Valorant Stretched ist anders als in CS: Mit 4:3 und „Fill“ werden laut Settings-Guides vor allem HUD, Fadenkreuz und Waffe gestreckt, die Spielwelt behält ihre 103° – Sichtfeld und Hitboxen bleiben gleich. Hier erfährst du, wie 4:3 und „Fill“ funktionieren, welche Auflösungen Riot unterstützt und was hinter True Stretched steckt.
Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2026
Valorant Stretched funktioniert offiziell über eine 4:3-Auflösung wie 1280 × 960 plus die Seitenverhältnis-Methode „Fill“. Anders als in CS werden dabei laut Settings-Guides vor allem HUD, Fadenkreuz und Waffe gestreckt, nicht die Spielwelt: Das Sichtfeld bleibt bei 103°, die Hitboxen bleiben gleich groß. Riot unterstützt 4:3, empfiehlt aber ausdrücklich 16:9.
Kaum ein Valorant-Thema wird so oft diskutiert wie Valorant Stretched Res: Gestreckte 4:3-Auflösungen sollen Gegner größer machen und das Zielen erleichtern. Aus Counter-Strike kennen viele das Gefühl, und in Videos heißt es oft, Stretched sei ein Geheimtipp. In Valorant sieht die Sache nüchterner aus: Riot hat einen Stretched-Trick bereits als Exploit gepatcht, und die offizielle Methode bringt dir kein zusätzliches Sichtfeld. In diesem Guide erfährst du, wie 4:3 und „Fill“ in Valorant wirklich funktionieren, was mit dem Sichtfeld passiert, welche Auflösungen Riot offiziell unterstützt, wie du schwarze Balken mit NVIDIA oder AMD loswirst und was hinter „True Stretched“ steckt. Alle Angaben stützen sich auf den Riot-Support, Riots Patch Notes sowie die Dokumentation von NVIDIA und AMD (Stand Oktober 2026).
Ja, ein gestrecktes Bild bekommst du in Valorant ganz offiziell. Du stellst im Spiel eine 4:3-Auflösung ein und lässt das Bild über die Seitenverhältnis-Methode „Fill“ den ganzen Bildschirm füllen. Gestreckt werden dabei laut Settings-Guides wie setup.gg und thespike.gg vor allem HUD, Fadenkreuz und Waffenmodell. Die Spielwelt zieht Valorant – anders als Counter-Strike – nicht in die Breite, Gegner wirken also nicht breiter.
Was du dabei nicht bekommst, ist entscheidend:
Valorant hält sein Sichtfeld bei 103° fest. Eine 4:3-Auflösung zeigt dir deshalb nicht mehr von der Map.
Die Trefferzone im Spiel bleibt exakt gleich – egal, wie das Bild dargestellt wird.
Riot unterstützt 4:3, schreibt im Support aber: „We highly recommend 16:9 for the best in-game experience.“
Ob sich Stretched für dich lohnt, ist daher eine Frage des Geschmacks, nicht der Technik. Manche mögen das gestreckte HUD aus CS-Gewohnheit, andere stört das unschärfere Bild. Welche Vor- und Nachteile es konkret gibt, steht weiter unten.
Valorant hat ein festes Sichtfeld von 103° horizontal, ein eigenes FOV-Menü wie in manchen anderen Shootern gibt es nicht. Laut setup.gg bleibt das horizontale FOV gesperrt: Die normale 4:3-Methode mit „Fill“ verändert das Kamera-Sichtfeld nicht, sondern streckt HUD, Fadenkreuz und Waffenansicht. Genau hier liegt der Unterschied zu Counter-Strike: CS2 fixiert das vertikale Sichtfeld, deshalb wird das Bild dort bei 4:3 seitlich schmaler und Gegner wirken nach dem Strecken breiter. Riot selbst hat nicht offiziell dokumentiert, wie Valorant 4:3 intern rendert.
| Spiel | 16:9 | 4:3 gestreckt | Herkunft des Werts |
|---|---|---|---|
| Valorant (4:3 + „Fill“) | 103° | 103° – gestreckt werden HUD, Fadenkreuz und Waffe | Settings-Guides (setup.gg, thespike.gg), nicht offiziell von Riot |
| CS2 (4:3 gestreckt) | ≈ 106° | ≈ 90° – Bild schmaler, Gegner wirken breiter | Community-Messung (game-sens.jor.dev), 4:3-Wert berechnet |
Der CS2-Wert für 4:3 folgt aus dessen festem vertikalem Sichtfeld: horizontales FOV = 2 · arctan(tan(vertikales FOV / 2) · Breite / Höhe). Für Valorant nennen wir für 4:3, 5:4, 16:10 und 21:9 bewusst keine eigenen Werte, weil Riot das Verhalten nicht dokumentiert. Riot weist lediglich darauf hin, dass sehr breite, nicht unterstützte Formate schwarze Balken bekommen, die das Bild auf die unterstützte Fläche zuschneiden. Ob und wie viel zusätzliches Sichtfeld dort tatsächlich ankommt, ist nicht offiziell belegt.
