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PC-Check · Riot-Specs · TPM & Secure Boot

Valorant Systemanforderungen: Läuft es auf deinem PC?

Lies deine echte Hardware per DxDiag oder PowerShell aus – oder wähle sie aus: Der Check zeigt sofort, ob Valorant läuft, prüft RAM, TPM 2.0 und Secure Boot und empfiehlt die passenden Grafikeinstellungen.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026

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So funktioniert’s

Läuft Valorant auf meinem PC? Der Check mit echter Hardware-Erkennung

Lies deine Hardware per DxDiag-Datei oder PowerShell-Code direkt aus deinem PC aus – oder wähle sie aus 225 Prozessoren und 198 Grafikkarten. Der Check vergleicht alles mit Riots offiziellen Anforderungen, bewertet deinen RAM und empfiehlt dir passende Grafikeinstellungen.

1Hardware erkennen: per DxDiag-Datei oder PowerShell-Code – oder selbst auswählen.
2Ergebnis ablesen: Läuft nicht, Minimum (30 FPS), Empfohlen (60 FPS) oder High-End (144+ FPS) – inklusive Bremse und RAM-Check.
3Einstellungen übernehmen und bei Bedarf zum Gaming-PC-Berater wechseln.
Was dich hier erwartet
  • Offizielle Riot-Anforderungen 2026
  • 225 CPUs & 198 Grafikkarten mit PassMark-Werten
  • RAM-Check: DDR3/4/5, Takt & Dual-Channel
  • TPM-2.0- und Secure-Boot-Check
  • Erkennung per DxDiag oder PowerShell
  • Ohne Download, ohne Login

Hardware erkennen – so genau wie möglich

Eine Webseite darf aus Sicherheitsgründen nicht direkt in deinen PC schauen. Mit diesen zwei Wegen liest Windows selbst deine echte Hardware aus – ohne Installation:

Windows-Bordmittel „DxDiag“ liefert Prozessor, Grafikkarte(n), Arbeitsspeicher, Windows-Build und Bildwiederholrate. Die Datei wird nur in deinem Browser gelesen – nichts wird hochgeladen.

  1. Windows-Taste + R drücken, dxdiag eingeben, Enter.
  2. Warten, bis der grüne Balken fertig ist, dann unten auf „Alle Informationen speichern…“ klicken.
  3. Die Datei DxDiag.txt hier hineinziehen oder auswählen.
?FPS

Wähle Betriebssystem, CPU, Grafikkarte und RAM-Größe – das Ergebnis erscheint sofort.

Grundlage: offizielle Riot-Anforderungen (playvalorant.com/specs, Stand 29.09.2026) · Leistungsvergleich über PassMark-Werte (CPU Mark, Single Thread, G3D Mark; abgerufen 29.09.2026) · RAM-Spezifikationen laut Intel ARK und AMD. Eine Stufe gilt als erreicht, wenn dein Bauteil mindestens die schwächere Riot-Referenz der Stufe erreicht (5 % Messtoleranz). RAM-Takt und Riegelzahl ändern die Riot-Stufe nicht, werden aber bewertet. Die Grafik-Empfehlungen sind unsere Einschätzung, keine Riot-Vorgabe.

⚡ Schnelle Antwort

Die Valorant Systemanforderungen sind niedrig: Für rund 30 FPS reichen laut Riot ein Intel i3-540 oder AMD Athlon 200GE mit Intel HD 4000 oder Radeon R5 220 und 4 GB RAM. Für 144+ FPS nennt Riot einen Intel i5-9400F oder Ryzen 5 2600X mit GTX 1050 Ti, Radeon R7 370 oder Arc A310. Du brauchst Windows 10 (ab Build 19041) oder Windows 11 in 64 Bit – unter Windows 11 zusätzlich TPM 2.0 und Secure Boot. macOS, Linux und ARM-Prozessoren werden nicht unterstützt.

Valorant Systemanforderungen 2026: die offiziellen Werte von Riot

Riot Games teilt die Valorant Systemanforderungen in drei Stufen ein. Jede Stufe steht für eine grobe Bildrate: Minimum für rund 30 FPS, Empfohlen für rund 60 FPS und High-End für 144 FPS und mehr. Die folgenden Werte stammen von der offiziellen Spezifikationsseite von Riot und gelten Stand 29. September 2026. Oben im PC-Check kannst du deine eigene Hardware direkt dagegen prüfen.

