Valorant offline stellen ohne offizielle Funktion: Wir zeigen dir, was Riot selbst anbietet, wie das Open-Source-Tool Deceive funktioniert, wie du es sicher einrichtest – und was Riots Nutzungsbedingungen zum Bann-Risiko sagen.
Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2026

Valorant offline stellen kannst du nicht mit einer offiziellen Funktion: Bei unserem Stand vom 10. Oktober 2026 gibt es laut übereinstimmenden Berichten weder in Valorant noch im Riot Client einen Status „Offline erscheinen“. Offiziell bleiben dir nur der Status Abwesend, das Entfernen oder Blockieren einzelner Freunde und das Abschalten der Discord-Aktivität. Komplett unsichtbar wirst du nur mit dem verbreiteten Open-Source-Tool Deceive – ein inoffizielles Drittprogramm, das Riot nicht erlaubt hat und das laut Riots Nutzungsbedingungen in einer Grauzone liegt. Nutzung auf eigenes Risiko.
Du willst ein paar Runden Deathmatch in Ruhe spielen, ohne dass sofort fünf Einladungen aufploppen? Oder mit einem bestimmten Freund im Duo spielen, ohne dass die halbe Freundesliste fragt, warum du nicht mit ihr spielst? Dann suchst du einen Weg, Valorant offline zu stellen – also online zu spielen, aber für Freunde offline zu erscheinen. Genau diese Funktion fehlt in Valorant bis heute. In diesem Guide zeigen wir dir, welche offiziellen Möglichkeiten es gibt, wie das Community-Tool Deceive technisch funktioniert, wie du es Schritt für Schritt einrichtest und – besonders wichtig – was Riots Nutzungsbedingungen dazu sagen, wie groß das Bann-Risiko ist und woran du gefälschte Downloads erkennst. Alle Angaben haben wir am 10. Oktober 2026 an den Originalquellen geprüft: am Quellcode und an der Projektseite von Deceive, an Riots Nutzungsbedingungen und an den Support-Artikeln von Riot und Discord.
Kurz: Nein – jedenfalls nicht bei unserem Stand vom 10. Oktober 2026. Mehrere aktuelle Guides (unter anderem Dot Esports im Dezember 2025 und LoL Theory im August 2026) schreiben übereinstimmend, dass Riot keine „Offline erscheinen“-Funktion eingebaut und auch keine angekündigt hat. In Riots eigenem Riot-Client-FAQ und in den Support-Artikeln haben wir ebenfalls keinen Offline-Status gefunden. Eine einzelne Seite behauptet zwar das Gegenteil, nennt aber weder Datum noch Quelle und steht damit allein gegen alle anderen.
Weil Riot den Client regelmäßig verändert, lohnt sich trotzdem ein kurzer Blick: Klicke in der Freundesliste des Riot Clients auf deinen eigenen Namen bzw. den farbigen Status-Punkt. Sollte Riot inzwischen eine Offline-Option ergänzt haben, findest du sie dort – dann brauchst du kein Zusatztool.
Laut mehreren Guides kannst du im Riot Client über den Status-Punkt neben deinem Namen manuell auf Abwesend (Away) wechseln; außerdem stellt der Client dich nach einer Weile ohne Eingabe automatisch auf Abwesend. Riot selbst nennt „Abwesend“ in seinem Support-Artikel zur Discord-Verknüpfung als einen der Riot-Status. Der Haken: Abwesend heißt nicht unsichtbar. Freunde sehen weiterhin, dass du da bist, und können dich einladen oder anschreiben. Für „bitte nicht stören“ ist das ein höfliches Signal, mehr nicht.
Die einzige offizielle Methode, für eine bestimmte Person wirklich nicht sichtbar zu sein, ist, sie aus der Freundesliste zu entfernen oder zu blockieren. Blockierte Spieler können dir nicht schreiben und dich nicht einladen. Das ist allerdings ein grobes Werkzeug: Die Person merkt es früher oder später, und du musst sie danach neu hinzufügen. Für „nur heute Abend mal Ruhe“ ist das keine gute Lösung.
