häufiger Fehler ist der Kauf aus reinem Rabatt-Reflex. Ein Skin, den du nie benutzen würdest, ist auch mit 45 % Nachlass kein Schnäppchen, sondern nur eine kleinere Ausgabe für etwas, das du nicht brauchst. Umgekehrt kann ein moderater Rabatt von 20 % auf genau die Waffe, die du am liebsten spielst, die klügere Entscheidung sein. Der Prozentwert ist ein Hinweis, kein Selbstzweck. Es hilft, vorab zu wissen, welche Waffen du im Spiel tatsächlich am häufigsten in der Hand hast – meist lohnt sich ein Skin für die Primärwaffe deiner Wahl weit mehr als einer für eine Waffe, die selten zum Einsatz kommt.
Ein Rechenbeispiel für den Nachtmarkt
Damit die Prozentzahlen greifbarer werden, hilft ein einfaches Beispiel. Angenommen, hinter einer Karte steckt ein Skin mit einem regulären Preis von 1775 VP – ein üblicher Wert für viele mittlere Kollektionen. Bei 1000 VP für rund 10 Euro entspricht das ungefähr 17,75 Euro Gegenwert. Zieht der Nachtmarkt darauf einen Rabatt von 15 %, sparst du etwa 266 VP und zahlst noch rund 1509 VP – umgerechnet etwa 15 Euro. Fällt der Rabatt dagegen mit 40 % aus, bleiben nur noch 1065 VP übrig, also grob 10,65 Euro. Die reine Ersparnis von rund 7 Euro macht deutlich, warum sich der Blick auf den absoluten Betrag lohnt und nicht nur auf die Prozentzahl.
Dasselbe Prinzip kippt bei günstigen Skins. Ein Design für 875 VP mit 40 % Rabatt kostet noch 525 VP – die gesparten 350 VP entsprechen nur etwa 3,50 Euro. Ein kleiner Prozentsatz auf eine teure Waffe kann also mehr echtes Geld sparen als ein großer Prozentsatz auf eine billige. Weil VP zudem meist in festen Paketen verkauft werden, bleibt nach einem Kauf oft ein Rest auf dem Konto stehen. Diesen Rest für den nächsten Markt liegen zu lassen, statt ihn im Tagesshop spontan zu verbrauchen, ist Teil einer ruhigen Kaufstrategie. Wer mag, führt grob Buch darüber, wie viel Gegenwert bereits in der eigenen Sammlung steckt – so lässt sich jede neue Ausgabe besser einordnen.
Lohnt sich das Warten wirklich?
Ob es sich lohnt, mit einem Kauf auf den Nachtmarkt zu warten, hängt vor allem davon ab, wie sehr du an einen bestimmten Skin gebunden bist. Ist dir egal, welches Design du bekommst, und geht es dir nur um irgendeinen schönen Skin zu einem guten Preis, dann ist Warten fast immer sinnvoll. Der Nachtmarkt liefert regelmäßig genau solche Gelegenheiten, und ein bis zwei Monate Geduld kosten nichts außer der Wartezeit. Hast du dagegen einen konkreten Wunsch-Skin fest im Kopf, wird das Warten zum Glücksspiel: Es gibt keine Garantie, dass genau dieses Design jemals in deinen sechs Karten auftaucht, und selbst wenn, ist der Rabatt zufällig. In diesem Fall kann der reguläre Kauf im Shop, sobald der Skin dort erscheint, die verlässlichere Wahl sein.
Eine Zwischenlösung funktioniert für viele gut: die absolute Wunsch-Skin bei Gelegenheit regulär kaufen und alles andere dem Nachtmarkt überlassen. So verbindest du Planbarkeit bei den Herzensstücken mit den günstigen Zufallsfunden für den Rest der Sammlung. Wichtig ist nur, sich nicht von der Angst treiben zu lassen, ein Angebot zu verpassen – der Markt kehrt zuverlässig wieder, und kein einzelner Nachtmarkt ist die letzte Chance auf einen guten Skin.
Den Wert eines Angebots richtig einordnen
Ein Rabatt für sich genommen sagt wenig darüber aus, ob ein Kauf gut ist. Erst im Verhältnis zum tatsächlichen Nutzen und zum regulären Preis ergibt die Zahl einen Sinn. Hilfreich ist es, jeden Nachtmarkt-Skin an drei Fragen zu messen: Wie oft würde ich diese Waffe wirklich spielen? Wie hoch ist der reguläre VP-Preis, von dem der Rabatt abgezogen wird? Und passt der Skin überhaupt zu meinem Stil und zu den Kollektionen, die ich schon habe? Erst wenn diese drei Antworten zusammenpassen, ist ein Nachlass ein echtes Argument.
Gerade für Spieler mit einer schon gewachsenen Sammlung lohnt der Blick auf das große Ganze. Wer den Gesamtwert seiner Skins kennt, ordnet ein einzelnes Nachtmarkt-Angebot viel leichter ein und erkennt schneller, ob eine Karte eine sinnvolle Ergänzung oder nur ein weiteres Design in der Kiste wäre. Genau dafür ist Valorant-Spind gedacht: Das Tool zeigt dir den aufsummierten Wert deiner vorhandenen Skins und macht damit sichtbar, wo eine günstige Nachtmarkt-Karte deine Sammlung wirklich bereichert. So wird aus dem zufälligen Kartenspiel eine überlegte Entscheidung – und der Nachtmarkt bleibt das, was er sein soll: eine gute Gelegenheit, kein Zwang.
Auf lange Sicht zahlt sich diese Haltung aus. Wer bei jedem Markt nur die Karten kauft, die wirklich passen, gibt über das Jahr weniger aus und hat trotzdem eine Sammlung, hinter der er steht. Die Skins, die man aus einem klaren Grund gekauft hat, machen später mehr Freude als die, die nur wegen einer hohen Prozentzahl im Spind gelandet sind. Der Nachtmarkt belohnt genau diese Zurückhaltung: Weil er zuverlässig wiederkehrt, ist Warten nie ein Verlust, sondern nur eine Verschiebung auf den nächsten guten Moment. Mit dieser Sicht wird der Nachtmarkt vom Kaufdruck zur entspannten Gelegenheit, deine Sammlung Schritt für Schritt und zu fairen Preisen wachsen zu lassen.
Wert deines Spinds im Blick behalten
Valorant-Spind zeigt dir den Gesamtwert deiner Skins – praktisch, um Nachtmarkt-Angebote einzuordnen.
🎮 Valorant-Spind kostenlos herunterladenWeiterlesen
Night Market: Die Fakten in Kürze
Der letzte Night Market lief vom 16. bis 29. Juli 2026. Der nächste ist noch nicht bestätigt, wird aber Ende September bis Anfang Oktober 2026 erwartet – 2025 startete die Herbst-Ausgabe am 26. September. Riot bestätigt den Termin erfahrungsgemäß etwa eine Woche vorher. Den aktuellen Stand samt Live-Countdown findest du auf unserer Seite Night Market: nächster Termin.
Die Rabatte liegen typischerweise zwischen etwa 10 % und 50 % pro Skin. Sie sind zufällig und für jeden Spieler individuell.
Nein. Die angebotenen Skins und Rabatte werden zufällig aus Skins zusammengestellt, die du noch nicht besitzt. Beeinflussen lässt sich das nicht.
Ungefähr einmal pro Akt, also etwa alle zwei Monate. Ein genaues Datum kündigt Riot jeweils vorher an.