StufeProzessor (CPU)Grafikkarte (GPU)RAM / VRAM
Minimum · 30 FPSIntel i3-540, AMD Athlon 200GEIntel HD 4000, AMD Radeon R5 2204 GB / 1 GB
Empfohlen · 60 FPSIntel i3-4150, AMD Ryzen 3 1200NVIDIA GeForce GT 730, AMD Radeon R7 2404 GB / 1 GB
High-End · 144+ FPSIntel i5-9400F 2,90 GHz, AMD Ryzen 5 2600XNVIDIA GTX 1050 Ti, AMD Radeon R7 370, Intel Arc A3104 GB / 1 GB

Für alle drei Stufen gelten außerdem dieselben Grundvoraussetzungen: Windows 10 ab Build 19041 oder Windows 11, jeweils in der 64-Bit-Version, dazu Unterstützung für DirectX 11. Der Prozessor muss die Befehlssätze SSE 4.2 oder AVX beherrschen, was praktisch jede CPU der letzten gut zehn Jahre erfüllt. Die Angabe von 1 GB Videospeicher bezieht sich nur auf eigenständige Grafikkarten. Nutzt dein PC die Grafikeinheit im Prozessor, teilt sie sich den normalen Arbeitsspeicher.

Auffällig: Beim Arbeitsspeicher verlangt Riot in allen Stufen nur 4 GB. Das ist das Minimum für das Spiel selbst. Unser Tipp aus der Praxis: Mit 8 GB läuft Windows mit Valorant entspannter, mit 16 GB bleibt genug Luft für Discord, Browser und Aufnahme-Software. Eine offizielle Angabe zum Speicherplatz macht Riot auf der Spezifikationsseite aktuell nicht. Plane trotzdem Puffer ein, denn Patches und neue Inhalte werden über die Jahre größer.

Übrigens hat Riot die Liste überarbeitet. Ältere Versionen nannten noch den Intel Core 2 Duo E8400 und die Radeon R5 200 als Minimum sowie Windows 10 ab Build 17134. Heute stehen dort der i3-540, die Radeon R5 220, Build 19041 und neu die Intel Arc A310 als High-End-Grafikkarte. Viele ältere Artikel im Netz zeigen deshalb veraltete Werte.

So rechnet der PC-Check: Riot-Referenzen und PassMark

Riot nennt pro Stufe nur Beispiel-Bauteile. Damit du auch mit einem Ryzen 5 5600 oder einer RTX 4060 eine klare Antwort bekommst, vergleicht unser Check deine Hardware über die Benchmark-Datenbank von PassMark mit genau diesen Referenzen. Für Prozessoren nutzen wir den CPU Mark (Leistung über alle Kerne) und das Single Thread Rating (Leistung eines Kerns), für Grafikkarten den G3D Mark. Alle Werte haben wir am 29. September 2026 abgerufen.

Riot-ReferenzStufePassMark-Wert
Intel i3-540MinimumCPU Mark 1.563 · Single Thread 1.263
Intel i3-4150EmpfohlenCPU Mark 3.395 · Single Thread 1.919
AMD Ryzen 3 1200EmpfohlenCPU Mark 6.268 · Single Thread 1.925
Intel i5-9400FHigh-EndCPU Mark 9.461 · Single Thread 2.420
AMD Ryzen 5 2600XHigh-EndCPU Mark 13.859 · Single Thread 2.377
AMD Radeon R5 220MinimumG3D Mark 149
NVIDIA GeForce GT 730EmpfohlenG3D Mark 821
AMD Radeon R7 370High-EndG3D Mark 4.483
NVIDIA GTX 1050 TiHigh-EndG3D Mark 6.367

Die Regel ist bewusst streng und nachvollziehbar: Eine Stufe gilt als erreicht, wenn dein Bauteil mindestens die schwächere der beiden oder drei Riot-Referenzen dieser Stufe erreicht. Beim Prozessor müssen dafür beide Werte passen, also Mehrkern- und Einzelkern-Leistung. Weil PassMark-Werte je nach Messung leicht schwanken, lassen wir 5 Prozent Toleranz zu. Dein Gesamtergebnis richtet sich nach dem schwächsten Glied: Eine RTX 4090 bringt dich nicht in die High-End-Stufe, wenn der Prozessor nur das Minimum schafft.

