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Valorant · Neue Waffe · Patch 13.06

Valorant Warden – die neue Rifle mit Zielfernrohr

Zum ersten Mal seit der Outlaw 2024 bringt Riot eine komplett neue Gewehr-Klasse-Waffe – und die erste Rifle überhaupt mit einem fest verbauten 2x-Scope. Hier bekommst du den kompletten Steckbrief, alle Stats, den großen Vergleich mit Vandal, Phantom und Guardian, die besten Maps und Agenten, Taktik-Tipps und den vollen Patch-13.06-Überblick. Faktisch geprüft, laufend aktualisiert.

2.900 Credits2x-Zielfernrohr200 Kopf / 50 KörperRelease: 22.09.2026Patch 13.06

Schnelle Antwort: Die Warden ist die neue, dritte Haupt-Rifle in Valorant – eine vollautomatische Waffe mit fest verbautem 2x-Zielfernrohr. Sie kostet 2.900 Credits (wie Vandal/Phantom), macht 200 Kopf- und 50 Körperschaden auf alle Distanzen, feuert aber mit 6,5 Schuss/Sekunde langsamer und hat nur 18 Schuss im Magazin. Release: 22. September 2026 mit Patch 13.06. Ihre Nische: lange Winkel halten, ohne zur Sniper zu greifen. Stand 14.09.2026 – offizielle Erst-Angaben, vor Release noch anpassbar.

Seit dem ersten Tag dreht sich Valorant um eine Frage: Vandal oder Phantom? Der harte Ein-Schuss-Kill gegen die schnelle, leise Spray-Kontrolle. Mit der Warden stellt Riot dieser Dauerdebatte zum ersten Mal eine echte dritte Antwort daneben – und sie spielt sich anders als alles, was du aus dem Gewehr-Slot kennst. Statt auf Feuerrate setzt die Warden auf Präzision, Reichweite und ein echtes Zielfernrohr. Wir schauen uns an, was das konkret bedeutet, für wen sich die Waffe lohnt und wo sie in der Meta landen könnte.

Steckbrief: Alle Warden-Stats auf einen Blick
2.900Credits (wie Vandal/Phantom)
200Kopfschaden (alle Distanzen)
50Körperschaden (alle Distanzen)
42Beinschaden
6,5/sFeuerrate (Zoom ~6/s)
18Magazin (Reserve 36)
2xZielfernrohr (ADS)
2,5 sNachladezeit
MittelWanddurchschlag
0,15 / 0,04Erstschuss-Streuung Hüfte / ADS

Ausrüstzeit: normal 1,0 s · schnell 0,6 s · sofort 0,2 s. Feuermodus: vollautomatisch. Reserve-Munition wird von den meisten Quellen mit 36 Schuss angegeben (vereinzelt kursiert 90) – finaler Wert folgt zum Release. Alle Angaben sind offizielle Erst-Werte zu Patch 13.06 und können sich bis zum 22.09. ändern.

Das Herzstück: der flache 50er-Schaden

Das Besondere an der Warden ist nicht nur der hohe Kopfschaden, sondern die Konstanz. Während die Phantom auf Distanz spürbar an Schlagkraft verliert, macht die Warden auf jede Entfernung dieselben 50 Körper- und 200 Kopfschaden. Das heißt: Ein sauberer Headshot tötet immer sofort – egal ob 5 oder 45 Meter. Genau das ist die Achillesferse der Phantom, deren Kopfschaden ab 15 Metern von 156 auf 140 fällt und dort nicht mehr zuverlässig one-tappt.

Warden (fern)
200 Kopf
Guardian (fern)
195 Kopf
Vandal (fern)
160 Kopf
Phantom (fern >15m)
140 Kopf

Kopfschaden auf lange Distanz. Alle Rifles töten mit einem Headshot gegen ungepanzerte Gegner – gegen volle Rüstung (150 HP) macht der Unterschied auf Distanz aber genau den Kill aus, der bei der Phantom fern schon mal ausbleibt.