Im Netz kursieren Anleitungen, die Verbindung zu Riots Chatserver per Windows-Firewall zu sperren. Das macht dich zwar unsichtbar, schaltet aber den gesamten Chat ab – in Valorant auch den Lobby- und Teamchat, weil beides über dasselbe Chat-System läuft. Dazu kommt, dass sich die Server-Adressen ändern können. Wir raten davon ab und zeigen hier bewusst keine Anleitung dafür.
Deceive ist ein kostenloses Open-Source-Programm für Windows, mit dem du in Valorant, League of Legends und Legends of Runeterra offline erscheinst und trotzdem spielen und chatten kannst; laut Release-Notes werden inzwischen auch Teamfight Tactics und 2XKO unterstützt. Entwickelt wird es vom GitHub-Nutzer molenzwiebel (Thijs Molendijk aus den Niederlanden). Das Projekt ist ein privates Community-Projekt und hat nichts mit Riot Games zu tun.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Entwickler | molenzwiebel (Thijs Molendijk), Community-Entwickler |
| Lizenz | GPL-3.0 (Open Source, Quellcode öffentlich) |
| Öffentlich seit | April 2017 |
| Version (Stand) | v1.18.0 vom 1. September 2026 |
| Spiele | Valorant, League of Legends, Legends of Runeterra, laut Release-Notes auch TFT und 2XKO |
| Plattform | Windows-PC (eine einzelne EXE-Datei, keine Installation nötig) |
| Status-Optionen | Online, Offline, Mobil |
| Code-Signatur | keine (deshalb sind Windows-Warnungen möglich) |
Dass Deceive nach so vielen Jahren noch gepflegt wird, zeigt die Versionsgeschichte: Im April 2026 hatten Änderungen von Riot das Tool kurzzeitig lahmgelegt, wenige Tage später folgten die Reparaturen in v1.17.0 und v1.17.1. Im Mai kam v1.17.2 mit Anpassungen gegen Fehlalarme von Windows Defender, im September v1.18.0 mit Unterstützung für den neuen TFT-Client. Die Versionsnummer in diesem Artikel ist ein Stand – prüfe auf der Releases-Seite, ob es inzwischen eine neuere gibt.
Deceive ist kein Cheat und greift nicht ins Spiel ein. Es arbeitet ausschließlich am Chat-Status. Den Ablauf haben wir im öffentlichen Quellcode nachvollzogen:
Deceive startet den Riot Client mit dem Startparameter --client-config-url, der auf einen kleinen Dienst auf deinem eigenen PC (127.0.0.1) zeigt.
Dieser Dienst reicht Riots Konfiguration durch, tauscht aber die Adresse des Chatservers gegen eine lokale aus. Der Chat läuft so verschlüsselt durch Deceive.
Deceive leitet alles an Riots echten Chatserver weiter – nur deine Status-Meldung wird vorher auf „offline“ oder „mobil“ umgeschrieben.
Konkret entfernt Deceive aus deinen ausgehenden Status-Meldungen den Statustext und die Angaben, welches Riot-Spiel du gerade spielst, und setzt den Status auf offline oder mobil. Alles andere – Nachrichten, Lobby-Einladungen, die du verschickst, der Chat in der Agentenauswahl – geht unverändert durch. Damit die lokale Verbindung verschlüsselt funktioniert, nutzt Deceive die Domain deceive-localhost.molenzwiebel.xyz, die auf deinen eigenen PC zeigt, und lädt das zugehörige Zertifikat vom Server des Entwicklers.
Wichtig für die Einordnung: Im Quellcode gibt es kein Auslesen von Spielspeicher, keine Code-Injektion und keinen Bezug zu Vanguard. Deceive listet nur laufende Riot-Prozesse auf und beendet sie auf Nachfrage, um den Client neu zu starten. Riot erklärt in seinem Vanguard-FAQ für Drittanbieter-Apps, dass Vanguard Programme blockiert, die Speicher von Spielen auslesen. In diese Kategorie fällt Deceive nach seinem Quellcode nicht. Allerdings bezieht sich das FAQ vor allem auf League of Legends und erwähnt Chat-Proxys nicht – eine ausdrückliche Freigabe ist es also nicht. Riot schreibt dort auch, dass es keine „Allow List“ für Vanguard gibt. Mehr zu Vanguard selbst liest du in unserem Guide zu Secure Boot, TPM und Vanguard.