In Counter-Strike wird beim Strecken alles im Bild horizontal um denselben Faktor gezogen – bei 4:3 auf 16:9 um ein Drittel. Ein Kopf, der vorher 30 Pixel breit war, ist dann etwa 40 Pixel breit. In Valorant passiert das mit der normalen Methode laut setup.gg und thespike.gg nicht: „Fill“ streckt HUD, Fadenkreuz und Waffenansicht, die Spielwelt behält ihr Sichtfeld. Breitere Gegner versprechen nur True-Stretched-Methoden – mehr dazu weiter unten.
Die Hitbox im Spiel bleibt davon unberührt. Sie ist ein unsichtbares Modell in der Spielwelt, und das ändert sich nicht, nur weil dein Bild anders dargestellt wird. Auch Settings-Guides wie setup.gg kommen zu diesem Ergebnis: Stretched vergrößert keine Hitboxen und schaltet kein zusätzliches FOV frei.
Deine Sensitivity bleibt bei 4:3 gleich – eine 360-Grad-Drehung braucht exakt so viele Zentimeter auf dem Mauspad wie vorher. Ungewohnt sind anfangs vor allem das gestreckte HUD und die geringere Bildschärfe. Plane nach dem Wechsel ein paar Tage Eingewöhnung ein.
Kommst du aus CS2 und willst deine Empfindlichkeit übernehmen, hilft unser Sensitivity-Converter beim Umrechnen.
Riot listet im Support-Artikel zu unterstützten Auflösungen (Stand 14. Mai 2026) fünf Seitenverhältnisse: 4:3, 5:4, 16:9, 16:10 und 21:9. Für 4:3 sind es elf Auflösungen. Die Spalte „Pixel“ zeigt, wie viel Rechenarbeit im Vergleich zu Full HD anfällt.
| Auflösung | Pixel | Im Vergleich zu 1920 × 1080 |
|---|---|---|
| 640 × 480 | 307.200 | 15 % |
| 800 × 600 | 480.000 | 23 % |
| 960 × 720 | 691.200 | 33 % |
| 1024 × 768 | 786.432 | 38 % |
| 1280 × 960 | 1.228.800 | 59 % |
| 1400 × 1050 | 1.470.000 | 71 % |
| 1440 × 1080 | 1.555.200 | 75 % |
| 1600 × 1200 | 1.920.000 | 93 % |
| 1856 × 1392 | 2.583.552 | 125 % |
| 1920 × 1440 | 2.764.800 | 133 % |
| 2048 × 1536 | 3.145.728 | 152 % |
Welche ist die beste 4:3-Auflösung? Eine offizielle Empfehlung gibt es nicht. Auf einem Full-HD-Monitor sind 1280 × 960 und 1440 × 1080 die naheliegenden Kandidaten: 1440 × 1080 nutzt die volle Bildhöhe deines Monitors und bleibt schärfer, 1280 × 960 spart mehr Pixel. Niedrigere Werte wie 1024 × 768 sehen auf großen Monitoren deutlich unscharf aus. Auf einem 1440p-Monitor bieten sich entsprechend höhere Stufen wie 1920 × 1440 an.
Bringt die kleinere Auflösung mehr FPS? Weniger Pixel entlasten die Grafikkarte. NVIDIA beschreibt Valorant aber als ein Spiel, das häufig von der CPU begrenzt wird. Auf vielen Systemen fällt der FPS-Gewinn durch 4:3 deshalb kleiner aus, als die Pixelzahl vermuten lässt. Für 5:4, 16:10 und 21:9 nennt Riot außerdem mögliche Probleme im Vollbildmodus und schlägt dort den Fenstermodus vor.
