Seit Patch 13.08 bewertet Valorant deine Stärke auf jeder Map mit einer Zahl von 0 bis 500 und einer Note von C bis S – im deutschen Client heißt das „Kartenrang“. Hier steht, was offiziell bekannt ist, was (noch) nicht – und wie du dein Map Rating gezielt verbesserst.
Zuletzt aktualisiert: 19. Oktober 2026

Das Valorant Map Rating ist seit Patch 13.08 (13. Oktober 2026) deine persönliche Note pro Map: eine Zahl von 0 bis 500 und eine Note von C bis S. Grundlage sind deine Gesamt-Winrate, deine Winrate im Angriff und in der Verteidigung sowie dein Performance Score – neuere Matches zählen stärker. Es gilt nur für Competitive und Premier, startet für alle bei null und ist nur für dich sichtbar.
Map Rating · Skala & Noten
Schematisch: Notenleiter C → S laut Badge-Design (C, B und A mit je drei Stufen, S ohne). Die Punktgrenzen der Noten hat Riot nicht veröffentlicht.
Im Spiel siehst du deinen Kartenrang immer nur Map für Map – und nie im Zusammenhang. Auf welcher Map bist du wirklich stark, wo verlierst du die meisten Punkte, und liegt es am Angriff, an der Verteidigung oder an der Team-Abstimmung? Genau diese Fragen beantwortet der Planer. Unten steht Schritt für Schritt, wo du die Werte im Client findest, was du einträgst und was du am Ende bekommst.
Kartenrang-Planer
Deine Werte aus dem Spiel rein – dein Map-Profil, Pick & Ban und ein Trainingsplan raus. Kostenlos, ohne Login.
Schritt 1 · Deine Werte im Spiel finden
Alle Maps auf einen Blick – mit Punkten, Note und den Winrates für Angriff und Verteidigung. Ideal, um den Planer in einem Rutsch zu füllen.
Für einzelne Matches: Match anklicken, links „Leistung“ wählen – rechts steht der „Kartenrang“ mit Punktestand, Veränderung und Kalibrierung.

Schritt 2 · Eintragen & auswerten
Das bekommst du
Gut zu wissen: Der Planer berechnet kein eigenes Kartenrang-Rating – die Formel kennt nur Riot. Er wertet nur aus, was du aus dem Spiel abliest. Alles bleibt in deinem Browser, es wird nichts gesendet, ein Konto brauchst du nicht.
Der Planer erfindet nichts dazu: Er rechnet ausschließlich mit den Werten, die du einträgst, und berechnet kein eigenes Kartenrang-Rating – die Formel kennt nur Riot. Was er dir abnimmt, ist die Auswertung, für die im Spiel der Überblick fehlt: Er vergleicht alle Maps miteinander, misst deine Seitenbalance, stellt dein Leistungsergebnis deinen Ergebnissen gegenüber und macht daraus einen konkreten Plan für die nächsten zehn Matches. Mit „Stand speichern“ legst du einen Zwischenstand ab – trag nach ein paar Matches die neuen Werte ein, und der Planer zeigt dir, welche Map sich um wie viele Punkte bewegt hat.
Mit Patch 13.08 hat Riot zum Start von Season 2026 Akt 6 ein neues System eingeführt, das deine Leistung nicht mehr nur über alle Maps hinweg betrachtet, sondern Map für Map. In den offiziellen Patch Notes beschreibt Riot das Map Rating als Wert, der deine Fähigkeiten auf einer Map über die Zeit verfolgt. Angezeigt wird es als Zahl von 0 bis 500 und als Buchstaben-Note von C bis S.
Die Idee dahinter ist einfach: Fast jeder Spieler hat Lieblings-Maps und Maps, auf denen es nie richtig läuft. Bisher hat man das nur gefühlt oder mühsam über Drittanbieter-Statistiken nachgerechnet. Das Map Rating macht diesen Unterschied direkt im Spiel sichtbar – in der Agentenauswahl, wenn du die Map gerade siehst, und danach im End-of-Game-Screen, wenn du wissen willst, ob das Match dir geholfen hat.
Wichtig ist die Einordnung: Das Map Rating ist kein zweiter Rang und keine öffentliche Rangliste. Riot betont, dass nur du selbst dein Map Rating siehst. Es ist ein Werkzeug zur Selbsteinschätzung, ähnlich wie Accolades oder Rank Legacy, die ebenfalls im neuen Career-Bereich liegen.