Warden vs. Vandal vs. Phantom vs. Guardian – der große Vergleich

Alle vier Waffen kosten ähnlich viel und besetzen doch völlig unterschiedliche Rollen. Die folgende Tabelle zeigt die harten Werte (Vandal, Phantom und Guardian direkt aus der offiziellen Spieldatenbank):

WertWardenVandalPhantomGuardian
Preis2.9002.9002.9002.250
FeuermodusVollautoVollautoVollautoHalbauto
Feuerrate6,5/s9,75/s11/s5,25/s
Magazin18253012
Kopf (nah)200160156195
Kopf (fern)200160140195
Körper (nah)50403965
Zielfernrohr2x1,25x
Erstschuss-Streuung0,150,250,200,10
WanddurchschlagMittelMittelMittelHoch

Was sofort auffällt: Die Warden hat den höchsten Kopfschaden aller Rifles und die zweitbeste Erstschuss-Genauigkeit hinter der Guardian – sie ist also die präziseste vollautomatische Rifle im Spiel. Bezahlen musst du das mit der niedrigsten Feuerrate der Vollautomaten und dem kleinsten Magazin (18 gegen 25 und 30). Die Warden ist damit im Kern eine aufgebohrte, vollautomatische Guardian mit Scope – sie tritt weniger gegen Vandal/Phantom an als gegen die Guardian selbst.

Kurz gesagt: Vandal = harter One-Tap-Spray. Phantom = schnelle, leise Kontrolle mit Silencer. Guardian = billiger Halbauto-Präzisionsschuss. Warden = vollautomatische Präzision auf Distanz mit Zoom – die geduldige, winkelhaltende Waffe.

Das 2x-Zielfernrohr: Segen und Risiko zugleich

Kein anderes Gewehr in Valorant hat ein eigenes Zielfernrohr. Die Phantom bietet ein schwaches 1,25x-ADS, die Bulldog ein 2x-Burst-ADS – aber die Warden macht den Zoom zum Kern ihrer Identität. Zoomst du hinein, sinkt die Feuerrate leicht auf rund 6 Schuss/Sekunde, dafür wird die Erstschuss-Streuung mit etwa 0,04 extrem klein – du triffst den ersten Schuss auf lange Distanz nahezu punktgenau. Das macht die Warden zur idealen Waffe, um einen langen Winkel zu halten: einzoomen, warten, der erste Kopftreffer sitzt.

Der Haken: Im Zoom bist du unbeweglicher und tunnelblick-anfällig. Kommt eine Flash, ein Smoke oder ein aggressiver Duelist um die Ecke, bist du im ADS langsamer im Reagieren als mit Vandal/Phantom aus der Hüfte. Deshalb ist die Warden vor allem in der Defensive und beim Anker-Spiel stark – und riskant, wenn du selbst pushen und viel strafen willst.

Stärken & Schwächen im Überblick

✔ Stärken

  • Höchster Kopfschaden aller Rifles (200) – und das auf jede Distanz gleich.
  • 2x-Zoom für echte Langstrecken-Duelle ohne Sniper-Wechsel.
  • Sehr enge Erstschuss-Streuung – belohnt sauberes Tappen.
  • Flacher Schaden ohne Distanz-Abfall wie bei der Phantom.
  • Gleiche Preisklasse wie Vandal/Phantom – volle Kaufrunden-Option.

✘ Schwächen

  • Kleines Magazin (18) – weniger Fehlerspielraum, häufigeres Nachladen.
  • Niedrige Feuerrate (6,5/s) – im Spray-Duell nah unterlegen.
  • Zoom als Falle – Tunnelblick gegen Flash/Smoke/Rush.
  • Verzeiht kaum verzogene Schüsse – wenig „Spray-and-pray“.
  • Auf kleinen, engen Maps eher schwach.
Wann tötet die Warden? Time-to-Kill in der Praxis

Gegen einen Gegner mit voller Rüstung (150 HP) reicht der Warden ein Kopftreffer (200) für den sofortigen Kill – auf jede Distanz. Triffst du den Körper, brauchst du drei Treffer (3×50 = 150). Bei 6,5 Schuss/Sekunde bedeutet das rund 0,31 Sekunden für einen Body-Kill – langsamer als Vandal (2–3 Treffer bei 9,75/s) und Phantom (4 Treffer bei 11/s). Die Rechnung ist eindeutig: Die Warden lebt vom ersten, gezielten Treffer, nicht vom schnellen Nachziehen. Wer diszipliniert auf den Kopf zielt, wird mit ihr belohnt; wer sprüht, verliert das Duell nah fast immer.

