Der ACS ist Geschichte: Seit Patch 13.06 bewertet der ACS-Nachfolger deine Leistung mit einem Score von 0 bis 500. Hier steht, was offiziell bekannt ist – plus ein Tracker, mit dem du deine eigenen Werte auswertest.

Nach jedem Match zeigt dir Valorant im End-of-Game-Screen deinen Performance Score von 0 bis 500. Im Spiel siehst du ihn vor allem Match für Match – dieser Tracker bündelt deine Werte zu Durchschnitt, Trend und Vergleich nach Agent und Map.
Der Valorant Performance Score ist seit Patch 13.06 (22. September 2026) der Nachfolger des ACS. Er ist eine Zahl von 0 bis 500, die laut Riot mehr als nur Schaden und Kills misst, und bestimmt in Competitive, Unrated, Swiftplay und Premier die MVP-Wahl und die Reihenfolge auf dem Scoreboard. Die genaue Formel hat Riot nicht veröffentlicht – mit dem Tracker oben verfolgst du deine eigenen Werte.
Weil Riot die Berechnung nicht offenlegt, gibt es keinen seriösen Performance-Score-Rechner. Was du aber kannst: deine echten Werte aus dem End-of-Game-Screen sammeln und auswerten. Genau dafür ist der Tracker gedacht. Trage nach jedem Match deinen Score ein, optional mit Agent, Map, Modus, Ergebnis und MVP-Auszeichnung. Das Tool zeigt dir daraufhin:
Alle Daten bleiben ausschließlich in deinem Browser gespeichert – es gibt keinen Login und keine Verbindung zu deinem Riot-Konto. Über „Export“ sicherst du deine Einträge als Datei, über „Import“ holst du sie auf ein anderes Gerät. Wer das Tool erst ausprobieren will, lädt mit einem Klick Beispieldaten.
Mit Patch 13.06 hat Riot den Average Combat Score (ACS) abgeschafft und durch den Performance Score ersetzt. In den offiziellen Patch Notes heißt es sinngemäß: Der Performance Score ist eine Zahl zwischen 0 und 500, die mehr als nur Schaden und Kills misst, um ein vollständigeres Bild deines Beitrags zu einem Match zu zeichnen.
Die wichtigsten offiziellen Fakten auf einen Blick:
| Punkt | Performance Score |
|---|---|
| Skala | 0 bis 500 |
| Ersetzt | Average Combat Score (ACS) |
| Modi | Competitive, Unrated, Swiftplay, Premier |
| Bestimmt | MVP und Position auf dem Scoreboard in diesen Modi |
| Wo sichtbar | End-of-Game-Screen mit Aufschlüsselung |
| Formel | nicht öffentlich |
Der ACS war jahrelang die bekannteste Kennzahl in Valorant. Er gab an, wie viele Kampfpunkte (Combat Score) ein Spieler im Schnitt pro Runde sammelt – und dieser Combat Score stammte überwiegend aus Schaden, Kills und Multi-Kills. Das hatte eine bekannte Schwäche: Wer viel Schaden austeilt, landet oben, auch wenn der Schaden am Ende nichts gewonnen hat. Spieler, die Runden mit Informationen, Utility oder klugem Positionsspiel gewinnen, fielen dagegen oft durchs Raster.
Genau hier setzt der Performance Score an. Riot beschreibt ihn als Maß für deinen gesamten „Beitrag“ zu einem Match, der über Schaden und Kills hinausgeht. Welche Beiträge genau einfließen und wie stark sie gewichtet werden, sagt Riot nicht. Der End-of-Game-Screen zeigt dir aber nach jedem Match, was deinen Score beeinflusst hat, wo du dich verbessern kannst und wie nah du an einer „Masterful“-Leistung warst.
| ACS (bis 13.05) | Performance Score (ab 13.06) | |
|---|---|---|
| Skala | offen nach oben, Schnitt pro Runde | 0 bis 500 |
| Grundlage | vor allem Schaden, Kills, Multi-Kills | laut Riot mehr als Schaden und Kills |
| MVP & Scoreboard | nach ACS | nach Performance Score |
| Feedback | eine Zahl | Aufschlüsselung mit Verbesserungs-Hinweisen |
| Vergleichbarkeit | – | nicht direkt mit ACS vergleichbar |
Wichtig: Alte ACS-Werte und der neue Performance Score lassen sich nicht umrechnen. Ein ACS von 250 bedeutet nicht automatisch einen Performance Score von 250. Vergleiche deinen neuen Score deshalb nur mit anderen Performance-Score-Werten – am besten mit deinen eigenen.
In Competitive, Unrated, Swiftplay und Premier entscheidet seit 13.06 der Performance Score darüber, wer MVP wird und in welcher Reihenfolge die Spieler auf dem Scoreboard stehen. Früher stand der Spieler mit dem höchsten ACS oben. Jetzt kann auch ein Spieler mit weniger Kills vorne stehen, wenn sein Gesamtbeitrag höher bewertet wird.