Zusätzlich zeigt dir der Check, wie weit du über oder unter Riots High-End-Referenz liegst. Ein Ryzen 5 7500F erreicht zum Beispiel ein Single Thread Rating von 3.824 und liegt damit rund 58 Prozent über dem i5-9400F. Eine RTX 4060 kommt auf 19.484 Punkte im G3D Mark, gut das Dreifache der GTX 1050 Ti. Diese Prozentwerte sind reine Benchmark-Verhältnisse, keine gemessenen Valorant-FPS. Sie zeigen dir aber sehr gut, wo in deinem System die Reserven stecken.

Beispiel-PCs im Check

Damit du ein Gefühl für die Einstufung bekommst, haben wir typische Kombinationen durch den Check geschickt. Die Tabelle zeigt, welche Riot-Stufe herauskommt und wo die Bremse sitzt.

Prozessor + GrafikErgebnisBremse
Core 2 Duo E8400 + GeForce GT 730Läuft nichtProzessor unter Riots Minimum
Core i5-4460 + GTX 750 TiEmpfohlen · 60 FPSbeide Bauteile auf Empfohlen-Niveau
Core i7-4790K + GTX 970Empfohlen · 60 FPSProzessor (Mehrkern-Leistung unter i5-9400F)
Ryzen 5 1600 + Radeon RX 580Empfohlen · 60 FPSProzessor (Einzelkern-Leistung unter Ryzen 5 2600X)
Core i5-8400 + GTX 1060High-End · 144+ FPSausgewogen
Ryzen 5 3600 + GTX 1660 SuperHigh-End · 144+ FPSausgewogen
Core i5-12400F + RTX 3060High-End · 144+ FPSviel Reserve: CPU +44 %, GPU +165 % über Riots Referenz
Laptop: Core i5-1135G7 + Iris XeEmpfohlen · 60 FPSintegrierte Grafik
Laptop: Ryzen 5 5500U + Radeon Vega 8Empfohlen · 60 FPSintegrierte Grafik

Spannend ist der Core i7-4790K: Beim Einzelkern liegt er sogar leicht über dem i5-9400F, bei der Gesamtleistung über alle Kerne aber rund 15 Prozent darunter. Nach unserer strengen Regel reicht das nur für die Empfohlen-Stufe. In der Praxis wirst du mit so einem System trotzdem oft deutlich mehr als 60 FPS sehen. Die Stufe sagt dir also, was Riot zusichert – nicht, wo die Obergrenze deines PCs liegt.

Warum dein PC trotzdem ruckeln kann

Auch wenn der Check grünes Licht gibt, kann Valorant im Alltag hinter den Erwartungen zurückbleiben. Die häufigsten Ursachen: veraltete Grafiktreiber, ein Laptop im Stromsparmodus, zu warme Bauteile, die ihre Leistung drosseln, oder Programme im Hintergrund, die Prozessor und Arbeitsspeicher belegen. Auch ein Monitor, der in Windows noch auf 60 Hz steht, obwohl er 144 Hz kann, sorgt dafür, dass sich das Spiel träger anfühlt. Bevor du Geld in neue Hardware steckst, lohnt sich deshalb immer ein Blick auf Treiber, Energieoptionen und Monitoreinstellungen.

Hardware auslesen: DxDiag-Datei oder PowerShell

Viele fragen sich: Warum kann die Seite nicht einfach selbst nachsehen, was in meinem PC steckt? Die Antwort ist Sicherheit. Browser lassen Webseiten aus gutem Grund nicht direkt an die Hardware heran – sonst könnte jede beliebige Seite deinen Rechner ausspionieren. Der Browser verrät höchstens die Windows-Version und einen oft ungenauen Grafikkarten-Namen, aber weder Prozessor noch Arbeitsspeicher – für einen verlässlichen Check ist das zu wenig. Deshalb nutzt der Check zwei Wege, bei denen Windows selbst deine echte Hardware ausliest, ganz ohne Installation.