Das Map Rating hat zwei Ebenen. Die feine Ebene ist die Zahl zwischen 0 und 500. Sie reagiert auf jedes Match und zeigt dir auch kleine Fortschritte. Die grobe Ebene ist die Note, die von C über B und A bis S reicht. Sie fasst zusammen, wo du auf dieser Map ungefähr stehst.
Wie viele Stufen es genau gibt, steht nicht in den Patch Notes. Eine Riot-Grafik der Noten-Badges (unter anderem bei esportnow veröffentlicht) zeigt, dass C, B und A jeweils drei Stufen haben, markiert durch Pips auf dem Badge, und S keine Unterstufe hat – zusammen zehn Stufen. Ein anderes Portal beschreibt die Stufen als C+ und C++; offizielle Namen hat Riot nicht veröffentlicht. Der Planer zählt deshalb einfach die Pips.
Offen ist vor allem eine Frage, die viele Spieler interessiert: Ab wie vielen Punkten beginnt welche Note? Riot hat die Grenzen nicht veröffentlicht. Einen ersten Hinweis gibt aber der Client: Die Skala im Match-Verlauf zeigt rund um den aktuellen Wert Notenmarken bei 0, 100, 130 und 165 Punkten (im deutschen und englischen Client gleich) – die Notennamen sind während der Kalibrierung als „?“ verdeckt. Die Stufen liegen also offenbar nicht gleichmäßig auseinander. Wo S oder A beginnt, ist weiterhin unbekannt; Seiten, die dir dafür feste Punktgrenzen nennen, raten.
| Merkmal | Was gilt | Quelle |
|---|---|---|
| Skala | 0 bis 500 | Riot, Patch Notes 13.08 |
| Noten | C bis S | Riot, Patch Notes 13.08 |
| Unterstufen | C, B, A je drei Stufen (Pips auf dem Badge), S ohne | Riot-Grafik der Badges (via esportnow) |
| Notengrenzen | nicht veröffentlicht; im Client sichtbare Marken bei 100, 130 und 165 Punkten | Deutscher und englischer Client, Match-Verlauf (17.10.2026) |
| Modi | Competitive und Premier | Riot, Patch Notes 13.08 |
| Sichtbarkeit | nur für dich | Riot, Patch Notes 13.08 |
Riot hat keine Formel veröffentlicht, aber offengelegt, welche Werte einfließen. Es sind vier:
Dazu kommt eine wichtige Regel: Neuere Matches zählen stärker als ältere. Das hat zwei Folgen. Eine schlechte Phase ist kein Dauerschaden, weil gute Matches danach mehr Gewicht haben. Umgekehrt kannst du dich auf einem hohen Rating nicht ausruhen – wer eine Map wochenlang nicht spielt oder dort zuletzt verliert, sieht das schneller im Wert als bei einem einfachen Durchschnitt.
Riot schreibt außerdem, dass du dein Rating verbessern kannst, indem du einen der vier Werte steigerst. Du musst also nicht alles gleichzeitig verbessern. Wenn deine Verteidigung auf Lotus schwach ist, kann allein eine bessere Verteidigungs-Winrate deine Note nach oben ziehen. Wie stark jeder der vier Werte gewichtet ist, bleibt allerdings offen.
Auffällig ist die Mischung aus Team- und Einzelwerten. Drei der vier Werte sind Winrates, also Ergebnisse deines ganzen Teams. Nur der Performance Score misst deine eigene Leistung. Das bedeutet: Du kannst auf einer Map stark spielen und trotzdem eine mittlere Note haben, wenn dein Team dort oft verliert – und umgekehrt. Über viele Matches gleicht sich das aus, weil du auf Dauer die einzige Konstante in deinen Teams bist.
Vor dem Match zeigt dir Valorant dein Rating, deine Werte und deine besten Agenten für genau diese Map – hilfreich, wenn du zwischen zwei Agenten schwankst.
Nach dem Match siehst du, wie sich das Spiel auf dein Map Rating ausgewirkt hat – zusammen mit Performance Score, Agent Mastery und Accolades.
Im Career-Bereich gibt es seit 13.08 eine Navigationsleiste. Darüber erreichst du Map Rating, Rank Legacy und Accolades mit einem Klick.