Der offizielle Weg kommt ohne Zusatzprogramme aus. Entscheidend ist die Seitenverhältnis-Methode (englisch: Aspect Ratio Method) in den Video-Einstellungen. Sie hat zwei Werte:
Siehst du trotz „Fill“ noch schwarze Balken, übernimmt deine Grafikkarte oder dein Monitor die Skalierung und hält dabei das Seitenverhältnis bei. Das stellst du im Grafiktreiber um – siehe nächster Abschnitt.
Damit ein 4:3-Bild den Monitor füllt, muss irgendwo im System „auf volle Fläche skalieren“ eingestellt sein. Beide großen Grafikkarten-Hersteller dokumentieren dafür eine offizielle Option. Die deutschen Menünamen können je nach Treiberversion leicht abweichen, deshalb stehen die englischen Bezeichnungen in Klammern.
NVIDIA-Systemsteuerung → Anzeige → „Desktop-Größe und -Position anpassen“ (Adjust desktop size and position) → Skalierungsmodus „Vollbild“ (Full-screen). Laut NVIDIA streckt dieser Modus das Bild auf die gesamte Anzeigefläche. Danach auf „Übernehmen“ klicken.
AMD Software → Anzeige (Display): „GPU Scaling“ aktivieren und als Skalierungsmodus „Full panel“ wählen. Laut AMD vergrößert dieser Modus das Bild bei nicht nativen Auflösungen auf die volle Monitorgröße.
Manche Monitore haben zusätzlich eine eigene Seitenverhältnis-Einstellung im On-Screen-Menü (etwa „Seitenverhältnis“ oder „Bildformat“). Steht sie auf 4:3, hilft auch die beste Treiber-Einstellung nichts. Den genauen Namen findest du im Handbuch deines Monitors.
Beim Umstieg auf ein gestrecktes Bild tauchen fast immer dieselben Stolpersteine auf. Die meisten löst du in wenigen Minuten.
Die Skalierung übernimmt der Treiber oder der Monitor und hält das Seitenverhältnis bei. Stell im NVIDIA- bzw. AMD-Treiber auf Vollbild bzw. „Full panel“ und prüf das Bildformat im Monitor-Menü.
Jede Auflösung unterhalb der nativen Monitorauflösung wird hochgerechnet. Je weiter du runtergehst, desto weicher wird das Bild. 1440 × 1080 bleibt auf Full-HD-Monitoren am schärfsten.
Öffne in Windows Einstellungen → System → Anzeige → Erweiterte Anzeige (Windows 10: Erweiterte Anzeigeeinstellungen) und kontrolliere die Bildwiederholrate. Steht sie niedriger als dein Monitor kann, wähle den höchsten Wert.
Stell im Spiel wieder deine native Auflösung ein, zum Beispiel 1920 × 1080. Die Treiber-Skalierung kann auf Vollbild bleiben, sie stört bei nativer Auflösung nicht.
Geht es dir eigentlich nur um mehr FPS und nicht um das gestreckte Bild, gibt es eine Alternative: eine niedrigere 16:9-Auflösung wie 1600 × 900. Bei jedem 16:9-Format behältst du die vollen 103° horizontal und entlastest trotzdem die Grafikkarte. Das Bild wird dabei ebenfalls etwas weicher, aber nicht verzerrt.
„True Stretched“ ist ein Community-Begriff, kein offizieller Modus. Gemeint sind Methoden, mit denen Spieler eine gestreckte Darstellung außerhalb der normalen Menü-Optionen erzwingen. Typisch sind zwei Bausteine: eine benutzerdefinierte Auflösung im Grafiktreiber, oft kombiniert mit dem Fenstermodus, und das Bearbeiten der Valorant-Konfigurationsdatei GameUserSettings.ini. Darin gibt es unter anderem Einträge für die Auflösung und dafür, ob das Bild mit Balken angezeigt wird. Manche Anleitungen setzen die Datei danach auf schreibgeschützt, damit Valorant sie nicht zurücksetzt.
Wir zeigen hier bewusst keine Schritt-für-Schritt-Anleitung dafür, aus drei Gründen:
Für den offiziellen Weg gibt es keinen Grund zur Sorge: 4:3-Auflösungen stehen in Riots eigener Liste unterstützter Auflösungen, und „Fill“ ist eine normale Menü-Option. Etwas, das Riot selbst anbietet, ist kein Regelverstoß.