WegSo geht’sWas ausgelesen wird
Genau (DxDiag-Datei)Windows-Taste + R, dxdiag, dann „Alle Informationen speichern…“ und die Datei in den Check ziehenProzessor, alle Grafikkarten, RAM-Größe, Windows-Build, Bildwiederholrate des Monitors
Profi (PowerShell-Code)Befehl kopieren, in „Windows PowerShell“ einfügen, Ergebniscode zurück in den CheckZusätzlich RAM-Typ, echter RAM-Takt, Anzahl der Riegel, Secure Boot und TPM

DxDiag ist das DirectX-Diagnoseprogramm, das in jedem Windows steckt. Die gespeicherte Textdatei liest unser Check nur in deinem Browser – sie wird nirgendwo hochgeladen. Der PowerShell-Befehl steht vollständig im Klartext auf der Seite. Er nutzt ausschließlich lesende Windows-Abfragen, ändert nichts an deinem System, lädt nichts aus dem Internet und braucht keine Administratorrechte. Namen, Konten oder Seriennummern enthält das Ergebnis nicht.

Ein wichtiger Sicherheitshinweis gehört trotzdem dazu: Betrüger versuchen immer wieder, Nutzer mit angeblichen „Fixes“ dazu zu bringen, unleserliche Befehle einzufügen. Die Grundregel lautet deshalb: Führe nur Befehle aus, die du vollständig lesen kannst, die aus einer Quelle stammen, der du vertraust, und die keine Downloads oder Adminrechte verlangen. Wenn dir das zu heikel ist, nimm einfach die DxDiag-Datei – sie liefert fast alle Werte. Den RAM-Takt und die Zahl der belegten Steckplätze findest du außerdem jederzeit im Task-Manager unter Leistung → Arbeitsspeicher.

Windows 10, Windows 11, Mac und Linux: Welches System brauchst du?

Valorant ist am PC ein reines Windows-Spiel. Der Grund ist vor allem das Anti-Cheat-System Vanguard, das tief im Betriebssystem arbeitet. Riot unterstützt deshalb nur Windows 10 ab Build 19041 und Windows 11, jeweils in 64 Bit. Alles andere scheitert schon beim Start.

SystemLäuft Valorant?Hinweis
Windows 11 (64 Bit)JaTPM 2.0 und UEFI Secure Boot sind Pflicht
Windows 10 ab Build 19041 (64 Bit)JaEinzelne Konten können zusätzliche Sicherheitsfunktionen verlangen
Windows 10 vor Build 19041NeinWindows-Updates installieren
Windows 7, 8 und 8.1NeinNicht mehr unterstützt
Windows on ARM (z. B. Snapdragon X)NeinRiot unterstützt keine ARM-Prozessoren
macOS, Linux, ChromeOSNeinRiot nennt ausschließlich Windows
Virtuelle Maschinen und Cloud-GamingNeinRiot schließt beides ausdrücklich aus

Ein wichtiger Punkt für viele Spieler: Microsoft hat den regulären Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 beendet. Riots Anforderungsseite führt Windows 10 ab Build 19041 aber weiterhin als unterstützt (Stand 29.09.2026). Du kannst also auch unter Windows 10 spielen. Langfristig ist Windows 11 trotzdem die sicherere Wahl, weil es weiterhin Sicherheitsupdates bekommt.

Mit einem Mac oder einem Linux-PC kommst du am PC nicht an Valorant heran. Wer nur eine Konsole besitzt, hat eine offizielle Alternative: Valorant gibt es kostenlos für PS5 und Xbox Series X|S – alles dazu steht auf unserer Seite zu Valorant auf der Konsole. Eine Handy-Version existiert bisher nur in China, den aktuellen Stand findest du in unserem Valorant-Mobile-Hub.