Bevor du loslegst, lies bitte den Warnkasten. Er fasst zusammen, worauf du dich mit Deceive einlässt.
Das Original findest du ausschließlich im offiziellen Deceive-Repository von molenzwiebel auf GitHub; die aktuelle Version liegt auf der Releases-Seite des Projekts. Lade dort unter „Assets“ die Datei Deceive.exe herunter – die Quellcode-Archive brauchst du nicht. Download-Portale und Seiten mit „Deceive“ im Namen sind keine offiziellen Quellen.
Deceive.exe von der GitHub-Releases-Seite herunter und speichere sie zum Beispiel in einem eigenen Ordner. Prüfe auf Wunsch die Prüfsumme (siehe Abschnitt „Ist Deceive sicher?“).Deceive.exe. Zeigt Windows SmartScreen eine Warnung, prüfe zuerst Herkunft und Prüfsumme, bevor du über „Weitere Informationen“ → „Trotzdem ausführen“ fortfährst.valorant an (Ziel: …\Deceive.exe valorant).Ob Deceive läuft, erkennst du an einem neuen „Freund“ namens Deceive Active! in deiner Freundesliste (Gruppe „Deceive“). Über das Deceive-Symbol im Infobereich der Taskleiste wechselst du jederzeit zwischen Online, Offline und Mobil. Alternativ steuerst du Deceive per Chat-Nachricht an diesen Fake-Freund. Seit v1.17.0 kannst du im Tray-Menü außerdem einstellen, mit welchem Status Deceive startet (Standard: der zuletzt genutzte).
In der Praxis heißt das: Willst du mit jemandem spielen, lädst du ihn ein – nicht umgekehrt. Suchst du gezielt Mitspieler für ein Duo, lohnt sich ein Blick auf unseren deutschen Valorant-Discord zum Mitspieler finden.
Deceive versteckt deinen Status im Riot-Chat. Es gibt aber andere Wege, über die du dich verraten kannst – vor allem Discord.
Hast du dein Riot-Konto mit Discord verknüpft, zeigt Riot laut eigenem Support-Artikel verknüpften Freunden deinen Riot-Status (etwa online oder abwesend) und Aktivitätsdetails wie Spiel, Plattform und Region an. Ob Deceive auch diese Anzeige zuverlässig verbirgt, ist nicht belegt. Wer sicher gehen will, trennt die Verknüpfung. Riot nennt zwei Wege:
Unabhängig davon erkennt Discord selbst laufende Spiele und zeigt „Spielt VALORANT“ an. Laut Discord-Support schaltest du das am PC so ab: Benutzereinstellungen (Zahnrad neben deinem Namen) → Aktivitätsfreigabe → „Meine Aktivität teilen“ ausschalten. Discord erlaubt das auch pro Server (Rechtsklick auf den Server → Privatsphäre-Einstellungen) und pro Spiel (Benutzereinstellungen → Games & Apps → Registered Games).
Hier lohnt der genaue Blick, denn die meisten Guides schreiben nur „Riot hat bestätigt, dass man nicht gebannt wird“ – ohne Quelle. Maßgeblich sind Riots Nutzungsbedingungen (Stand: 1. Dezember 2024, geprüft am 10.10.2026). Ziffer 7.1 Nr. 11 zählt zu den verbotenen Verhaltensweisen die Nutzung nicht zugelassener Drittprogramme, „die die Kommunikation in Bezug auf die Riot-Dienste abfangen, nachahmen oder umleiten“.
Deceive leitet die Chat-Verbindung des Riot Clients über sich selbst um und verändert dabei deine Status-Meldungen. Dem Wortlaut nach fällt das unter diese Klausel, solange Riot das Tool nicht zulässt – und eine öffentliche Zulassung durch Riot gibt es nicht. Auf der anderen Seite zielt Riots Support-Artikel zu Drittanbieter-Apps vor allem auf Programme, die einen Spielvorteil verschaffen: versteckte Informationen anzeigen, botten oder scripten, Echtzeit-Analysen liefern, die Sicht verändern oder Skins freischalten. Deceive tut nichts davon und wird dort auch nicht genannt. Unsere Einordnung: formal nicht erlaubt, praktisch seit Jahren geduldet – eine Grauzone.