Für viele Supporter und Initiatoren ist das eine gute Nachricht, weil ihr Beitrag zur Runde nicht mehr allein an Kills gemessen wird. Duelisten müssen sich dagegen daran gewöhnen, dass reiner Schaden nicht mehr automatisch die MVP-Krone bringt. Riot hat angekündigt, das Feedback der Spieler genau zu beobachten und den Performance Score in kommenden Updates weiterzuentwickeln.
Zusammen mit dem Performance Score hat Riot das komplette Ende eines Matches überarbeitet. Du siehst Leistung, Belohnungen und Match-Details an einem Ort, die wichtigsten Momente werden hervorgehoben – etwa ein MVP oder ein Rang-Aufstieg. Außerdem zeigt der Bildschirm deinen Fortschritt in den neuen Systemen: Agent Mastery, Accolades und Performance Score.
Der End-of-Game-Screen läuft automatisch ab, du kannst ihn aber selbst steuern: in deinem Tempo durchklicken, Details öffnen, sofort wieder in die Warteschlange gehen oder zurück in die Lobby. Für den Tracker ist das ideal – dort liest du deinen Score ab, bevor du weiterspielst.
Ebenfalls neu mit 13.06 sind Accolades. Sie zeichnen herausragende Leistungen in verschiedenen Statistiken aus – darunter viele der Beiträge, die auch in den Performance Score einfließen. Riot nennt als Beispiele, wie oft du in diesem Akt MVP geworden bist oder wie viele Kills du maximal in einem Competitive-Match hattest.
Ein Hinweis aus den Patch Notes: Die angezeigte Schwelle für das Accolade „Masterful“ ist in 13.06 fehlerhaft und soll im nächsten Patch korrigiert werden. Laut Riot ist das ein rein optischer Fehler, der das Verdienen des Accolades nicht beeinflusst.
Die dritte Neuerung im Competitive-Bereich ist Rank Legacy. Sie zeigt, wie oft du jeden Rang in deiner Competitive-Karriere erreicht hast – Riot nennt es selbst eine Art Trophäenvitrine. Du findest sie im Competitive Hub, den du über deine Career-Seite öffnest.
| Beispiel | Zählt für Rank Legacy? |
|---|---|
| Du steigst in Akt I auf Gold 1 auf | Ja, Gold 1 +1 |
| Du rutschst in Akt II auf Silber 3 ab und steigst wieder auf Gold 1 auf | Nein, Gold 1 hat im Block Akt I–III schon gezählt |
| Du erreichst Gold 1 erneut in Akt IV | Ja, neuer Block Akt IV–VI |
| Du rutschst von Platin 1 auf Gold 3 ab | Nein, Abstiege zählen nie |
Wie die einzelnen Ränge aufgebaut sind und wie viel RR du für einen Aufstieg brauchst, erklärt unser Rang-Guide. Wie gut dein Rang im Vergleich zu allen Spielern ist, zeigt die Rang-Perzentil-Berechnung.
Damit all diese Werte einen Platz haben, hat Riot die Career-Seite neu gestaltet. Dort siehst du jetzt deine Top-Agenten, die Match History und deinen Rang auf einer Seite. Vom Career-Bereich aus gelangst du in den Competitive Hub mit einem Überblick über deinen aktuellen Akt und eigenen Seiten für Accolades und Rank Legacy. Freunde können deine Career-Seite und die Hub-Übersicht weiterhin sehen, die ausführlichen Hub-Seiten sind nur für dich sichtbar.
Riot hat außerdem angekündigt, was als Nächstes kommt: Map Rating mit Patch 13.08 sowie Competitive Flex und Neuerungen für die Radiant-Erfahrung mit Patch 14.00.
Weil die Formel geheim ist, kann dir niemand seriös versprechen, welche Aktion wie viele Punkte bringt. Die beste Quelle ist das Spiel selbst: Der End-of-Game-Screen sagt dir nach jedem Match, was deinen Score beeinflusst hat und wo du dich verbessern kannst. Lies diese Hinweise konsequent und notiere dir wiederkehrende Punkte. Zusätzlich helfen diese allgemeinen Grundsätze, die in Valorant immer zu mehr Einfluss führen:
Wie jede große Änderung wird auch der Performance Score in der Community diskutiert. Die größte offene Frage ist die Transparenz: Solange die Formel nicht öffentlich ist, können Spieler nur aus dem Breakdown im Spiel ablesen, was zählt. Einige begrüßen, dass Supporter und Initiatoren eher als MVP ausgezeichnet werden. Andere vermissen die einfache Vergleichbarkeit des ACS, der über Jahre auch auf Drittseiten und in Esports-Statistiken verwendet wurde. Riot hat angekündigt, das Feedback zu beobachten und Updates zu planen. Wir aktualisieren diese Seite, sobald Riot neue Details veröffentlicht.