TPM 2.0 und Secure Boot: Pflicht unter Windows 11

Unter Windows 11 verlangt Riot zwei Sicherheitsfunktionen, die viele Spieler erst beim ersten Fehlercode kennenlernen: TPM 2.0 und UEFI Secure Boot. TPM steht für Trusted Platform Module, ein Sicherheitschip, der bei modernen Prozessoren meist als Firmware-Funktion eingebaut ist. Secure Boot sorgt dafür, dass beim Start des PCs nur signierte Software geladen wird. Beides hilft Vanguard, Cheats zu erkennen, die sich sonst schon vor Windows einnisten könnten. Wichtig: TPM 1.2 wird laut Riot nicht unterstützt, es muss Version 2.0 sein.

So prüfst du TPM und Secure Boot in einer Minute

  1. Drücke Windows-Taste + R, tippe tpm.msc ein und bestätige. Steht dort „Das TPM ist einsatzbereit“ und bei der Spezifikationsversion 2.0, ist alles in Ordnung.
  2. Drücke erneut Windows-Taste + R und öffne msinfo32. Unter „Systemübersicht“ muss beim BIOS-Modus „UEFI“ stehen und beim „Sicheren Startzustand“ der Wert „Ein“.
  3. Fehlt eines davon, aktivierst du es im BIOS bzw. UEFI deines Mainboards. TPM heißt dort je nach Hersteller zum Beispiel fTPM (AMD) oder PTT (Intel). Für Secure Boot muss das Kompatibilitätsmodul CSM deaktiviert sein, und Windows muss auf einer GPT-partitionierten Festplatte liegen.

Tipp: Ändere im BIOS nur, was du verstehst, und notiere dir die alten Werte. Wenn deine Windows-Festplatte noch im alten MBR-Format eingerichtet ist, führt eine vorschnelle Umstellung auf reines UEFI dazu, dass Windows nicht mehr startet. In diesem Fall zuerst die Festplatte umwandeln oder dir Hilfe holen.

VAN 9001, VAN 9003 und VAN: RESTRICTION

Fehlt eine Voraussetzung, meldet sich Vanguard mit einem Fehlercode. Die drei häufigsten im Überblick:

FehlercodeBedeutung laut RiotLösung
VAN 9001Vanguard verlangt TPM 2.0, erkennt es aber nicht als aktivTPM 2.0 (fTPM/PTT) im BIOS aktivieren
VAN 9003Secure Boot ist nicht aktiviert, wird aber benötigtSecure Boot im UEFI einschalten, CSM aus
VAN: RESTRICTIONVanguard verlangt ein Windows-Update oder eine geänderte SicherheitseinstellungJe nach Zusatznummer z. B. Secure Boot, Speicherintegrität (HVCI/VBS), IOMMU oder ein neueres Windows-Build

Die VAN: RESTRICTION ist ein Sonderfall. Laut Riot werden diese Einschränkungen auf Ebene des Kontos oder der Hardware-ID verhängt, wenn Vanguard verdächtiges Hardware-Verhalten oder statistische Auffälligkeiten erkennt. Sie treffen also nicht jeden. Je nach Zusatznummer kann Vanguard dann zum Beispiel verlangen, dass die Speicherintegrität aktiv ist, dass IOMMU eingeschaltet ist, dass das Spiel auf demselben internen Laufwerk wie Windows liegt, oder ein Windows-Build ab 26100 – das gibt es nur unter Windows 11. Alle Codes mit Schritt-für-Schritt-Lösungen findest du in unserer Übersicht der VAN-Fehlercodes.

Valorant auf dem Laptop und mit integrierter Grafik

Valorant ist eines der wenigen kompetitiven Spiele, das auch auf gewöhnlichen Laptops ohne eigene Grafikkarte spielbar ist. Das zeigt schon Riots Minimum-Stufe mit der Intel HD 4000, einer Grafikeinheit aus dem Jahr 2012. Moderne integrierte Grafik ist deutlich stärker: Intel Iris Xe kommt im G3D Mark auf 2.587 Punkte, die AMD Radeon Vega 8 auf 1.561. Beide liegen damit über der Empfohlen-Referenz GT 730 mit 821 Punkten. Die Radeon 780M aus aktuellen Ryzen-Notebooks erreicht sogar 6.742 Punkte und liegt damit grafisch über der GTX 1050 Ti.