Auf der Projektseite schreibt der Entwickler, Riot habe bestätigt, dass man für Deceive nicht gebannt wird; das Tool könne aber jederzeit kaputtgehen. Belegt wird das nur mit einem Screenshot, den wir nicht abrufen konnten. In einem älteren GitHub-Issue berichtet der Entwickler außerdem, Riot kenne das Tool und banne derzeit nicht dafür. Beide Aussagen stammen vom Entwickler selbst – eine öffentliche Stellungnahme von Riot haben wir nicht gefunden. Behandle diese „Bestätigung“ deshalb als unbestätigte Einzelaussage.
Ein belegter Bann wegen Deceive ist uns nicht bekannt (Stand 10.10.2026). Der bekannteste Fall auf GitHub („Banned in less than a few hours“) wurde vom Meldenden selbst zurückgenommen, und in den neueren GitHub-Issues aus 2026, die wir gesichtet haben, fand sich kein Bann-Bericht. Das ist ein gutes Zeichen, aber kein Beweis: Riot kann seine Haltung jederzeit ändern. Beachte außerdem Ziffer 7.3 der Nutzungsbedingungen: Verstöße in einem Riot-Spiel können Strafen in anderen Riot-Diensten nach sich ziehen, im Extremfall bis zu kontoweiten Sperren. Ein Risiko für dein Valorant-Konto wäre also auch ein Risiko für League of Legends & Co. Falls es doch einmal Ärger gibt, hilft unser Guide zum Valorant-Support und Ticket schreiben.
Ein Gesetz, das die Nutzung solcher Komfort-Tools verbietet, ist uns nicht bekannt – entscheidend sind Riots Nutzungsbedingungen, also das Vertragsverhältnis zwischen dir und Riot. Für Spieler im Europäischen Wirtschaftsraum gilt laut diesen Bedingungen irisches Recht; zwingende Verbraucherschutzrechte deines Heimatlands bleiben laut Riot unberührt. Das ist eine sachliche Einordnung und keine Rechtsberatung.
„Sicher“ hat hier zwei Seiten: Ist das Programm selbst vertrauenswürdig, und erwischst du wirklich das Original? Eine Garantie können wir für keine Software geben – aber du kannst das Risiko gut eingrenzen.
Deceive ist Open Source, der komplette Quellcode ist öffentlich einsehbar. Die EXE ist aber nicht digital signiert; Windows zeigt deshalb keinen Herausgeber an und reagiert oft misstrauisch. Nach dem Release im September 2026 stufte Windows Defender v1.18.0 bei manchen Nutzern als schädlich ein; der Entwickler hat die Datei bei Microsoft eingereicht und schreibt, sie sollte danach nicht mehr fälschlich erkannt werden (Issue #317). Unabhängig prüfen konnten wir das nicht. Zuvor blockierte Smart App Control bei einem Nutzer v1.17.2 (Issue #300). Die Release-Notes selbst weisen auf mögliche Defender-Fehlalarme hin. Unsere Empfehlung: Warnungen nicht blind wegklicken, sondern nur fortfahren, wenn die Datei nachweislich von der GitHub-Releases-Seite stammt und die Prüfsumme stimmt.
Der Entwickler warnt auf der Projektseite ausdrücklich: Die Website deceive.app hat nichts mit dem Projekt zu tun, ihr Download enthält laut seiner Aussage Malware. Wer dort etwas geladen hat, soll laut Projektseite den PC neu aufsetzen. Eine unabhängige Malware-Analyse haben wir nicht gefunden – die Warnung des Entwicklers reicht aber, um die Seite zu meiden. Auch Download-Portale sind keine offizielle Quelle. Wenn du den Verdacht hast, dir etwas eingefangen zu haben, ändere nach dem Neuaufsetzen dein Passwort und sichere dein Konto mit Zwei-Faktor-Schutz ab – wie das geht, steht in unserem Guide zum Riot-Account und seiner Sicherheit.