In allen drei Ansichten zeigt dir das Spiel neben der Note auch die zugrunde liegenden Werte und deine stärksten Agenten auf der Map. Laut Community-Beobachtungen des Career-Tabs gibt es dort eine Liste aller Maps, vier Kennzahl-Kästen, eine Minimap, deine Top-Agenten und eine Tabelle mit deinen einzelnen Matches. Gerade diese Match-Liste ist nützlich: Dort erkennst du, ob ein schlechtes Rating an wenigen Ausreißern liegt oder an einem echten Muster. Laut esportnow markiert sie außerdem dein bestes Match des Akts, und ein Zähler trennt alle Matches von denen im aktuellen Akt.
Es gibt noch eine vierte Stelle, die viele übersehen: deinen Match-Verlauf. Öffne ein Match, wähle links den Reiter „Leistung“ – rechts erscheint dann das Panel „Kartenrang“, neben deinem Leistungsergebnis und den Auszeichnungen für dieses Match. Dort siehst du deinen aktuellen Punktestand und wie stark das Match ihn verändert hat, zum Beispiel „123 (+123)“, dazu eine Skala mit den Notenmarken rund um deinen Wert. Solange eine Map noch kalibriert wird, steht dort, wie viele Matches noch fehlen. Der beschriftete Screenshot in der Planer-Anleitung zeigt jedes Element.
Übrigens: Im deutschen Client heißt das Map Rating durchgehend „Kartenrang“ und der Performance Score „Leistungsergebnis“. Wer im Netz nach Erklärungen sucht, findet die meisten unter dem englischen Namen.
Für das Map Rating gilt ein harter Neustart. Laut Riot startet jeder bei null, und historische Matches zählen nicht. Auch wer seit Jahren Haven spielt, beginnt mit Patch 13.08 auf dem gleichen Stand wie ein neuer Spieler. Das ist fair, weil alte Daten aus anderen Metas und Map-Versionen nicht mehr viel über deine aktuelle Stärke sagen.
Bevor eine Note erscheint, muss jede Map erst kalibriert werden. Im Client steht dazu ein Hinweis, dass dein Map Rating noch kalibriert wird, samt Anzeige der verbleibenden Matches. Es sind fünf Matches pro Map – das bestätigt der Client selbst: Nach dem ersten Match auf einer Map steht dort „Dein Kartenrang wird kalibriert. Spiele noch 4 Matches, um ihn zu erfahren.“ Gemeint sind ganze Matches, nicht Runden. Da Competitive und Premier zählen, spielst du die Kalibrierung über beide Modi zusammen. Wer vor allem zwei, drei Lieblings-Maps spielt, hat dort schnell eine Note – auf selteneren Maps dauert es entsprechend länger.
Ob das Rating zu jedem neuen Akt zurückgesetzt wird, hat Riot bisher nicht gesagt. Im Career-Tab lässt sich der Akt per Auswahlmenü wechseln, aktuell steht dort V26 Akt VI. Ob deine Werte in den nächsten Akt übernommen werden, wird sich spätestens beim Aktwechsel im Januar 2027 zeigen.
Wichtig für die Praxis: Die Punkte zählen schon während der Kalibrierung. Im Beispiel unten stand der Kartenrang auf Summit nach dem ersten Match bereits bei 123 Punkten (+123). Nur die Note bleibt verdeckt – sie erscheint, sobald die fünf Matches gespielt sind. Ein schwaches erstes Match ist deshalb kein Beinbruch: Neuere Matches zählen laut Riot stärker als ältere.

Der Kartenrang kann auch sinken. Zwei Kalibrierungs-Matches später zeigte der Client auf Summit nach einer 8:13-Niederlage mit einem Leistungsergebnis von 221 nur noch 110 Punkte (−17) – mit dem Hinweis „Dein Kartenrang wird kalibriert. Spiele noch 2 Matches, um ihn zu erfahren.“ Ein Plus erscheint im Panel grün, ein Minus rot. Die Notenmarken bei 0, 100, 130 und 165 waren dabei im deutschen und im englischen Client identisch.
Das ist die häufigste Frage – und die ehrliche Antwort lautet: Riot sagt in den Patch Notes nichts dazu. Beschrieben wird das Map Rating ausschließlich als Wert, der deine Fähigkeiten über die Zeit verfolgt und den nur du siehst. Von RR, Rang oder Matchmaking ist keine Rede.
Community-Analysen kommen zu dem Schluss, dass das Map Rating keinen Einfluss auf Rang und RR hat. Deine RR hängen weiterhin von Sieg oder Niederlage und dem Performance-Bonus ab, wie sie in der neuen RR-Bilanz angezeigt werden. Ob das Matchmaking intern Map-Daten nutzt, ist öffentlich nicht bekannt. Für dich heißt das: Nimm das Map Rating als Spiegel, nicht als Punktekonto. Ein C auf einer Map kostet dich keine RR – es zeigt dir nur, wo du sie gerade liegen lässt.