Beim Laptop kommt es aber stark auf den Prozessor und die Stromversorgung an. Ein Intel Core i5-1135G7 schafft im Single Thread Rating 2.593 Punkte und erreicht damit Riots High-End-Referenz beim Einzelkern – bei der Gesamtleistung von 9.292 Punkten liegt er knapp unter dem i5-9400F, innerhalb unserer Toleranz. Im Akkubetrieb drosseln Notebooks aber oft deutlich. Unsere Tipps für Laptop-Spieler:

Arbeitsspeicher: DDR3, DDR4, DDR5 und Dual-Channel

Riot verlangt in allen drei Stufen nur 4 GB RAM und macht keine Vorgaben zu Typ oder Takt. Unser Check ändert die Riot-Stufe deshalb nicht wegen der RAM-Geschwindigkeit. Er bewertet deinen Arbeitsspeicher aber trotzdem, denn drei Punkte kosten in der Praxis spürbar Leistung: ein einzelner Riegel, ein falsch eingestellter Takt und eine Kombination, die dein Prozessor gar nicht unterstützt.

TypStandard-Takte (JEDEC)Typische Plattformen
DDR3800 bis 2133 MT/sIntel Core i 1. bis 4. Gen, AMD FX
DDR41600 bis 3200 MT/sIntel Core i 6. bis 14. Gen, AMD Ryzen 1000 bis 5000
DDR5ab 4800 MT/s, seit 2024 bis 8800 MT/s spezifiziertIntel Core i 12. Gen und neuer, Core Ultra, AMD Ryzen 7000 und neuer

Welcher Takt offiziell unterstützt wird, legen Intel und AMD pro Prozessor fest. Einige Beispiele: Ryzen 5000 unterstützt DDR4-3200, Ryzen 7000 DDR5-5200 und Ryzen 9000 DDR5-5600. Intels 12. Generation schafft DDR5-4800 oder DDR4-3200, die 13. und 14. Generation DDR5-5600 – die kleinen Modelle wie der i5-13400F und i5-14400F aber nur DDR5-4800. Core Ultra 200S unterstützt DDR5-6400, die neue Reihe Core Ultra 200S Plus DDR5-7200. Der Check kennt diese Werte und meldet sich, wenn dein RAM-Typ nicht zum Prozessor passt oder schneller läuft als offiziell vorgesehen.

XMP und EXPO: Warum dein RAM vielleicht zu langsam läuft

Schnelle Speicher-Kits wie DDR4-3600 oder DDR5-6000 laufen ab Werk nicht mit ihrer beworbenen Geschwindigkeit. Laut Kingston starten sie mit Standardwerten – ein DDR4-3600-Kit etwa mit DDR4-2400, ein DDR5-6000-Kit mit DDR5-4800. Erst wenn du im BIOS das XMP- (Intel) oder EXPO-Profil (AMD) aktivierst, laufen sie schneller. Intel und AMD weisen darauf hin, dass das als Übertakten gilt und die Garantie berühren kann. Der PowerShell-Code im Check liest beides aus, den maximalen und den tatsächlich eingestellten Takt. Liegt der eingestellte Wert deutlich darunter, zeigt dir der Check den Hinweis, dass XMP oder EXPO wahrscheinlich aus ist.

Für AMDs AM5-Plattform gibt es zwei weitere offizielle Punkte: AMD nannte DDR5-6000 als „Sweet Spot“ für Ryzen 7000 und empfahl diesen Takt auch für Ryzen 8000G. Mit vier DDR5-Riegeln statt zwei nennt AMD für AM5 offiziell dagegen nur DDR5-3600. Wer viel Speicher braucht, fährt mit zwei größeren Riegeln meist besser als mit vier kleinen.

Dual-Channel: Zwei Riegel statt einem

Sitzt nur ein Riegel im PC, läuft der Speicher im Single-Channel-Modus. Laut Kingston verdoppelt ein zweites, identisches Modul die Speicherbandbreite, weil dann beide Kanäle genutzt werden. Besonders wichtig ist das bei integrierter Grafik: Sie hat keinen eigenen Grafikspeicher, sondern nutzt den normalen Arbeitsspeicher, wie Intel erklärt. Intels Iris Xe wird laut Intel sogar nur im Dual-Channel voll aktiviert, im Single-Channel meldet sie sich als schwächere UHD Graphics. Bei Laptops ist der Speicher allerdings oft fest verlötet, dort legt der Hersteller die Bestückung fest.