GitHub zeigt bei jedem Release für jede Datei eine SHA-256-Prüfsumme an. So vergleichst du sie mit deiner heruntergeladenen Datei:
cd $env:USERPROFILE\Downloads (bzw. der Ordner, in dem die Datei liegt).Get-FileHash .\Deceive.exe -Algorithm SHA256Deceive.exe anzeigt. Weicht er ab: Datei löschen, nicht starten.Eine feste Prüfsumme schreiben wir hier bewusst nicht hin, denn sie ändert sich mit jeder neuen Version – maßgeblich ist immer der Wert auf GitHub.
Dein Chat-Verkehr läuft lokal auf deinem PC durch Deceive, bevor er verschlüsselt an Riot geht. Im Frühjahr 2026 hat ein externer Sicherheitsbericht (Issue #297) unter anderem kritisiert, dass sensible Daten in der Log-Datei landeten. Der Entwickler hat das Logging in v1.17.2 entschärft, die übrigen Punkte aber zurückgewiesen. Unser Rat: Die Datei debug.log von Deceive nie öffentlich posten, auch nicht bei Hilfeanfragen.
| Problem | Mögliche Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Du bist trotzdem online sichtbar | Valorant wurde direkt über den Riot Client gestartet | Alles schließen und über Deceive neu starten |
| „Version Mismatch“ im Chat | Bekannter Anzeigefehler, laut Release-Notes seit v1.15.0 seltener | Neueste Version laden, Spiel über Deceive neu starten |
| Chat oder Freundesliste geht nicht | Riot hat etwas am Client geändert (zuletzt April 2026) | Auf ein Deceive-Update warten, Releases-Seite prüfen |
| Hinweis zur Domain „deceive-localhost“ | Dein Netzwerk löst die lokale Domain nicht auf | Deceive bietet ab v1.17.1 eine Lösung an; laut Projektseite hilft sonst ein öffentlicher DNS oder ein hosts-Eintrag (Admin-Rechte nötig) |
| Chat getrennt, obwohl alles stimmt | Störung bei Riot | Den Valorant-Serverstatus prüfen |
Nach großen Valorant-Patches lohnt sich immer ein kurzer Blick auf die Releases-Seite: Hat Riot etwas am Chat oder Client geändert, braucht Deceive manchmal ein Update. Was sich mit jedem Patch ändert, findest du in unseren Valorant-Patch-Notes.
Deceive ist eine Windows-Datei und lässt sich auf PlayStation 5 und Xbox nicht nutzen. Eine offizielle Offline-Option für Valorant auf Konsole konnten wir ebenfalls nicht belegen. Ob die Online-Status-Einstellungen von PlayStation oder Xbox auch deinen Status in der Riot-Freundesliste verbergen, konnten wir nicht belegen. Sicher funktioniert auch dort nur das Entfernen oder Blockieren einzelner Freunde. Alles Weitere zur Konsolen-Version steht in unserem Valorant-Konsolen-Guide.
Deceive gibt es schon seit 2017 – also länger als Valorant – und es funktioniert in League of Legends genauso: Du startest LoL über Deceive und erscheinst offline, Lobby- und Champion-Select-Chat bleiben nutzbar, Freunde können dich nicht einladen. Laut Release-Notes werden auch Legends of Runeterra, TFT und 2XKO unterstützt. Für alle Spiele gelten dieselben Nutzungsbedingungen – und damit dieselbe Grauzone.
| Methode | Unsichtbar? | Chat nutzbar? | Risiko |
|---|---|---|---|
| Status „Abwesend“ | Nein, nur Hinweis | Ja | Keins |
| Freund entfernen/blockieren | Ja, nur für diese Person | Ja | Keins, aber sozial unschön |
| Discord-Aktivität ausschalten | Nur auf Discord | Ja | Keins |
| Deceive | Ja, für alle Riot-Freunde | Ja | ToS-Grauzone, kein belegter Bann |
| Firewall-Sperre | Ja | Nein, gesamter Chat aus | Nicht empfohlen |
Du spielst gezielt mit einem Freund im Duo? Dann passen unsere besten Agenten-Duos pro Map zu eurer nächsten Runde.