Auf welchen Maps ist die Warden stark?

Reichweite ist Trumpf. Überall dort, wo es lange, offene Sichtlinien gibt, spielt die Warden ihre Stärken aus:

Icebox STARKLange Mitte & weite Site-Winkel – ideal zum Zoom-Halten.
Breeze STARKDie Langstrecken-Map schlechthin – echte Operator-Alternative.
Pearl STARKLange Mitte und B-Long belohnen präzise Erstschüsse.
Haven GUTC-Long und A-Long – viele Winkel zum geduldigen Anker-Spiel.
Bind MITTELGemischt: Teleporter & enge Ecken; Hookah/Long dafür.
Split SCHWACHEnge Winkel, viele Nahduelle – hier bleibt Vandal/Phantom besser.
Welche Agenten profitieren am meisten?

Die Warden ist eine Waffe fürs Halten, nicht fürs Stürmen. Am besten passt sie zu Rollen, die ohnehin Winkel sichern:

Economy: Wann kaufst du die Warden?

Mit 2.900 Credits liegt die Warden exakt auf Vandal/Phantom-Niveau – eine echte Full-Buy-Waffe. Ihr eigentlicher Konkurrent im Geldbeutel ist aber die Guardian (2.250): Wer bisher auf Bonus- oder halben Kaufrunden zur günstigen Guardian griff, um einen Winkel präzise zu halten, bekommt mit der Warden fürs volle Geld eine vollautomatische, gezoomte Oberklasse-Guardian. In echten Force-Buy-Situationen bleibt die Guardian wegen des niedrigeren Preises attraktiv; im Full-Buy ist die Warden die komfortablere Langstrecken-Option. Gegen ein Team mit viel Nahkampf-Druck solltest du dagegen weiter zu Vandal/Phantom greifen.

Patch 13.06 – das kommt alles

Die Warden ist nur ein Teil eines großen Updates. Patch 13.06 erscheint am 22. September 2026 und bringt außerdem:

Einordnung: die erste neue Rifle seit 2024

Neue Waffen sind in Valorant selten. Nach dem Start-Arsenal kam 2024 die Outlaw (Doppellauf-Sniper), davor die Frenzy und Anpassungen am Bestand. Eine komplett neue Rifle ist ein größerer Eingriff, weil der Gewehr-Slot das Herz fast jeder Full-Buy-Runde ist. Dass Riot ausgerechnet hier eine dritte Option einfügt, zeigt die Absicht, die festgefahrene Vandal-vs-Phantom-Routine bewusst aufzubrechen – ohne eine der beiden Ikonen zu entthronen. Ob die Warden im kompetitiven Spiel wirklich ankommt, entscheidet sich in den ersten Wochen: Profis und High-Elo-Spieler müssen genug Wert in ihrer Langstrecken-Konstanz sehen, damit sie mehr wird als eine Ranked-Kuriosität.

Wird die Warden die Meta verändern?

Kurzfristig eher nein, langfristig vielleicht. Valorant ist ein Spiel der schnellen Duelle, und dort sind Feuerrate und Beweglichkeit König – zwei Dinge, bei denen die Warden bewusst zurücksteckt. Auf reinen Langstrecken-Maps und in defensiven Setups kann sie aber zu einem festen Werkzeug werden, ähnlich wie die Operator, nur günstiger und flexibler. Wahrscheinlichstes Szenario: Die Warden wird zur Situations- und Rollenwaffe – stark in den Händen von Ankern auf den richtigen Maps, selten im vollen Team-Buy. Genau das ist vermutlich Riots Ziel: mehr Optionen, ohne das Gleichgewicht zu sprengen.

Profi-Tipps für den Start: Vor-zoomen & warten statt pushenAuf Kopfhöhe pre-aimenNach 2–3 Schüssen reloaden (nur 18!)Nicht im Zoom peeken lassen – Flash-GefahrAuf engen Maps lieber Vandal/Phantom

Warden vs. Operator: die günstige Sniper-Alternative?