Zeitgleich mit dem Map Rating hat Riot den Map-Pool gedreht. Seit Patch 13.08 sind Bind und Corrode wieder im Pool, Ascent und Split sind raus – und zwar in Competitive und Deathmatch. Damit hat das Map Rating aktuell sieben Maps: Abyss, Bind, Corrode, Haven, Lotus, Summit und Sunset. Ein Klick auf eine Karte führt dich zum passenden Map-Guide mit Callouts und Strategien.
AbyssMap-Guide & CalloutsNeu seit 13.08
BindMap-Guide & CalloutsNeu seit 13.08
CorrodeMap-Guide & Callouts
HavenMap-Guide & Callouts
LotusMap-Guide & Callouts
SummitMap-Guide & Callouts
SunsetMap-Guide & CalloutsRotiert raus
AscentIn Akt 6 nicht in CompetitiveRotiert raus
SplitIn Akt 6 nicht in CompetitiveFür dein Rating ist das ein Detail mit Wirkung: Auf den beiden Rückkehrern Bind und Corrode fangen alle gleichzeitig neu an, und die meisten Spieler haben dort weniger Routine als auf den Dauerbrennern Haven oder Lotus. Wer sich jetzt früh mit Bind und Corrode beschäftigt, hat einen echten Vorsprung. Ascent und Split tauchen dagegen vorerst nicht im Map Rating auf, weil sie in Competitive nicht gespielt werden.
Corrode kommt nicht unverändert zurück. Riot hat die Map mit Patch 13.08 an mehreren Stellen angepasst – wichtig für alle, die dort gerade ihre ersten Rating-Matches spielen:
Für dein Map Rating bedeutet das: Alte Corrode-Gewohnheiten aus der Zeit vor 13.08 funktionieren teilweise nicht mehr. Plane ein paar Unrated- oder Custom-Runden ein, bevor du dort Competitive spielst – Unrated zählt nicht ins Rating, ist also der perfekte Ort zum Ausprobieren.
Einer der vier Werte im Map Rating ist der Performance Score, den Riot mit Patch 13.06 als Nachfolger des ACS eingeführt hat. Er bewertet deine Einzelleistung in jedem Match auf einer Skala von 0 bis 500 und bestimmt in Competitive, Unrated, Swiftplay und Premier MVP und Scoreboard-Reihenfolge.
Seit 13.06 haben laut Riot drei Faktoren mehr Gewicht im Performance Score: Schaden, Adjusted Kills und Adjusted Deaths. Zu den angepassten Werten gehören auch First Bloods und First Deaths. Für dein Map Rating heißt das: Wer auf einer Map ständig als Erster stirbt, drückt nicht nur die Siegchance seines Teams, sondern auch seinen Performance Score – und damit zwei der vier Säulen gleichzeitig.
Umgekehrt zahlt sich Schaden auch in verlorenen Runden aus. Wer einen Gegner anschießt und damit einen Trade für sein Team vorbereitet, hilft dem Score, auch wenn der Kill an einen Mitspieler geht. Diese Logik hilft dir besonders auf Maps, auf denen du dich unwohl fühlst: Saubere, schadensreiche Runden ohne frühen Tod sind dort mehr wert als riskante Hero-Plays.

So schlüsselt der Client den Wert auf: Scrollst du in den Match-Details unter „Leistung“ nach unten, zeigt Valorant unter „Verteilung“ eine Kurve von 0 bis 500 mit deinem Leistungsergebnis (im Beispiel 221) und unter „Übersicht“ acht Statistiken pro Runde samt „Einfluss“: Schaden, angepasste Kills, angepasste Tode, Trades, Assists, „Unterst. Verwendung“ (im englischen Client „Util. Usage“, also die Fähigkeiten-Nutzung), Platzierungen und Entschärfungen. In der Spalte „Einfluss“ zeigt ein Pfeil, ob der jeweilige Wert dein Leistungsergebnis nach oben oder nach unten gezogen hat. Auf der Achse der Kurve sind 250, 330 und 420 markiert; die Bereiche ab 330 und ab 420 sind farbig hervorgehoben. Was genau diese Bereiche bedeuten, erklärt Riot im Client nicht – die Aufschlüsselung zeigt dir aber sehr direkt, an welcher Stellschraube du auf einer schwachen Map drehen solltest.