Neben Deceive fragen sich viele auch, ob Statistik-Seiten erlaubt sind – die Antwort steht in unserem Artikel zu Valorant-Trackern und dem Bann-Risiko.
Einen offiziellen Offline-Status gibt es in Valorant bei unserem Stand vom 10. Oktober 2026 nicht. Ohne Zusatztool bleiben dir Abwesend, das Entfernen oder Blockieren einzelner Freunde und das Abschalten der Discord-Aktivität. Wirklich unsichtbar wirst du nur mit Deceive: Das Open-Source-Tool funktioniert zuverlässig, berührt laut Quellcode weder Spiel noch Vanguard und wird seit 2017 gepflegt.
Riot hat es aber nie zugelassen, und dem Wortlaut der Nutzungsbedingungen nach ist es nicht erlaubt. Ein Bann ist bisher nicht belegt, ausgeschlossen ist er nicht. Wenn du Deceive nutzt, dann nur vom Original-Repository auf GitHub, mit geprüfter Prüfsumme und auf eigenes Risiko – und halte dich von deceive.app fern.
Nicht mit einer offiziellen Funktion: Bei unserem Stand vom 10. Oktober 2026 gibt es laut übereinstimmenden Berichten weder in Valorant noch im Riot Client einen Status „Offline erscheinen“. Offiziell kannst du dich nur auf Abwesend stellen oder einzelne Freunde entfernen bzw. blockieren. Wirklich unsichtbar wirst du nur mit dem inoffiziellen Open-Source-Tool Deceive – auf eigenes Risiko.
Ein belegter Bann wegen Deceive ist uns nicht bekannt (Stand 10. Oktober 2026). Riots Nutzungsbedingungen verbieten in Ziffer 7.1 Nr. 11 aber nicht zugelassene Programme, die die Kommunikation mit Riot-Diensten umleiten – genau das macht Deceive mit dem Chat. Die Aussage, Riot habe Deceive erlaubt, stammt nur vom Entwickler selbst. Die Nutzung bleibt eine Grauzone auf eigenes Risiko.
Deceive ist Open Source, der Quellcode ist öffentlich und enthält laut unserer Prüfung kein Auslesen von Spielspeicher und keinen Eingriff in Vanguard. Die EXE ist aber nicht signiert, deshalb können Windows Defender oder SmartScreen warnen. Lade Deceive nur aus dem Original-Repository auf GitHub und vergleiche die SHA-256-Prüfsumme mit dem Wert auf der Releases-Seite.
Nein. Laut Projektseite hat deceive.app nichts mit Deceive zu tun, und der Download dort enthält laut Entwickler Malware. Das Original gibt es nur im GitHub-Repository von molenzwiebel.
Ohne Zusatztool kannst du dich im Riot Client auf Abwesend stellen, einzelne Freunde entfernen oder blockieren und auf Discord die Aktivitätsfreigabe ausschalten. Komplett offline erscheinst du nur mit Deceive. Hast du Riot und Discord verknüpft, trenne die Verknüpfung zur Sicherheit, damit Freunde dort nicht deinen Riot-Status sehen.
Nein, Freunde können dich nicht einladen, auch nicht per Namenseingabe. Du kannst sie aber ganz normal einladen. Lobby-Chat, Chat in der Agentenauswahl und Chat im Match funktionieren weiter.
Nein. Deceive ist ein Windows-Programm und läuft nur auf dem PC. Eine offizielle Offline-Option für Valorant auf Konsole konnten wir nicht belegen; dort bleibt nur das Entfernen oder Blockieren einzelner Freunde.
Einen manuell wählbaren Nicht-stören-Status konnten wir für Valorant nicht belegen (Stand 10. Oktober 2026); Riot nennt „beschäftigt“ (busy) nur allgemein als möglichen Riot-Status. Am nächsten kommt der Status Abwesend, der Freunden signalisiert, dass du gerade nicht verfügbar bist. Einladungen kannst du damit aber trotzdem bekommen.
Ja. Deceive funktioniert auch in League of Legends und laut Projektseite und Release-Notes in Legends of Runeterra, TFT und 2XKO. Es gelten dieselben Einschränkungen und dieselbe Grauzone nach Riots Nutzungsbedingungen.
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