Bei True Stretched sieht es anders aus. Ein offizielles Riot-Statement zur Bannbarkeit gibt es nicht. Guides, die „nicht bannbar“ schreiben, nennen dafür keine Riot-Quelle. Fest steht nur: Als ein Fenstermodus-Trick ein gestrecktes Sichtfeld erzeugte, hat Riot ihn als Exploit behandelt und mit Patch 9.09 entfernt. Wer mit Konfigurationsdateien experimentiert, bewegt sich also ohne offizielle Rückendeckung.
Spielen Profis gestreckt? Welche Auflösung ein bestimmter Profi gerade nutzt, ändert sich oft und ist selten offiziell belegt. Deshalb nennen wir hier keine Namen. Einen guten Überblick über verbreitete Einstellungen bekommst du in unseren Valorant Pro-Settings.
Unsere Empfehlung: Probier 4:3 mit „Fill“ einfach eine Woche lang im Deathmatch aus, wenn dich die Neugier packt. Fühlt sich das Bild für dich besser an, spricht nichts dagegen. Stören dich das gestreckte HUD oder die geringere Schärfe, geh zurück auf 16:9. Ein gut sichtbares Fadenkreuz ist bei beiden Formaten wichtiger als die Auflösung – den passenden Code baust du dir im Crosshair-Generator.
Mehr FPS, die richtigen Grafikeinstellungen und Lösungen gegen Ruckler findest du in unserem Valorant-Technik-Fix.
Stretched Res funktioniert in Valorant ganz offiziell: 4:3-Auflösung wählen, Seitenverhältnis-Methode auf „Fill“, bei schwarzen Balken die Skalierung im NVIDIA- oder AMD-Treiber auf Vollbild bzw. „Full panel“ stellen. Gestreckt werden dabei vor allem HUD, Fadenkreuz und Waffe; Sichtfeld (103°) und Hitboxen bleiben gleich, und Gegner wirken nicht breiter wie in CS.
Von True-Stretched-Tricks mit Konfigurationsdateien raten wir ab: Riot hat einen ähnlichen Effekt mit Patch 9.09 als Exploit entfernt, seit dem Engine-Wechsel mit Patch 11.02 ist unklar, was noch funktioniert, und ein Riot-Statement zur Bannbarkeit gibt es nicht. Ob 4:3 oder 16:9 – am Ende entscheidet dein Gefühl, nicht ein versteckter Vorteil.
Ja. Mit einer 4:3-Auflösung und der Seitenverhältnis-Methode „Fill“ bekommst du offiziell ein gestrecktes Bild. Mehr Sichtfeld oder größere Hitboxen gibt es dadurch aber nicht.
Nein. Valorant hält sein Sichtfeld bei 103° fest. Mit 4:3 und „Fill“ werden laut Settings-Guides nur HUD, Fadenkreuz und Waffenansicht gestreckt – du siehst nicht mehr von der Map.
Nein. Die Hitbox im Spiel bleibt exakt gleich groß. Mit der offiziellen Methode (4:3 + „Fill“) werden Gegner in Valorant nicht einmal breiter dargestellt – gestreckt werden vor allem HUD, Fadenkreuz und Waffe.
Eine offizielle Empfehlung gibt es nicht. Auf Full-HD-Monitoren sind 1280 × 960 und 1440 × 1080 aus Riots Liste beliebt: 1440 × 1080 ist schärfer, 1280 × 960 spart mehr Rechenleistung.
Ein Community-Begriff für gestreckte Darstellungen per Treiber-Auflösung und Konfigurationsdatei außerhalb der normalen Menü-Optionen. Riot unterstützt das nicht, und seit dem Engine-Wechsel mit Patch 11.02 ist unklar, ob es noch funktioniert.
Dazu gibt es kein offizielles Riot-Statement. 4:3-Auflösungen mit „Fill“ sind eine normale, unterstützte Option. Einen Stretched-FOV-Trick im Fenstermodus hat Riot aber mit Patch 9.09 als Exploit entfernt.
Entweder steht die Seitenverhältnis-Methode auf „Letterbox“, oder Grafiktreiber bzw. Monitor behalten das Seitenverhältnis bei. Stell im Spiel „Fill“ ein und im NVIDIA-Treiber die Skalierung „Vollbild“ bzw. bei AMD „Full panel“.
Das ist Geschmackssache: HUD, Fadenkreuz und Waffe wirken breiter, einen echten Vorteil wie mehr Sichtfeld oder breitere Gegner gibt es aber nicht, dafür verlierst du Bildschärfe. Riot selbst empfiehlt 16:9, ein Test im Deathmatch zeigt dir am schnellsten, was dir besser liegt.
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