Die folgenden Tipps sind unsere Empfehlungen aus der Logik der vier Werte. Riot hat keine offizielle Anleitung veröffentlicht – aber jeder Punkt zielt auf genau die Werte, die laut Patch Notes ins Rating einfließen.
Die getrennten Winrates sind der nützlichste Teil des Map Ratings, weil sie dir das Problem auf einen Blick zeigen. Ein paar typische Muster und was sie meist bedeuten:
| Muster | Was es meist bedeutet | Worauf du achten kannst |
|---|---|---|
| Angriff deutlich schwächer | Ausführungen wirken unkoordiniert, Entry ohne Trade | Ein Default und ein schneller Execute pro Site, Utility vor dem Peek |
| Verteidigung deutlich schwächer | Zu viele frühe Duelle, Retakes einzeln | Feste Setups, auf Informationen spielen, Retakes gemeinsam |
| Beide Seiten gleich, Note niedrig | Map-Wissen oder Agentenwahl passt nicht | Map-Guide lesen, Agenten aus der Agentenauswahl-Empfehlung testen |
| Hohe Winrate, niedriger Performance Score | Du gewinnst mit dem Team, trägst aber wenig bei | Mehr Schaden, weniger frühe Tode, aktiv Trades suchen |
| Hoher Performance Score, niedrige Winrate | Starke Einzelleistung, Runden kippen trotzdem | Kommunikation, Plant- und Retake-Entscheidungen prüfen |
Diese Tabelle ist eine Lesehilfe, keine Diagnose. Sie zeigt, wo du anfangen kannst – den eigentlichen Grund findest du erst, wenn du dir die Situationen selbst anschaust. Genau dafür lohnt sich ein Blick auf deine Tode und Kills auf der echten Karte.
Neben Competitive zählt auch Premier zum Map Rating. Für Teams ist das interessant, weil die Noten der einzelnen Spieler zeigen, auf welchen Maps das Team als Ganzes stark ist. Da jedes Mitglied nur sein eigenes Rating sieht, lohnt es sich, die Noten im Team kurz auszutauschen – zum Beispiel über den Teilen-Text des Planers oben.
Gerade für die Vorbereitung auf Premier-Matches hilft das: Wenn drei von fünf Spielern auf einer Map eine C-Note haben, ist das ein klarer Hinweis, wo das gemeinsame Training ansetzen sollte. Mit dem Map-Strategy-Board könnt ihr eure Setups für genau diese Map planen.
Das Map Rating sagt dir, wo es hakt – aber nicht warum. Hier setzt die kostenlose Valorant-Spind App an. Ihr Coach wertet deine echten Ranked-Matches aus und legt jeden Kill und jeden Tod als Heatmap auf die echte Karte – umschaltbar nach Seite und Waffe, mit Overpeek-, Trade- und Gefahrenzonen-Analyse. Deine Tode werden dabei in die offiziellen Callouts der Map übersetzt, also „B Tower“ statt „irgendwo oben links“.
Dazu kommen Riots eigener Performance Score aus deinen Matchdaten, deine echte RR-Bilanz und ein 2D-Match-Replay, das deine letzten 20 Ranked-Matches Kill für Kill auf der Karte nachspielt. Wenn dein Map Rating auf Haven in der Verteidigung schwach ist, siehst du in der Heatmap, an welchen Stellen du immer wieder stirbst – und im Replay, wie die Gegner dorthin gekommen sind. Die App läuft lokal auf deinem Windows-PC, verlangt keinen Login und ist kostenlos.
🗺️ Tipp: Ab dem 27. Oktober kommt mit Hush eine neue Duelistin dazu – alle bekannten Fakten stehen im Hush-Guide.
| Behauptung | Stand der Fakten |
|---|---|
| „Alle sehen mein Map Rating.“ | Falsch. Laut Riot siehst nur du es. |
| „Meine alten Matches zählen mit.“ | Falsch. Alle starten mit 13.08 bei null, historische Daten zählen nicht. |
| „Unrated-Siege erhöhen mein Rating.“ | Falsch. Es zählen nur Competitive und Premier. |
| „Ab 400 Punkten hat man S.“ | Unbelegt. Riot hat keine Notengrenzen veröffentlicht. |
| „Ein schlechtes Rating senkt meine RR.“ | Von Riot nicht so beschrieben. Community-Beobachtungen sehen keinen Einfluss auf Rang und RR. |
| „Ein gutes Match bringt mehr als ein altes schlechtes kostet.“ | Im Kern richtig: Laut Riot zählen neuere Matches stärker als ältere. |
Das Map Rating ist eine der sinnvollsten Neuerungen des Jahres, weil es eine Frage beantwortet, die bisher nur Drittanbieter-Tracker beantworten konnten: Auf welchen Maps verliere ich meine Spiele? Dass Riot die Formel nicht offenlegt, ist für ein persönliches Werkzeug vertretbar – die vier Grundlagen sind bekannt, und die getrennten Winrates sind ohnehin der wertvollste Teil.