Die besten Grafikeinstellungen für deine Stufe

Der PC-Check schlägt dir passend zu deiner Stufe und deinem Ziel konkrete Einstellungen vor. Die Menüpunkte findest du in Valorant unter Einstellungen → Video → Grafikqualität, die Namen sind im Client auf Englisch. Wichtig: Diese Empfehlungen sind unsere Einschätzung, keine Vorgabe von Riot. Sie folgen einer einfachen Logik – je knapper die Leistung, desto mehr Effekte gehen aus.

EinstellungMinimum / LaptopEmpfohlenHigh-End (kompetitiv)
Multithreaded RenderingAnAnAn
Material QualityLowLowLow
Texture QualityLowMediumHigh
Detail QualityLowLowLow
UI QualityLowLowLow
Vignette / VSyncAusAusAus
Anti-AliasingNoneMSAA 2xMSAA 4x
Anisotropic Filtering1x4x8x
Improve Clarity, Bloom, Distortion, Cast ShadowsAusAusAus
NVIDIA Reflex Low LatencyAn + BoostAn + BoostAn + Boost

Warum Texturen beim High-End-PC trotzdem hoch? Die Texturqualität kostet vor allem Videospeicher und kaum Rechenzeit. Mit einer aktuellen Grafikkarte bekommst du schärfere Oberflächen fast ohne FPS-Verlust. Material- und Detailqualität bleiben dagegen niedrig, weil zusätzliche Details die Umgebung unruhiger machen und Gegner schwerer erkennbar werden. VSync schaltest du aus, weil es die Eingabeverzögerung erhöht. Reflex gibt es nur bei NVIDIA-Grafikkarten. Wer lieber eine schöne Grafik als maximale FPS will, stellt im Check das Ziel auf „Schöne Grafik“.

Wie die Profis ihre Grafik einstellen, zeigt unsere Seite mit den Valorant Pro-Settings. Wenn es trotz passender Hardware ruckelt oder abstürzt, hilft dir unser Technik-Fix für mehr FPS mit Problem-Finder.

Wie viele FPS brauchst du wirklich?

Die richtige Stufe hängt vor allem an deinem Monitor. Ein klassischer 60-Hz-Bildschirm kann nur 60 Bilder pro Sekunde darstellen, dafür reicht die Empfohlen-Stufe. Mit einem 144- oder 165-Hz-Monitor sollte dein PC die High-End-Stufe erreichen, damit du den flüssigeren Bildaufbau auch wirklich siehst. Für 240 Hz und mehr nennt Riot keine eigene Stufe. Hier gilt: Je mehr Reserve dein Prozessor über der High-End-Referenz hat, desto besser.

Valorant gilt als vergleichsweise leichtes Spiel für die Grafikkarte, profitiert aber deutlich von einem schnellen Prozessor – besonders von hoher Einzelkern-Leistung. Deshalb zeigt dir unser Check den Abstand deiner CPU zum i5-9400F beim Single Thread Rating extra an. Wer auf einem 240-Hz-Monitor spielt und nur knapp über der Referenz liegt, profitiert von einem CPU-Upgrade meist mehr als von einer neuen Grafikkarte.

Aufrüsten oder neuer PC?

Zeigt der Check eine klare Bremse, lohnt sich oft ein gezieltes Upgrade statt eines komplett neuen Rechners. Ist die Grafikkarte der Engpass, reicht für Valorant schon eine günstige aktuelle Karte, um weit über die High-End-Stufe zu kommen. Ist der Prozessor die Bremse, wird es komplizierter: Ein neuer Prozessor braucht oft auch ein neues Mainboard und neuen Arbeitsspeicher. Spätestens dann ist ein kompletter PC häufig die sinnvollere Lösung.

Genau dafür haben wir den Gaming-PC-Berater für Valorant gebaut: sechs geprüfte Komplett-PCs, ehrlich bewertet, mit Bottleneck-Check und einer anfängerfreundlichen Erklärung aller Bauteile. Wenn du dagegen schon einen starken PC hast und wissen willst, welche Waffe am schnellsten tötet, probier unseren Waffen-Schadensrechner aus.