Ein Tracker ist nur so gut wie die Daten, die du hineinsteckst. Wer nur seine besten Matches einträgt, bekommt ein geschöntes Bild und lernt daraus nichts. Behandle den Tracker deshalb wie ein kleines Experiment: Du sammelst ehrlich, gleichmäßig und über längere Zeit, und erst dann ziehst du Schlüsse. Diese Schritte haben sich bewährt:
Der wichtigste Grundsatz dahinter heißt Varianz. In Valorant schwankt deine Leistung von Match zu Match stark – durch Teammates, Gegner, Map, Seite und Tagesform. Ein einzelnes Spiel mit einem sehr hohen oder sehr niedrigen Score sagt deshalb wenig aus. Reagiere nicht auf einzelne Ausreißer, sondern auf Muster, die sich über viele Matches wiederholen. Genau deshalb zeigt der Tacho den Schnitt der letzten 10 Matches und nicht nur deinen letzten Wert.
Tipp: Der Tracker speichert bis zu 300 Einträge. Das reicht für viele Wochen Ranked. Exportiere deine Daten trotzdem regelmäßig als Datei, damit nichts verloren geht.
Die naheliegende Frage nach jedem Match lautet: „Ist mein Score gut?“ Darauf gibt es derzeit keine seriöse Antwort, denn Riot hat keine Richtwerte, Durchschnitte oder Stufen veröffentlicht. Alles, was im Netz als „guter Performance Score“ kursiert, ist Schätzung. Viel nützlicher ist ein anderer Blickwinkel: Vergleiche dich mit dir selbst.
Deine persönliche Basislinie ist der Durchschnitt, den du über viele Matches erreichst. Sie berücksichtigt automatisch deinen Rang, deine Rolle, deine Lieblingsagenten und dein Umfeld. Wenn dein Schnitt über Wochen steigt, spielst du messbar besser – ganz egal, welche Werte andere Spieler posten. Ein Vergleich mit Freunden oder Streamern hinkt dagegen fast immer: Sie spielen in anderen Lobbys, auf anderen Agenten und mit anderen Teams.
Der Tracker ist genau auf diese relative Sicht ausgelegt. Gesamtschnitt, Schnitt der letzten 10 Matches und der Trend der letzten fünf gegenüber den fünf davor zeigen dir, ob du dich von deiner eigenen Basislinie nach oben oder unten bewegst. Wie dein Rang im Verhältnis zu allen Spielern steht, ist eine andere Frage – dafür eignet sich die Rang-Perzentil-Seite, und wie viel RR dir bis zum nächsten Rang fehlt, zeigt der RR-Rechner.
Eine der aufschlussreichsten Kennzahlen im Tracker ist der Unterschied zwischen deinem Schnitt in Siegen und deinem Schnitt in Niederlagen. Dass du in gewonnenen Matches meist höhere Werte hast, ist normal – wer gewinnt, hat in der Regel mehr Runden, in denen er etwas beitragen kann. Interessant wird es, wenn du die Lücke über längere Zeit beobachtest.
Wichtig ist auch hier: Werte diese Lücke erst aus, wenn du genug Siege und Niederlagen gesammelt hast. Mit drei Siegen und zwei Niederlagen ist sie noch reiner Zufall.
Weil Riot die Formel nicht offenlegt, lässt sich nicht sicher sagen, wie stark welche Rolle profitiert. Aus Riots eigener Beschreibung – der Score soll mehr als Schaden und Kills messen – lassen sich aber vorsichtige Einschätzungen ableiten. Die folgenden Punkte sind unsere Meinung, keine offiziellen Aussagen:
Ein praktischer Nebeneffekt des Trackers: Wenn du mehrere Rollen spielst, siehst du nach einigen Wochen schwarz auf weiß, auf welchen Agenten du im Schnitt die höchsten Werte hast. Wie häufig einzelne Agenten gerade gespielt werden, zeigt unsere Seite zu den Agenten-Pickrates.
Wer sich ernsthaft verbessern will, braucht ein Ziel und eine Struktur. Dieser Plan kombiniert den Tracker mit den Hinweisen aus dem End-of-Game-Screen. Er verspricht keine bestimmte Punktzahl, sondern hilft dir, systematisch an deinen Schwächen zu arbeiten.
Tipp: Ändere nicht alles gleichzeitig. Wenn du in derselben Woche Sensitivity, Crosshair und Agenten-Pool umstellst, weißt du am Ende nicht, was gewirkt hat. Einstellungen passt du am besten separat an, etwa mit dem Sensitivity-Converter oder dem eDPI-Rechner.