Wer bisher einen langen Winkel dominieren wollte, griff zur Operator – der 4.700-Credits-Sniper, die mit einem einzigen Körpertreffer tötet. Die Warden ist hier ein spannender Zwischenschritt: Sie kostet mit 2.900 Credits fast 1.800 weniger, zoomt ebenfalls und hält Distanz – verlangt aber einen Kopftreffer für den Sofort-Kill, weil ihr Körperschaden „nur“ 50 beträgt. Dafür ist sie deutlich beweglicher, schneller im Nachziehen (vollautomatisch) und verzeiht einen verfehlten Erstschuss, ohne dich sofort wehrlos zu machen. In Kaufrunden, in denen die volle Operator zu teuer ist oder das Team flexibler bleiben will, wird die Warden zur echten Alternative – vor allem gegen gegnerische Eco- und Force-Buy-Runden, in denen ein sicherer Erstschuss auf Distanz Gold wert ist. Die Operator bleibt die kompromisslose Winkel-Waffe; die Warden ist die vielseitigere, günstigere Antwort für Spieler, die trotzdem noch mobil bleiben und mehrere Gegner in Folge bekämpfen wollen.

Panzerung & Schaden: die genaue Rechnung

Wie tödlich eine Waffe wirklich ist, entscheidet sich an der Rüstung. In Valorant hat ein Gegner ohne Schild 100 HP, mit leichtem Schild 125 und mit schwerem oder Regenerations-Schild bis zu 150 effektive Lebenspunkte. Für die Warden bedeutet das:

Die Botschaft der Zahlen ist klar: Die Warden bestraft Kopftreffer-Disziplin mit dem besten Ergebnis im Spiel und bestraft Sprayen härter als jede andere Rifle.

So hältst du einen Winkel richtig (Taktik-Guide)

Die Warden ist eine Waffe der Geduld. Wer sie wie eine Vandal spielt – rein rennen, sprayen – verschenkt ihr Potenzial. So holst du das Maximum heraus:

Bewegung, Genauigkeit & das kleine Magazin

Zwei Dinge musst du bei der Warden stärker beachten als bei Vandal oder Phantom: Bewegung und Munition. Rifles verlieren beim Laufen massiv an Genauigkeit – das gilt für die Warden genauso, und weil sie langsamer feuert, ist ein verzogener Schuss teurer. Diszipliniertes Stoppen vor dem Schuss ist Pflicht. Dazu kommt das 18er-Magazin: Nach nur einem verlorenen Spray oder zwei, drei Duellen bist du leer. Angewöhnen solltest du dir, in Deckung frühzeitig nachzuladen – ein Nachladen mitten im Kampf (2,5 Sekunden) ist bei dieser Waffe fast immer tödlich. Wer sein Magazin im Blick behält und nach 2–3 gezielten Schüssen in Sicherheit reloadet, spielt die Warden so, wie sie gedacht ist.

So spielst du GEGEN eine Warden

Auch die Konterseite ist wichtig – spätestens ab dem 22.09. wirst du selbst gegen Warden-Spieler antreten. Die Schwächen der Waffe sind ihr Bauplan:

Bekommt die Warden Skins? Was Sammler wissen sollten

Sobald eine Waffe im Spiel ist, wird sie früher oder später Teil von Skin-Kollektionen – das war bei jeder neuen Waffe so. Zum Release ist die Warden zunächst nur im Standard-Look verfügbar; die ersten Warden-Skins dürften in kommenden Bundles und Battlepässen folgen. Für Sammler heißt das: Eine neue Waffe bedeutet mittelfristig auch neue, potenziell wertvolle Skins – gerade frühe oder limitierte Warden-Designs könnten begehrt werden. Wie viel deine bestehende Skin-Sammlung schon jetzt wert ist, findest du übrigens in Sekunden mit dem Valorant-Spind heraus – und sobald die ersten Warden-Skins live sind, pflegen wir sie in unsere Preis- und Wert-Tools ein.