Zwei Dinge solltest du trotzdem im Kopf behalten. Erstens ist die Note eine Zusammenfassung über viele Matches, kein Urteil über ein einzelnes Spiel. Zweitens hängen drei der vier Werte vom Ergebnis deines Teams ab. Wer das weiß, nutzt das Map Rating richtig: als Kompass für das Training und nicht als Grund, eine Map zu meiden. Genau dafür ist der Planer oben gedacht – und für den nächsten Schritt die Heatmaps im Coach der App.
Riot Games: VALORANT Patch Notes 13.08 (Kenny „Karnifexlol“ Cameron, 13. Oktober 2026) · VALORANT Wiki: Patch Notes/13.08 · Riot Games: Patch Notes 13.06 (Performance Score) · esportnow.gg: Valorant Map Rating explained (Beobachtungen aus dem Client, als solche gekennzeichnet). Stand: 19. Oktober 2026.
Eine Bewertung deiner Stärke auf einer bestimmten Map. Seit Patch 13.08 (13. Oktober 2026) bekommst du pro Map eine Zahl von 0 bis 500 und eine Note von C bis S. Sie gilt für Competitive und Premier.
Riot nennt vier Grundlagen: deine Gesamt-Winrate, deine Winrate im Angriff, deine Winrate in der Verteidigung und deinen Performance Score auf der jeweiligen Map. Neuere Matches zählen stärker als ältere. Die genaue Formel und die Gewichtung hat Riot nicht veröffentlicht.
Laut Anzeige im Client brauchst du pro Map fünf Matches, bevor eine Note erscheint. Bis dahin steht dort, dass dein Rating noch kalibriert wird. Ältere Matches vor Patch 13.08 zählen nicht.
Nur du. Laut Riot können andere Spieler dein Map Rating nicht sehen – weder in der Agentenauswahl noch in deinem Profil.
In der Agentenauswahl, im End-of-Game-Screen und unter Career, wo eine Navigationsleiste zum Kartenrang führt. Außerdem im Match-Verlauf: Match öffnen, links „Leistung“ wählen – rechts steht der „Kartenrang“ mit Punktestand und der Veränderung durch dieses Match.
Riot nennt dazu in den Patch Notes nichts. Beschrieben wird das Map Rating als persönliche Übersicht. Beobachtungen aus der Community deuten darauf hin, dass es keinen Einfluss auf Rang und RR hat. Deine RR hängen weiter von Siegen, Niederlagen und dem Performance-Bonus ab.
Die Skala reicht von C bis S. Laut Badge-Design haben C, B und A jeweils drei Stufen, S hat keine weitere Stufe. Ab welcher Punktzahl eine Note beginnt, hat Riot nicht veröffentlicht.
Nein. Das Map Rating gibt es laut Riot nur für Competitive und Premier.
Alle Maps des aktuellen Pools: Abyss, Bind, Corrode, Haven, Lotus, Summit und Sunset. Ascent und Split sind seit Akt 6 nicht mehr in Competitive.
Nein. Der Planer sortiert die Noten, die du aus dem Spiel einträgst, zeigt deine stärkste und schwächste Map und schlägt einen Trainingsfokus vor. Das offizielle Rating berechnet nur Valorant selbst.
Weil die Map noch kalibriert wird. Die Note bleibt verdeckt, bis du fünf Matches auf der Map gespielt hast; der Client zeigt an, wie viele noch fehlen. Deine Punkte zählen aber schon während der Kalibrierung.
Ja. Im deutschen Valorant-Client heißt das Map Rating „Kartenrang“, der Performance Score heißt „Leistungsergebnis“.
Ja. Nach jedem Match zeigt das Panel die Veränderung an, auch ins Minus – im Beispiel auf dieser Seite fiel der Wert nach einer Niederlage von 127 auf 110 Punkte (−17). Neuere Matches zählen laut Riot stärker als ältere.
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