Häufige Fragen zu den Valorant Systemanforderungen

Welche Mindestanforderungen hat Valorant?

Für rund 30 FPS nennt Riot einen Intel i3-540 oder AMD Athlon 200GE, eine Intel HD 4000 oder AMD Radeon R5 220, 4 GB RAM und 1 GB VRAM bei eigener Grafikkarte. Dazu kommt Windows 10 ab Build 19041 oder Windows 11 in 64 Bit.

Welcher PC schafft 144 FPS in Valorant?

Für 144+ FPS nennt Riot einen Intel i5-9400F oder AMD Ryzen 5 2600X mit einer NVIDIA GTX 1050 Ti, AMD Radeon R7 370 oder Intel Arc A310. Alles, was stärker ist, erreicht diese Stufe ebenfalls.

Brauche ich für Valorant TPM 2.0?

Unter Windows 11 ja: Riot verlangt dort TPM 2.0 und UEFI Secure Boot. Fehlt TPM 2.0, erscheint der Fehler VAN 9001. TPM 1.2 reicht nicht. Unter Windows 10 ist TPM nicht generell Pflicht, einzelne Konten können es aber über VAN: RESTRICTION verlangen.

Wie aktiviere ich Secure Boot für Valorant?

Prüfe zuerst mit msinfo32, ob der BIOS-Modus UEFI ist und wie der sichere Startzustand steht. Aktivieren kannst du Secure Boot im UEFI deines Mainboards. Dafür muss CSM deaktiviert sein und Windows auf einer GPT-Festplatte liegen. Ohne Secure Boot meldet Vanguard unter Windows 11 den Fehler VAN 9003.

Läuft Valorant noch unter Windows 10?

Ja. Riot führt Windows 10 ab Build 19041 in 64 Bit weiterhin als unterstützt (Stand 29.09.2026), obwohl Microsoft den regulären Support im Oktober 2025 beendet hat. Einzelne Konten können über VAN: RESTRICTION zusätzliche Anforderungen bekommen.

Kann man Valorant auf dem Mac oder unter Linux spielen?

Nein. Valorant läuft am PC nur unter Windows 10 und 11. Riot unterstützt weder macOS noch Linux, ARM-Prozessoren, virtuelle Maschinen oder Cloud-Gaming. Als offizielle Alternative gibt es Valorant für PS5 und Xbox Series X|S.

Wie viel RAM braucht Valorant?

Riot nennt in allen drei Stufen 4 GB RAM, einen bestimmten Typ oder Takt schreibt Riot nicht vor. Für einen entspannten Betrieb mit Windows, Discord und Browser empfehlen wir 8 bis 16 GB, am besten als zwei gleiche Riegel im Dual-Channel.

Läuft Valorant ohne Grafikkarte?

Ja, mit integrierter Grafik. Schon Riots Minimum nennt die Intel HD 4000. Aktuelle Lösungen wie Intel Iris Xe oder AMD Radeon Vega 8 liegen im Benchmark über Riots Empfohlen-Referenz GT 730, die Radeon 780M sogar über der High-End-Referenz GTX 1050 Ti.

Kann der Check meine Hardware automatisch erkennen?

Ja, auf zwei Wegen, bei denen Windows selbst deine Hardware ausliest: Eine DxDiag-Datei (Windows-Taste + R, dxdiag, „Alle Informationen speichern…“) liefert Prozessor, Grafikkarte(n), RAM-Größe, Windows-Build und Monitor-Hz. Der PowerShell-Code liest zusätzlich RAM-Typ, RAM-Takt, Riegelzahl, Secure Boot und TPM aus. Alles wird nur in deinem Browser ausgewertet. Die Riot-Stufe ergibt sich dann aus dem Vergleich mit Riots Referenz-Bauteilen über PassMark-Werte.

Welche Grafikeinstellungen bringen die meisten FPS?

Die meisten FPS bringen niedrige Material-, Detail- und UI-Qualität, ausgeschaltetes VSync, Anti-Aliasing auf None oder MSAA 2x sowie ausgeschaltete Effekte wie Bloom, Distortion und Cast Shadows. Mit NVIDIA-Karten kommt Reflex auf „An + Boost“ dazu.