Die häufigsten Anfänger-Fehler mit der Warden Warden vs. Bulldog: die zwei Zoom-Rifles

Streng genommen ist die Warden nicht die einzige Rifle mit Zoom – die Bulldog hat einen 2x-ADS mit Drei-Schuss-Feuerstoß. Der Unterschied ist aber gewaltig: Die Bulldog ist eine günstige 2.050-Credits-Waffe mit deutlich niedrigerem Schaden, deren Zoom nur einen begrenzten Burst abfeuert. Die Warden dagegen bleibt im Zoom vollautomatisch und macht vollen Rifle-Schaden. Wer den kontrollierten Distanz-Kill sucht, bekommt mit der Warden also die klar stärkere – aber auch teurere – Zoom-Option. Die Bulldog bleibt die Sparlösung für Halb-Buys, die Warden ist die Oberklasse für die volle Kaufrunde. Wenn du deine Fadenkreuz-Einstellungen für präzises Tappen optimierst, holst du aus beiden mehr heraus.

Crosshair, Sensitivity & Setup für die Warden

Weil die Warden vom präzisen Erstschuss lebt, lohnt sich ein Setup, das sauberes Zielen unterstützt. Ein kleines, statisches Fadenkreuz ohne große Bewegungs-Ausdehnung hilft dir, Kopfhöhe exakt zu halten – probiere Varianten im Crosshair-Generator aus. Bei der Maus-Empfindlichkeit gilt: Wer viel auf Distanz zielt und zoomt, fährt mit einer eher niedrigeren Sensitivity präziser – kleine Korrekturen auf lange Sichtlinien gelingen so besser. Falls du von einem anderen Spiel kommst oder deine Werte vergleichen willst, rechne sie mit dem Sensitivity-Converter um. Und wenn du wissen willst, welche Sens die Profis nutzen: Die Tendenz geht bei Angel-Waffen wie der Operator – und damit vermutlich auch der Warden – zu ruhigeren, präzisen Einstellungen.

Balance-Ausblick: Buff oder Nerf?

Neue Waffen kommen selten perfekt austariert ins Spiel. Riot hat in der Vergangenheit fast jede Neuerung nach dem Release nachjustiert – die Outlaw etwa wurde nach ihrem Start mehrfach angefasst. Bei der Warden sind zwei Szenarien denkbar: Erweist sie sich als zu stark auf Distanz (zu einfacher, sicherer Erstschuss), könnte Riot die Erstschuss-Streuung, den Schaden auf Distanz oder die Zoom-Feuerrate anpassen. Bleibt sie dagegen ein Nischen-Werkzeug, das kaum jemand kauft, wäre ein Buff (größeres Magazin, höhere Feuerrate) wahrscheinlicher. Wir aktualisieren diese Seite mit jedem relevanten Patch – die genannten Werte sind der Stand zum Release am 22.09.2026 und können sich ändern. Wer die Meta im Blick behalten will, findet in unserer Agenten-Tier-List und den Tools & Rechnern laufend aktualisierte Einschätzungen.

Fazit: Für wen lohnt sich die Warden?

Die Warden ist kein Vandal- oder Phantom-Killer – und will es auch nicht sein. Sie ist eine bewusste, dritte Stilrichtung: präzise, geduldig, auf Distanz gefährlich. Wer gerne Winkel hält, Sites ankert und den ersten sauberen Kopftreffer sucht, bekommt die vielleicht befriedigendste Waffe im Spiel – mit dem höchsten Kopfschaden aller Rifles und einem echten Zielfernrohr. Wer dagegen aggressiv entriet, viel strafet und auf schnelle Nahduelle setzt, bleibt bei Vandal und Phantom besser aufgehoben. Am Ende ist die Warden genau das, was Valorant gefehlt hat: mehr Auswahl, ohne dass eine Waffe alle anderen ersetzt. Probiere sie ab dem 22.09. selbst aus – und wenn du wissen willst, welcher Agent zu deinem Stil passt oder wie viel deine Skin-Sammlung wert ist, findest du bei uns die passenden Tools dazu.