Rund um den neuen Score kursieren schon viele Behauptungen. Hier die häufigsten im Faktencheck:
Viele Spieler nutzen bereits Statistikseiten, die sich mit dem Riot-Konto verbinden. Solche Dienste werten deine Matches automatisch aus, arbeiten aber mit ihren eigenen Kennzahlen und Berechnungen – ihre Werte sind nicht automatisch identisch mit dem offiziellen Performance Score aus dem Spiel. Einen Überblick über die bekannten Anbieter findest du in unserem Tracker-Vergleich, allgemeine Infos auf der Seite zum Valorant-Tracker.
Unser Tracker verfolgt einen anderen Ansatz: Du trägst den Wert ein, den dir das Spiel selbst anzeigt. Das ist etwas mehr Handarbeit, dafür arbeitest du mit der offiziellen Zahl und brauchst keine Anmeldung. Ob die Verknüpfung deines Kontos mit Drittseiten sicher ist, klärt unser Artikel Sind Valorant-Tracker sicher?.
Kurz gesagt: nichts außerhalb deines Browsers. Die Einträge werden im lokalen Speicher (localStorage) deines Browsers abgelegt und nicht an uns oder Dritte übertragen. Das hat auch Folgen, die du kennen solltest:
Wichtig: Nutze regelmäßig die Export-Funktion. Die JSON-Datei ist dein Backup – mit „Import“ stellst du deine Daten jederzeit wieder her oder überträgst sie auf ein anderes Gerät.
Mit Patch 13.06 sind einige neue Begriffe dazugekommen. Hier alle Begriffe dieser Seite kurz erklärt:
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| Performance Score | Zahl von 0 bis 500 seit Patch 13.06, misst laut Riot mehr als Schaden und Kills |
| ACS | Average Combat Score, bis Patch 13.05 die Kennzahl für MVP und Scoreboard |
| MVP | bester Spieler eines Matches, seit 13.06 nach Performance Score bestimmt |
| Match MVP / Team MVP | die zwei MVP-Auszeichnungen am Ende eines Matches; die Rangfolge dafür bestimmt seit 13.06 der Performance Score |
| Accolade | Auszeichnung für herausragende Werte, mit Bestleistung pro Akt und insgesamt |
| Masterful | Leistungsmarke im End-of-Game-Screen und gleichnamiges Accolade |
| Rank Legacy | zeigt, wie oft du jeden Rang erreicht hast |
| Competitive Hub | Bereich mit Akt-Überblick, Accolades und Rank Legacy |
| Akt | Abschnitt einer Valorant-Saison, nach dem u. a. Ränge und Bestwerte gezählt werden |
Neu im Spiel? Unser Einsteiger-Guide erklärt die Grundlagen, und alle Änderungen aus 13.06 findest du gesammelt in den Patch Notes.
🎮 Neu: Ebenfalls neu mit Patch 13.06: der 2v2-Modus Gauntlet: Glitched samt Draft-Simulator.
Eine Zahl von 0 bis 500, die seit Patch 13.06 den ACS ersetzt. Laut Riot misst sie mehr als Schaden und Kills und bestimmt in Competitive, Unrated, Swiftplay und Premier den MVP und die Scoreboard-Reihenfolge.
Ja. Mit Patch 13.06 am 22. September 2026 hat Riot den Average Combat Score durch den Performance Score ersetzt.
Riot hat die Formel nicht veröffentlicht. Bekannt ist nur, dass mehr als Schaden und Kills einfließt. Der End-of-Game-Screen zeigt dir nach jedem Match, was deinen Score beeinflusst hat.
Offizielle Richtwerte gibt es nicht. Da die Skala von 0 bis 500 reicht und der Score neu ist, vergleichst du ihn am besten mit deinen eigenen Werten – zum Beispiel mit dem Tracker auf dieser Seite.
In Competitive, Unrated, Swiftplay und Premier.
Der End-of-Game-Screen zeigt, wie nah du an einer „Masterful“-Leistung warst. Masterful ist auch ein Accolade; dessen angezeigte Schwelle ist in 13.06 fehlerhaft, was laut Riot nur optisch ist.
Im Competitive Hub, den du über deine Career-Seite öffnest. Accolades erscheinen außerdem im End-of-Game-Ablauf.
Nein. Alle Einträge bleiben lokal in deinem Browser. Du kannst sie exportieren, importieren oder jederzeit löschen.
Mindestens etwa 20. Einzelne Matches schwanken stark, erst über viele Spiele werden Trends und Unterschiede zwischen Agenten oder Maps aussagekräftig.
Nicht automatisch. Drittanbieter arbeiten mit eigenen Kennzahlen. Der offizielle Performance Score ist der Wert, den dir das Spiel im End-of-Game-Screen anzeigt.