Die Geschichte neuer Waffen in Valorant

Um zu verstehen, wie groß dieser Schritt ist, hilft ein Blick zurück. Valorant startete 2020 mit einem festen Arsenal aus 17 Waffen – vom Classic bis zur Operator. Über Jahre blieb dieses Set nahezu unangetastet; Riot balancte lieber bestehende Waffen, als neue hinzuzufügen. Erst 2024 kam mit der Outlaw die erste echte Neuzugang-Waffe seit dem Launch – eine Doppellauf-Sniper für die mittlere Preisklasse. Dass Riot nun mit der Warden eine komplett neue Rifle nachlegt, ist deshalb bemerkenswert: Der Gewehr-Slot ist die meistgekaufte Kategorie im Spiel und das Herz fast jeder Full-Buy-Runde. Eine neue Rifle verändert potenziell, wie ganze Runden gespielt werden – anders als eine Nischenwaffe. Riot geht damit ein kalkuliertes Risiko ein, das die jahrelange Vandal-gegen-Phantom-Routine bewusst auffrischen soll, ohne eine der beiden Ikonen zu verdrängen.

Warden für Einsteiger: Lohnt sich der Umstieg?

Wenn du neu in Valorant bist, ist die Warden eine überraschend anfängerfreundliche Waffe – aber nur, wenn du ihren Stil annimmst. Ihr großer Vorteil für Neulinge: Du musst nicht das schwierige Spray-Muster einer Vandal oder Phantom beherrschen. Ein gezielter, ruhiger Erstschuss auf Kopfhöhe reicht – und genau das trainiert die wichtigste Grundfertigkeit im Spiel, das Crosshair-Placement. Wer mit der Warden lernt, sein Fadenkreuz konsequent auf Kopfhöhe zu halten und vor dem Schuss zu stoppen, nimmt diese Gewohnheit in jede andere Waffe mit. Der Nachteil: In hektischen Nahduellen, in die Anfänger oft geraten, verzeiht die niedrige Feuerrate wenig. Unser Tipp für den Start: Spiele die Warden bewusst defensiv, halte Winkel, übe den ersten Treffer – und wechsle in engen Situationen zurück auf eine schnellere Rifle. Wenn du deine Zielfähigkeit gezielt verbessern willst, hilft dir unser Aim-Trainer direkt im Browser.

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Häufige Fragen zur Warden
Was ist die Warden in Valorant?

Die neue, dritte Haupt-Rifle: eine vollautomatische Waffe mit fest verbautem 2x-Zielfernrohr. 2.900 Credits, 200 Kopf-/50 Körperschaden auf alle Distanzen, aber langsamere Feuerrate (6,5/s) und kleineres Magazin (18) als Vandal/Phantom.

Wann kommt die Warden?

Am 22. September 2026 mit Patch 13.06 – die erste neue Rifle seit der Outlaw 2024.

Was kostet die Warden?

2.900 Credits, dieselbe Preisklasse wie Vandal und Phantom.

Warden, Vandal oder Phantom – was ist besser?

Auf lange Distanz ist die Warden dank Scope, hohem Schaden und enger Erstschuss-Streuung stark. Nah und beim Spray bleiben Vandal (One-Tap) und Phantom (Feuerrate, leiser) besser. Die Warden tritt eher gegen die Guardian an als gegen Vandal/Phantom.

Ist die Warden voll- oder halbautomatisch?

Vollautomatisch – mit 6,5 Schuss/Sekunde (im Zoom ~6/s) aber deutlich langsamer als Vandal (9,75/s) und Phantom (11/s).

Wie stark ist das Zielfernrohr?

Es zoomt 2x (stärker als das 1,25x der Phantom). Im Zoom sinkt die Feuerrate leicht, dafür ist die Erstschuss-Genauigkeit im ADS herausragend.

Auf welchen Maps lohnt sich die Warden?

Auf Langstrecken-Maps wie Icebox, Breeze, Pearl und Haven – gespielt von Ankern, Sentinels und Controllern. Auf engen Maps wie Split ist Vandal/Phantom besser.

Ist die Warden Pay-to-win oder ein Skin?

Nein. Die Warden ist eine reguläre Waffe im Kauf-Menü, für alle gleich verfügbar – kein Kauf mit Echtgeld, kein Vorteil durch Skins.